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Schlichte Stoffe bis Schlickowitz (Bd. 6, Sp. 866)
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Artikelverweis Schlichte Stoffe (glatte Stoffe), s. Meyers Gewebe, S. 777, 2. Spalte.
 
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Schlichtingsheim, Stadt im preuß. Regbez. Posen, Kreis Fraustadt, hat eine evang. Kirche mit Holzschnitzereien und (1905) 748 meist evang. Einwohner. S. wurde 1642 für vertriebene Schlesier angelegt.
 
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Schlichtmaschine, s. Meyers Weben.
 
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Schlichtstahl, s. Meyers Drehstahl.
 
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Schlick, seiner Tonschlamm, s. Meyers Marschland.
 
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Schlick, Adelsfamilie, s. Meyers Schlik.
 
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Schlick, Otto, Ingenieur, geb. 16. Juni 1840 in Grimma, besuchte das Polytechnikum in Dresden, war seit 1869 als Leiter großer Schiffswerften in Dresden, Budapest und Fiume tätig, übernahm 1875 die Leitung der jetzigen Germaniawerft in Kiel und baute eine Reihe von Handelsdampfern und Kriegsschiffen. 1883 ließ er sich als Bevollmächtigter des Bureaus Veritas in Hamburg nieder, ging aber 1895 in gleicher Stellung zum Germanischen Lloyd über. S. war bei dem Entwurf der großen Schnelldampfer Auguste Viktoria und Fürst Bismarck beteiligt. Er lieferte wichtige Untersuchungen über die Schiffsvibrationen, erfand ein Instrument zu deren Messung (s. Meyers Pallograph) und konstruierte eine vierzylindrige Maschine mit ausgeglichener Massenwirkung. Auch erfand er den Schiffskreisel (gyroskopische Schlingerbremse). S. übersetzte mit van Hüllen Whites »Handbuch für den Schiffbau« (Leipz. 1879) und schrieb: »Handbuch für den Eisenschiffbau« (das. 1890, 2. Aufl. 1901); »Die Untersuchung der Vibrationserscheinungen von Dampfern« (das. 1903); »The gyroscopie effect of fly wheels on board ship« (in den »Transactions of the Institution of naval architects«, 1904).
 
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Schlickdeich, s. Meyers Deich, S. 589.
 
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Schlicker, soviel wie Schlacke oder Gekrätz, in der Tonwarenfabrikation ein Brei aus Ton und Wasser.
 
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Schlickfang (Schlickzaun), eine Fang- oder Verlandungsbühne von leichter Bauart. Schlickfänge werden zwischen den Hauptbühnen angelegt, um sie beim Hervorbringen von Verlandungen zu unterstützen (unterstützungswerke). Vgl. Bühne.
 
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Schlickowitz, s. Meyers Sliwowitz.

 

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