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Schleiden bis Schleierschwanz (Bd. 6, Sp. 837 bis 840)
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Artikelverweis Schleiden, Kreisstadt im preuß. Regbez. Aachen, in romantischer Lage an der Olef und der Staatsbahnlinie Kall-Hellenthal, 347 m ü. M., hat eine evangelische und 2 kath. Kirchen, ein Schloß des Herzogs von Arenberg, eine höhere Bürgerschule, 2 Oberförstereien, Färberei, ein Elektrizitäts- und ein Dampfsägewerk, Blechwarenfabrikation und (1905) 656 meist kath. Einwohner. S. gehörte früher einem Zweige der Grafen von der Mark, kam 1774 an die Herzoge

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von Arenberg und 1815 an Preußen. Vgl. Virmond, Geschichte des Kreises S. (Schleiden 1898).
 
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Schleiden, 1) Matthias Jakob, Botaniker, geb. 5. April 1804 in Hamburg, gest. 23. Juni 1881 in Frankfurt a. M., studierte in Heidelberg die Rechte, praktizierte als Advokat in Hamburg, studierte dann seit 1833 in Göttingen und Berlin Naturwissenschaft, wurde 1839 Professor der Botanik in Jena, 1863 Professor der Botanik und Anthropologie in Dorpat. Seit 1866 lebte er in Dresden und Wiesbaden. Sein Hauptwerk sind die »Grundzüge der wissenschaftlichen Botanik« (Leipz. 184243, 2 Bde.; 4. Aufl. 1861), in dem er der Botanik auf Grundlage der Kant-Friesschen Philosophie eine wissenschaftliche Grundlage zu geben suchte. Er stellte die Botanik als induktive Wissenschaft auf eine höhere Stufe, erweiterte den Gesichtskreis und setzte der Forschung ein großartiges Ziel. Er betonte überall die Entwickelungsgeschichte als die Grundlage jeder morphologischen Einsicht und machte zum erstenmal den Versuch, die Hauptabteilungen des Pflanzenreiches morphologisch und entwickelungsgeschichtlich zu charakterisieren. Die »methodologische Einteilung« seiner »Grundzüge« besitzt dauernden Wert für alle Naturforscher. Sonst schrieb er: »Handbuch der medizinisch-pharmazeutischen Botanik« (Leipz. 185257, 2 Bde.); »Die Pflanze und ihr Leben« (das. 1848, 6. Aufl. 1864); »Studien« (das. 1855, 2. Aufl. 1857), eine Sammlung populärer Vorträge; »Zur Theorie des Erkennens durch den Gesichtssinn« (das. 1861); »Die Landenge von Suez« (das. 1858); »Über den Materialismus der neuern deutschen Naturwissenschaft« (das. 1863); »Das Meer« (Berl. 1865, 3. Aufl. 1888); »Das Alter des Menschengeschlechts« (Leipz. 1863); »Die Umwandlung der Weltordnung am Ende des Mittelalters« (Dresd. 1866); »Für Baum und Wald. Eine Schutzschrift« (Leipz. 1870); »Die Rose; Geschichte und Symbolik etc.« (das. 1873); »Das Salz« (das. 1875); »Die Bedeutung der Juden für Erhaltung und Wiederbelebung der Wissenschaften im Mittelalter« (das. 1877); »Die Romantik des Martyriums bei den Juden im Mittelalter« (das. 1878). Auch gab er mit Nägeli die »Zeitschrift für wissenschaftliche Botanik« (Zürich 18441846) und mit Schmid: »Die geognostischen Verhältnisse des Saaltals bei Jena« (Leipz. 1846) heraus. Unter dem Pseudonym Ernst veröffentlichte er zwei Sammlungen »Gedichte« (Leipz. 1858 u. 1873). 1904 wurde ihm in Jena ein Denkmal (von Ignaz Taschner) errichtet. Vgl. M. Möbius, Matthias Jakob S., zu seinem 100. Geburtstag (Leipz. 1904); Stahl, Matthias Jakob S. (Jena 1904).
   2) Rudolf, Jurist, Vetter des vorigen, geb. 22. Juli 1815 in Ascheberg bei Plön, gest. 25. Febr. 1895 zu Freiburg i. Br., studierte die Rechte, war bei der Zollgrenzregulierung Holsteins tätig und ward nach der Erhebung der Herzogtümer 1848 von der provisorischen Regierung in das Vorparlament nach Frankfurt, dann als deren Agent nach Berlin gesandt. Nach der Okkupation der Herzogtümer durch die Österreicher 1850 ging er nach Bremen, wurde 1853 Ministerresident in Washington, vertrat seit 1863 daselbst die drei Hansestädte, 186566 als hanseatischer Ministerresident in London und lebte dann als Privatmann zu Freiburg i. Br. 186773 gehörte er dem Reichstag an. Von seinen Schriften sind zu nennen: »Das staatsrechtliche Verhältnis der Herzogtümer Schleswig-Holstein« (anonym, Hamb. 1849); »Zum Verständnis der deutschen Frage« (desgl., Stuttg. 1867); »Reiseerinnerungen aus den Vereinigten Staaten in Amerika« (New York 1873); »Jugenderinnerungen eines Schleswig-Holsteiners« (Wiesb. 1886), denen sich »Erinnerungen eines Schleswig-Holsteiners 18411848« (das. 1890) und als Bd. 3 u. 4 eine neue Folge aus den Jahren 18481850 (das. 1891 u. 1893) anschlossen.
 
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Schleie, Fisch, s. Meyers Schlei.
 
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Schleier, s. Meyers Leinwand, S. 376.
 
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Schleier, Stück des weiblichen Putzes, gewöhnlich ein seines, florartiges, oft mit Spitzen verziertes Gewebe zur Verhüllung des Gesichts, des Kopfes oder noch andrer Teile des Körpers. Der Gebrauch des Schleiers ist im Orient seit uralter Zeit heimisch, und noch gegenwärtig legt die herrschende Sitte den dortigen Frauen die Verpflichtung auf, sowohl auf der Straße als auch im Haus in Gegenwart von Fremden das Gesicht verschleiert zu tragen. Bei den griechischen und namentlich bei den römischen Frauen der Kaiserzeit war der S. mehr ein Putzstück. Ihre Art, ihn zu tragen, ähnelte der heutigen der Nonnen, für deren Stand er symbolische Bedeutung hat, daher den S. nehmen, soviel wie ins Kloster gehen. Im Mittelalter gewann er besonders seit dem 14. Jahrh. an Bedeutung und wurde seitdem bald länger, bald kürzer getragen, am meisten und am elegantesten ausgestattet von den Italienerinnen, so namentlich noch jetzt in Genua, Mailand und Venedig. Die flandrischen Frauen des 14. Jahrh. trugen lange S., die von den Spitzen ihrer zuckerhutförmigen Hauben herabfielen (s. Tafel Meyers »Kostüme II«, Fig. 3). Als Symbol des Unerforschlichen galt er in den Mysterien der Alten. Vgl. auch Flinder und Brautschleier. In der Botanik bezeichnet S. die an den jungen Fruchtkörpern mancher Hymenomyzeten vom Hutrand aus nach dem Stiel über das Hymenium ausgespannte Haut (s. Meyers Pilze, S. 885); auch das sogen. Indusium auf den Fruchthäuschen der Farne (s. Meyers Farne, S. 336).
 
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Schleierdame, s. Meyers Pilzblumen.
 
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Schleiereulen, s. Meyers Eulen, S. 159.
 
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Schleierkarpfen, s. Meyers Schlei.
 
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Schleierlehen, soviel wie Weiberlehen, s. Meyers Lehnswesen, S. 337.
 
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Schleiermacher, Friedrich Ernst Daniel, Bahnbrecher der neuern protestantischen Theologie, geb. 21. Nov. 1768 in Breslau, wo sein Vater reformierter Feldprediger war, gest. 12. Febr. 1834 in Berlin, besuchte seit 1783 das Gymnasium der Brüdergemeinde in Niesky, seit 1785 deren Seminar in Barby und studierte seit 1787 in Halle Theologie. 1794 ward er als Hilfsprediger in Landsberg an der Warthe, 1796 als Prediger an dem Charitékrankenhaus in Berlin, 1802 als Hofprediger in Stolpe, 1804 als außerordentlicher Professor der Theologie in Halle angestellt. Schon in Berlin war er, durch die Brüder Schlegel und Henriette Herz in die romantischen Kreise hereingezogen, als Schriftsteller aufgetreten in den berühmten »Reden über die Religion an die Gebildeten unter ihren Verächtern« (Berl. 1799 u. ö.; neueste Ausg. von Otto; 2. Aufl., Götting. 1906) und den »Monologen« (Leipz. 1800 u. ö.; neueste Ausg. von Schiele, das. 1902; beides auch in Meyers Volksbüchern). Seine Freundschaft mit Friedrich Schlegel verschuldete die »Vertrauten Briefe über Schlegels Lucinde« (Berl. 1801; mit einem Vorwort von Gutzkow herausgegeben, Hamb. 1835; von J. Fränkel, Jena 1907; zusammen mit dem Roman hrsg. von R. Frank, Leipz. 1907). Auch vereinigte er sich mit Schlegel zur Übersetzung des Platon, die er dann allein unternahm (Berl. 180410, 5 Bde.; 3. Aufl. 185561; Bd. 6, 1828; 2. Aufl. 185562), und die besonders durch

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die Einleitungen zu den Platonischen Dialogen für das Studium dieser Philosophie epochemachend geworden ist. An seine »Grundlinien einer Kritik der bisherigen Sittenlehre« (Berl. 1803, 2. Aufl. 1834) schlossen sich später die in den Denkschriften der Berliner Akademie erschienenen Abhandlungen über die wissenschaftliche Behandlung des Tugendbegriffs, des Pflichtbegriffs, über den Begriff des Erlaubten, über den Unterschied zwischen Natur- und Sittengesetz und den Begriff des höchsten Gutes an. Nachdem die Katastrophe von 1806 den zeitweiligen Schluß der Universität Halle herbeigeführt, hatte sich S. nach Berlin begeben, wo er, von Stein und Humboldt herangezogen, vorzüglich bei Gründung der neuen Friedrich Wilhelms-Universität tätig war, an der er auch 1810 als ordentlicher Professor der Theologie angestellt wurde, nachdem er 1809 Prediger an der Trinitatiskirche geworden war. Damals veröffentlichte er: »Die Weihnachtsfeier, ein Gespräch« (Halle 1806; 4. Aufl., Berl. 1850; auch in Hendels »Bibliothek der Gesamtliteratur«); die kritische Schrift »Über den sogen. ersten Brief des Paulus an den Timotheus« (Berl. 1807); »Gelegentliche Gedanken über Universitäten im deutschen Sinn« (das. 1808). In der bewunderungswürdigen Vielseitigkeit seiner nach den verschiedensten Richtungen eingreifenden Tätigkeiten war er eine der bedeutendsten geistigen Größen während der ersten glänzenden Periode der Berliner Universität. Die Fülle der Gedanken, die Form, die in schönster Vollendung ihm zu Gebote stand, und vor allem die seltenste Vereinigung der zartesten Religiosität mit der schärfsten Dialektik und der freiesten, an kein Herkommen gebundenen Kritik führten ihm begeisterte Schüler zu. Seine Vorlesungen umfaßten nicht bloß fast den ganzen Kreis des theologischen Wissens, sondern er trug auch seit 1811 Dialektik vor, die er als Einheit der Logik und Metaphysik faßte. Damals erschien seine »Kurze Darstellung des theologischen Studiums« (Berl. 1811, 2. Aufl. 1830). Aber der reifste Ausdruck seiner religiösen Überzeugungen ist: »Der christliche Glaube nach den Grundsätzen der evangelischen Kirche im Zusammenhang dargestellt« (Berl. 182122, 2 Bde.; 6. Aufl. 1884; neu gedruckt Gotha 1889, und in Hendels »Bibliothek der Gesamtliteratur«), der erste Versuch, den überlieferten Inhalt mit der Innerlichkeit und Freiheit des Subjekts auszusöhnen und zu erfüllen. Nachdem schon seine »Reden« die Religion vor jeder Verwechselung mit Metaphysik oder Ethik sichergestellt und ihre originell sprudelnde Quelle im menschlichen Gefühlsleben, wo nach romantischer Voraussetzung der absolute sich mit dem endlichen Geist berührt, nachgewiesen hatten, führte die »Glaubenslehre« die Religion auf das Gefühl absoluter (»schlechthinniger«) Abhängigkeit zurück. Da nämlich der Welt gegenüber selbst im äußersten Falle noch ein Minimum von Freiheitsgefühl wirksam sein soll, baute S. auf Grund der freilich selbst wieder fraglichen Tatsache eines Abhängigkeitsgefühls, das, weil totale Abhängigkeit bedeutend, seinen Gegenstand nicht in der Welt haben kann, ein Gottesbewußtsein auf, mit dessen Beschreibung und Analysierung seine Glaubenslehre es zu tun hat. Von der weitern Voraussetzung aus, daß in dem geschichtlichen Christus dieses Gottesgefühl in absoluter Kräftigkeit gelebt und durch ihn in der Christenheit angeregt worden sei, werden dann die einzelnen Dogmen kritisch beleuchtet und auf ihren religiösen Gehalt zurückgeführt. Das ergänzende Seitenstück zu dieser Dogmatik ist das aus seinem Nachlaß von Jonas herausgegebene Werk »Die christliche Sitte« (Berl. 1843, 2. Aufl. 1884). Als die Akademie der Wissenschaften, deren Mitglied S. seit 1811 war, ihn 1814 zum Sekretär der philosophischen Abteilung erwählte, ließ er sich von seiner Beschäftigung im Ministerium entbinden, wie er denn überhaupt wachsende Ungunst seitens der Regierung zu erfahren hatte und eine Zeitlang in Gefahr stand, wegen angeblicher Demagogie in Untersuchung gezogen oder abgesetzt zu werden. Die Schriften der königlichen Akademie bereicherte er durch eine große Anzahl von Reden und Abhandlungen, namentlich über einzelne schwierige Punkte der Geschichte der alten Philosophie. Seine Teilnahme an dem allgemein-kirchlichen Leben und eine klare Einsicht in die Bedürfnisse desselben hatte er schon bekundet durch die 1804 anonym erschienenen »Zwei unvorgreiflichen Gutachten in. Sachen des protestantischen Kirchenwesens in Beziehung auf den preußischen Staat«, worin er namentlich auf die Nachteile der Trennung der protestantischen Kirchen hinwies. Als nun 1817 die Union auf einer von ihm präsidierten Synode zustande gebracht wurde und die Ausschreiben zur Bildung einer Presbyterial- und Synodalverfassung erschienen waren, suchte er das Werk mit Rat und Tat, wenngleich ohne Erfolg, zu fördern. Ebensowenig richtete er aus im Kampf gegen die lediglich im königlichen Kabinett entstandene Agende. Unter dem Namen »Pacificus Sincerus« schrieb er 1824 ein »Theologisches Bedenken über das liturgische Recht evangelischer Landesherren«, das den alten Streit über die Rechtsprinzipien in dem Verhältnis zwischen Kirche und Staat wieder anregte. Als Prediger übte S. fortgehend, namentlich auf den gebildeten Teil des Publikums, einen bedeutenden Einfluß aus. Nach seinem Tode vereinigten sich seine Freunde und Anhänger zur Herausgabe seiner Werke, die in drei Abteilungen (Berl. 183665) erschienen. Die erste Abteilung: »Zur Theologie« (11 Bde.), enthält außer den oben erwähnten: »Die christliche Sitte« und »Der christliche Glaube«, folgende Werke: »Einleitung in das Neue Testament« (hrsg. von Lücke, 1845); »Hermeneutik und Kritik mit besonderer Beziehung auf das Neue Testament« (von demselben, 1838); »Geschichte der christlichen Kirche« (von Bonnell, 1840); »Das Leben Jesu« (von Rütenik, 1864); »Die praktische Theologie« (von Frerichs, 1850) und drei Bände kleiner Schriften; die zweite Abteilung enthält »Predigten« (meist hrsg. von Sydow, 1836 bis 1856, 10 Bde; neue Ausg. 187374, 5 Bde.); aus der dritten Abteilung: »Zur Philosophie« (9 Bde.), erwähnen wir: »Dialektik« (von Jonas 1839; in neuer Bearbeitung von Halpern, Berl. 1903); »Entwurf eines Systems der Sittenlehre« (von Schweizer, 1835); »Die Lehre vom Staat« (von Brandis, 1845); »Die Erziehungslehre« (von Platz, 1849); »Geschichte der Philosophie« (von Ritter, 1839). Schleiermachers »Pädagogische Schriften« wurden besonders herausgegeben von Platz (3. Aufl., Langens. 1902); seine »Rätsel und Charaden« (3. Aufl., Berl. 1883). Briefe erschienen in Auswahl von Rade (Leipz. 1906); vgl. außerdem »Schleiermachers Briefwechsel mit J. Chr. Gaß« (Berl. 1852), »Schleiermachers Briefe an die Grafen Dohna« (hrsg. von Jacobi, Halle 1887), »Aus Schleiermachers Leben, in Briefen« (hrsg. von Dilthey, Berl. 185863, 4 Bde.; 1. u. 2. Bd. in 2. Aufl. 1860) und den Briefwechsel mit Twesten (in Heinrici, »Dr. A. Twesten nach Tagebüchern und Briefen«, das. 1889); Schenkel, Friedrich S. Ein Lebens- und Charakterbild (Elberf. 1868); Dilthey, Leben Schleiermachers (1. Bd., Berl. 1870); Bende r,

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Schleiermachers Theologie (Nördl. 187678, 2 Bde.); A. Ritschl, Schleiermachers Reden über die Religion (Bonn 1874); O. Ritschl, Schleiermachers Stellung zum Christentum in seinen Reden über die Religion (Gotha 1888); Keferstein, S. als Pädagog (2. Aufl., Jena 1889); Kirn, S. und die Romantik (Basel 1895); Kalthoff, Schleiermachers Vermächtnis an unsre Zeit (Berl. 1896); Bleek, Die Grundlagen der Christologie Schleiermachers (Freiburg 1898); M. Fischer, S. (Berl. 1899); Lülmann, Das Bild des Christentums bei den großen deutschen Idealisten (das. 1901) und S., der Kirchenvater des 19. Jahrhunderts (Tübingen 1907); Fuchs, Schleiermachers Religionsbegriff und religiöse Stellung zur Zeit der ersten Ausgabe der Reden (Gießen 1901) und Vom Werden dreier Denker (Tübing. 1904); Stephan, Die Lehre Schleiermachers von der Erlösung (das. 1901); Theile, Schleiermachers Theologie und ihre Bedeutung für die Gegenwart (das. 1903); C. Clemen, Schleiermachers Glaubenslehre in ihrer Bedeutung für Vergangenheit und Zukunft (Gießen 1904); E. R. Meyer, Schleiermachers und C. G. v. Brinckmanns Gang durch die Brüdergemeinde (Leipz. 1905).
 
Artikelverweis 
Schleierschwanz, s. Meyers Goldfisch.

 

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