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Schlich bis Schlick (Bd. 6, Sp. 865 bis 866)
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Artikelverweis Schlich, William, Forstmann, geb. 28. Febr. 1840 zu Flonheim in Rheinhessen, trat 1862 in hessischen und 1866 in englisch-ostindischen Forstdienst, wurde 1881 Generalinspektor der Wälder in Indien und 1885 Professor und Direktor der forstlichen Abteilung der englisch-indischen Polytechnischen Schule zu Coopers Hill in England. Er schrieb: »Manual of forestry« (Lond. 188995, 3 Bde.; Bd. 1 in 2. Aufl. 1897; Bd. 2 u. 3 in 3. Aufl. 1904; Bd. 4: »Forest protection« und Bd. 5: »Forest utilisation«, 1897, sind Bearbeitungen von Heß' »Forstschutz« und Gayers »Forstbenutzung«, durch W. R. Fischer); »Afforestation in Great Britain and Ireland« (Dubl. 1886); »Forestry in the colonies and in India« (in den »Proceedings of the Royal Colonial Institute of London«, 1890); »Forestry in the United Kingdom« (1904); auch redigierte er 187579 die von ihm gegründete erste indische Forstzeitung: »The Indian Forester«.
 
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Schlichte, klebrige Flüssigkeit zum Tränken der Kettenfäden (Schlichten), um sie glatt und fester zu machen; vgl. Weben. Über S. (Aschewasser) in der Eisengießerei s. d., S. 556.
 
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Schlichtegroll, Adolf Heinrich Friedrich, Gelehrter und Schriftsteller, geb. 8. Dez. 1765 in Waltershausen, gest. 4. Dez. 1822 in München, studierte Theologie, dann Altertumswissenschaften, ward 1797 Lehrer am Gymnasium und 1801 auch Bibliothekar sowie Direktor des Münzkabinetts in Gotha, später Generalsekretär der Akademie der Wissenschaften und Direktor der Hofbibliothek in München. Von seinen Werken sind der »Nekrolog der Deutschen« (nebst Supplementen, Gotha 17901806, 28 Bde.) und die »Annalen der Numismatik« (das. 180406, 2 Bde.) bemerkenswert.
 
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Schlichten, das Ebenen einer aus dem Groben bearbeiteten Fläche mit Schlichthammer, Schlichtfeile, Schlichthobel etc., in der Weberei die Fäden mit Schlichte versehen.
 
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Schlichter Abschied, s. Meyers Entlassung mit schlichtem Abschied.

[Bd. 6, Sp. 866]



 
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Schlichterwald, s. Meyers Schurwald.
 
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Schlichte Stoffe (glatte Stoffe), s. Meyers Gewebe, S. 777, 2. Spalte.
 
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Schlichtingsheim, Stadt im preuß. Regbez. Posen, Kreis Fraustadt, hat eine evang. Kirche mit Holzschnitzereien und (1905) 748 meist evang. Einwohner. S. wurde 1642 für vertriebene Schlesier angelegt.
 
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Schlichtmaschine, s. Meyers Weben.
 
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Schlichtstahl, s. Meyers Drehstahl.
 
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Schlick, seiner Tonschlamm, s. Meyers Marschland.

 

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