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Schlitzwirkerei bis Schloß (Bd. 6, Sp. 871 bis 872)
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Artikelverweis Schlitzwirkerei, s. Meyers Schichtweberei.
 
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Schlitzzapfen, s. Meyers Holzverband (Fig. 12).
 
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Schlobitten, Dorf u. Rittergut im preuß. Regbez. Königsberg, Kreis Preußisch-Holland, an der Staatsbahnlinie Elbing-Güldenboden-Königsberg, hat eine evang. Kirche, ein Schloß des Fürsten Dohna-S., Ziegelbrennerei und (1905) 600 Einw.
 
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Schlöch (Schloh, Schluh, Schellogh, Schillöchen), Gruppe der Meyers Berber (s. d.) in Marokko, mit besonderer Sprache; sie sind im Gegensatz zu den Rifberbern im ganzen friedfertig und Gewerbe und Handel zugeneigt; von dunklem Typus, bergen sie auch viele Mischelemente (mit Arabern und Negern).
 
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Schlochau, Kreisstadt im preuß. Regbez. Marienwerder, an zwei Seen, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Neustettin-Goßlershausen und S.-Reinfeld, 160 m ü. M., hat eine evangelische und eine kath. Kirche, Synagoge, Schloßruine, ein Denkmal Kaiser Wilhelms I., Präparandenanstalt, landwirtschaftliche Winterschule, Taubstummenanstalt, Amtsgericht und (1905) 3531 Einw., davon 1499 Katholiken und 243 Juden.
 
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Schlögl, Friedrich, Schriftsteller, geb. 7. Dez. 1821 in Wien, gest. daselbst 7. Okt. 1892, seit 1870 als Feuilletonist in seiner Vaterstadt tätig, hat sich besonders als Schilderer von Wiener Figuren und Volkstümlichkeiten einen Namen gemacht, der mit kaustischem Humor zumal die kleinbürgerlichen Volksschichten drastisch, zugleich mit ihrem Dialekt, darzustellen wußte. Die bekanntesten seiner Bilder und Skizzen (»Wiener Blut«, 1873, 4. Aufl. 1876; »Wiener Luft«; »Wienerisches«) erschienen als »Gesammelte Werke« in 3 Bänden (Wien 1893). Außerdem veröffentlichte er: »Alte und neue Historien von Wiener Weinkellern« (Wien 1875), »Das kuriose Buch« (das. 1882), »Vom Wiener Volkstheater« (Teschen 1884) u. a. Vgl. Newald, Friedrich S., Erinnerungen (Wien 1895).
 
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Schloh, Volksstamm, s. Meyers Schlöch.
 
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Schlohweiß, weiß wie eine Schloße (Hagelkorn).
 
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Schlömilch, Oskar, Mathematiker, geb. 13. April 1823 in Weimar, gest. 7. Febr. 1901 in Dresden, studierte in Jena, Berlin und Wien Mathematik und Philosophie, habilitierte sich 1844 in Jena als Privatdozent, ging 1849 als Professor der höhern Mathematik und analytischen Mechanik an die Technische Bildungsanstalt in Dresden, trat 1874 in das Kultusministerium und übernahm bis 1885 die Leitung des sächsischen Realschulwesens. Er schrieb: »Handbuch der algebraischen Analysis« (6. Aufl., Jena 1881; Neudruck, Stuttg. 1889); »Kompendium der höhern Analysis« (Bd. 1, 5. Aufl., Braunschw. 1881; Bd. 2, 4. Aufl. 1895); »Übungsbuch zum Studium der höhern Analysis« (1. Teil in 5. Aufl., Leipz. 1904; 2. Teil in 4. Aufl. 1900); »Grundzüge einer wissenschaftlichen Darstellung der Geometrie des Maßes« (7. Aufl., das. 1888, 2 Tle.); »Analytische Geometrie des Raumes« (6. Aufl., das. 1898); »Handbuch der Mathematik«

[Bd. 6, Sp. 872]


(Bresl. 187981, 2 Bde. der »Enzyklopädie der Naturwissenschaften«; 2. Aufl. von Henke, Leipz. 1904, 3 Bde.). Außerdem veranstaltete er eine deutsche Ausgabe von Duhamels »Lehrbuch der analytischen Mechanik« (2. Aufl., Leipz. 1861) und war seit 1856 Mitherausgeber der »Zeitschrift für Mathematik und Physik« (Leipz.). Vgl. »Bibliotheca mathematica«, 3. Folge, Bd. 2 (Leipz. 1901).
 
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Schloppe, Stadt im preuß. Regbez. Marienwerder, Kreis Deutsch-Krone, an der Kleinbahn Kreuz-Deutsch-Krone, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, Synagoge, Amtsgericht, Oberförsterei, Kartoffelstärkefabriken, Färberei, Bierbrauerei, Holzschneidemühlen, Dampfmolkerei und (1905) 2130 meist evang. Einwohner.
 
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Schloß, soviel wie Burg, Palast.

 

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