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Schlange bis Schlangenbeschwörer (Bd. 6, Sp. 827 bis 829)
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Artikelverweis Schlange, früher 3040, zuweilen noch mehr Kaliber langes Geschütz im Gegensatz zu den Kartaunen; vgl. Feldschlange.
 
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Schlange (Schlangenrohr), ein spiralig gewundenes Metall-, Ton- oder Glasrohr, das zum Erhitzen von Flüssigkeiten durch Dampf oder bei der Destillation zum Abkühlen von Dämpfen benutzt wird.
 
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Schlange der Kleopatra, s. Meyers Brillenschlange.
 
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Schlange, eherne, altisraelit. Kultgegenstand, wahrscheinlich von den Kanaanäern übernommen, nach 4. Mos. 21 von Moses auf Befehl Jahves ausgerichtet, nach 2. Kön. 18 von Hiskia beseitigt.
 
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Schlangen (Ophidia, Serpentes, hierzu die Tafeln Meyers »Schlangen I-III«), Ordnung der Reptilien, beschuppte Tiere mit langem. Leib, fast alle ohne Beine und alle ohne Schultergürtel. Der Kopf ist bei manchen vom Rumpf nicht deutlich abgesetzt. Sie vermögen Rachen, Speiseröhre und Magen außerordentlich

[Bd. 6, Sp. 828]


zu erweitern (s. unten), so daß sie ihre Beute ganz verschlingen können. In der Haut liegen teils wie Dachziegel sich deckende Schuppen, teils aneinander stoßende Schilde; letztere finden sich namentlich am Bauch, aber auch am Kopf und bieten im Verein mit den sehr verschieden gestalteten Schuppen gute Merkmale für die Bestimmung der Arten. Die Oberhaut wird in regelmäßigen Zeiträumen (bei den einheimischen S. allmonatlich) abgeworfen. Am Skelett ist die große Anzahl der Wirbel (bis 300) bemerkenswert. Von diesen tragen die des Rumpfes mit Ausnahme des ersten Halswirbels sämtlich Rippen, die sich aber nicht an ein Brustbein anheften, sondern mit freien Enden nahe unter der Haut liegen und beim Kriechen den Leib fortschieben. Einige S. zeigen dicht vor dem After in den Seitenmuskeln Reste der Sitzbeine als einzige Überbleibsel des Beckens und auch Reste von Zehen mit Nägeln. Die Oberkiefer und die benachbarten Knochen der Mundhöhle sind bei fast allen S. untereinander und mit dem Schädel beweglich verbunden, die beiden Hälften des Unterkiefers haben ein dehnbares Band zwischen sich, so daß der Rachen sich enorm erweitern kann. Die Zähne dienen nur zum Festhalten der Beute, sind sehr zahlreich, nach hinten gekrümmt und stehen in einer oder zwei Reihen. Bei Rhachiodon verlängern sich 31 Wirbel nach unten zu in die Speiseröhre hinein und enden in ihr selbst mit zahnartigen Spitzen, die gleichfalls zum Festhalten der Beute benutzt werden. Außer diesen soliden Zähnen haben zahlreiche S. im Oberkiefer Furchenzähne oder hohle Giftzähne, die den Saft einer Giftdrüse aufnehmen und nach der Spitze fortleiten. Häufig enthält der Oberkiefer jederseits nur einen einzigen großen, durchbohrten Giftzahn; die Furchenzähne sitzen im Oberkiefer ganz vorn oder hinter einer Reihe von Hakenzähnen. Während aber die Furchenzähne in der Regel stark und unbeweglich befestigt sind, richten sich die durchbohrten Giftzähne samt dem Kiefer, dem sie aufsitzen, beim Öffnen des Rachens auf und werden beim Biß in das Fleisch der Beute eingeschlagen. Gleichzeitig fließt das Gift aus der zuweilen weit nach hinten und selbst bis in die Bauchhöhle sich erstreckenden Giftdrüse, durch den Druck der Schläfenmuskeln ausgepreßt, in die Wunde, kommt dort mit dem Blut in Berührung und tötet oft fast augenblicklich. Die Gefährlichkeit des Bisses hängt von der Art und Größe der Schlange, Beschaffenheit und Stärke des Opfers sowie von Jahreszeit und Klima ab. Auf Warmblüter wirlt das Gift viel schneller und heftiger als auf Amphibien und Fische, in heißern Gegenden intensiver als in gemäßigten Klimaten und an kühlern Tagen (vgl. Schlangengift). Bei einigen S. (Dasypeltis, Elachistodon), die sich von Vogeleiern nähren und diese ganz verschlingen, kommen an den Rückenwirbeln zahnartige Bildungen zur Anlage, die sich in die Schlundwand dorsal einsenken und zum bessern Zerdrücken der Eischalen innerhalb des Schlundes dienen.
   Die S. bewegen sich vornehmlich durch seitliche Krümmungen der Wirbelsäule, stützen sich jedoch hierbei auf die Rippenenden (s. oben). Sie nähren sich ausschließlich von lebenden Tieren, die sie meist durch Umschlingen und Ersticken oder durch den Biß mit dem Giftzahn töten und ohne Zerstückelung langsam verschlingen, auch wenn sie viel dicker sind als die Schlange selbst. Dabei ergießen die Speicheldrüsen ein reichliches Sekret, das die Beute schlüpfrig macht; der weit nach vorn gerückte Kehlkopf stülpt sich zwischen den Kieferästen zur Unterhaltung der Atmung hervor, und die Zähne haken sich, abwechselnd fortschreitend, immer weiter in die Beute ein, so daß sich gewissermaßen Rachen und Schlund allmählich über diese hinziehen. Später tritt Müdigkeit ein, und während einer Zeit träger Ruhe erfolgt langsam die Verdauung. Der innere Bau der S. ist auf den langgestreckten Körper berechnet. Der Schlund ist lang und dehnbar, die Luftröhre ebenfalls lang, die linke Lunge meist ganz rückgebildet, während die um so mächtiger entwickelte rechte Lunge hinten zu einem Behältnis für Luft geworden ist. Die Vorrichtungen zur Leitung des Schalles sind noch sehr primitiv; den oft sehr kleinen Augen fehlen bewegliche Lider. Der Augapfel mit der meist länglichen, vertikalen Pupille wird von einer durchsichtigen Haut bedeckt; die Nasenöffnungen liegen meist ganz an der Spitze oder am Seitenrand der Schnauze; die gabelig gespaltene, hornige Zunge steckt in einer Scheide, aus der sie selbst bei geschlossenem Rachen durch einen Einschnitt der Schnauzenspitze weit vorgestreckt werden kann. Die Nieren sind langgestreckt; die Harnleiter münden in die Kloake ein; eine Harnblase fehlt. Das Männchen hat zwei schlauchförmige, in der Ruhe im Körper liegende Ruten; die Weibchen legen meist nur wenige, große Eier mit lederartiger Schale, in denen der Embryo bereits mehr oder minder entwickelt ist; einzelne Süßwasser- und Giftschlangen gebären lebendige Junge. Nur von wenigen S. brütet das Weibchen die Eier aus. Manche S. üben eine Art von schützender Brutpflege dadurch aus, daß sie die Jungen. nachdem sie diese durch klopfende, rasselnde, pfeifende Geräusche gewarnt haben, in ihre weite Mundhöhle hineinschlüpfen lassen.
   Die S. sind am meisten in den Tropen verbreitet und nehmen an Zahl und Größe der Formen nach den Polen zu sehr rasch ab. Sie leben auf der Erde, besonders in waldigen Gebirgsgegenden, halten sich unter Steinen, Laub und Moos verborgen und gehen zum Teil häufig ins Wasser. Andre leben auf Bäumen, in flachen, sandigen Gegenden oder im Meere. In kalten Zonen verkriechen sich die S. im Winter und halten einen Winterschlaf, in heißen Gegenden fallen sie während der trockenen Sommer teilweise in Erstarrung. S. auch Meyers Schlangendienst.
   Fossile Reste von S. finden sich in geringer Menge im Tertiär und im Diluvium; sie gehören meist zu den Riesenschlangen, doch trifft man auch Zähne von Giftschlangen an. Die Mosasaurier (s. Reptilien, S. 815) werden von einigen als Vorfahren der S. angesehen, von andern jedoch als schwimmende Eidechsen betrachtet. Jedenfalls sind die S. von einer ausgestorbenen Gruppe Reptilien abzuleiten, die noch alle vier Beine hatten. Man unterscheidet von lebenden S. etwa 250 Gattungen mit gegen 1000 Arten, bringt sie in 25 zum Teil sehr kleine Familien und ordnet diese zunächst nach der Weite des Rachens in zwei Abteilungen: A. Engmäuler (Stenostomata), mit unbeweglich verbundenen Gesichtsknochen; kleine, wurmförmige Tiere mit sehr kurzem Schwanz, ohne Giftzähne, häufig mit Resten von Hinterbeinen; sie leben in selbstgegrabenen Gängen oder unter Steinen in Südosteuropa, Südasien, Afrika, Australien. Hierher die Blind- oder Minierschlangen (Typhlopidae) u. a. B. Weitmäuler (Eurystomata), mit beweglich verbundenen Gesichtsknochen und daher sehr ausdehnbarem Rachen, die eigentlichen S. Sie zerfallen nach Bau und Anordnung der Zähne in 1) giftlose Nattern (Colubrina innocua), fast ausnahmslos ohne Giftzähne (zuweilen im Oberkiefer ein gefurchter Zahn ohne oder in Verbindung mit einer Giftdrüse).

[Bd. 6, Sp. 829]


Hierher die Meyers Tigerschlangen (s. d., Pythonidae, Tafel I, Fig. 1), Meyers Riesenschlangen (s. d., Boidae, Tafel I, Fig. 2) und Rollschlangen (Erycidae), alle mit Fußstummeln (daher auch Stummelfüßer, Peropoda, genannt), ferner die Meyers Nattern (s. d., Colubridae; über die ganze Erde verbreitet, Tafel III, Fig. 35), Süßwasserschlangen (Homalopsidae; Asien, Amerika), Baumschlangen (Dendrophidae; Tropen), Wüstenschlangen (Psammophidae; Asien, Afrika) u. a.; 2) giftige Nattern (Colubrina venenosa, Proteroglypha), mit großen Giftzähnen im Oberkiefer und dahinter meist noch mit Hakenzähnen; Kopf nach hinten nicht verbreitert; in Europa nicht vertreten. Hierher die Prunknattern (Elapidae mit der Brillenschlange und der Uräusschlange, Tafel II. Fig. 2 und 4) und Korallenschlange und die Meyers Seeschlangen (s. d., Hydrophidae; Indischer und Großer Ozean mit der Streifenruderschlange, Tafel II, Fig. 3); 3) Vipern (Röhrenzähner, Viperina, Solenoglypha), mit nur je einem Giftzahn im Oberkiefer ohne weitere Zähne dahinter; Kopf nach hinten verbreitert und vom Rumpf deutlich geschieden. Hierher die Grubenottern (Crotalidae; Amerika und Asien; Klapperschlange, Tafel II, Fig. 1, und Lachesis) und die Ottern (Vipern, Viperidae) mit der Kreuzotter und der Viper (Tafel III, Fig. 1 u. 2; Europa, Asien, Afrika). Vgl. Duméril und Bibron, Erpétologie génerale (Par. 18341854, 9 Bde.); Lacépède, Histoire naturelle des Quadrupèdes ovipares et des Serpents (das. 1788, 2 Bde.); Schlegel, Physiognomie des serpents (Haag 1837); Lenz, Schlangen und Schlangenfeinde (2. Aufl., Gotha 1870); Schreiber, Herpetologia europaea (Braunschw. 1875); Boulenger, Catalogue of the Snakes in the British Museum (Lond. 189396, 3 Bde.); Jan und Sordelli, Iconographie générale des Ophidiens (Par. 186083, 2 Bde.).
 
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Schlangenadler (Natternadler, Circaetos Vicill.), Gattung der Raubvögel der Alten Welt, von deren fünf Arten der Schlangenbussard (C. gallicus Gm., s. Tafel Meyers »Deutsche Raubvögel«, Fig. 8) 70 cm lang, 180 cm breit, oberseits braun, an Schwingen und Schwanz schwarz gebändert, an der Kehle heller und unterseits weiß, braun gefleckt ist. Er findet sich in Mittel- und Südeuropa, Nordafrika, West- und Mittelasien, ist bei uns nicht häufiger Sommervogel, lebt vom Mai bis September in großen Waldungen, nährt sich hauptsächlich von Reptilien und Amphibien, frißt aber auch Fische, Krebse, Ratten und kleine Vögel. Er horstet im Mai und Juni auf hohen Bäumen, selten auf Felsen, das Weibchen legt ein bläulichweißes Ei, das beide Gatten ausbrüten. Jung ausgezogen wird er zahm und zutraulich, hält sich aber nicht lange.
 
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Schlangenalabaster, s. Meyers Gekrösestein.
 
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Schlangenaugen, soviel wie Busoniten (s. d.).
 
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Schlangenbad (Karlstaler Bad), Badeort im preuß. Regbez. Wiesbaden, Untertaunuskreis, in einem schönen, waldreichen Tal des Taunus, an der Kleinbahnlinie Eltville-S., 310 m ü. M., hat eine evangelische und eine kath. Kirche und (1905) 400 Einw. Die Heilquellen von S. (Zusammensetzung s. Tabelle »Mineralwässer VIII a«) von 2932° Wärme werden in Bädern gegen Krämpfe, Lähmungen, Hysterie, Neuralgie. Hautkrankheiten. Rheumatismen, Gicht und schleichende, entzündliche Vorgänge in den Unterleibsorganen sowie gegen Gebrechen des Alters angewendet. Zur Trinkkur dienen die sogen. Schlangenquelle und die Marienquelle. Die Zahl der meist weiblichen Badegäste beträgt jährlich ca. 2500. Den Namen hat S. von der dort vorkommenden Äskulapnatter (Coluber flavescens). Vgl. Bertrand, S. und seine Warmquellen (Heidelb. 1878) und die Schriften von Baumann (3. Aufl., Wiesbad. 1894), Großmann (das. 1888), Wolf (das. 1896) und Müller de la Fuente (das. 1901).
 
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Schlangenbart, Pflanze, s. Meyers Ophiopogon.
 
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Schlangenbeschwörer (Schlangenzauberer, Giftdoktoren), Personen, die angeblich eine geheimnisvolle Macht über die gefürchtetsten Giftschlangen ausüben, sie herbeilocken, zum Tanzen veranlassen und gegen ihre Bisse gefeit scheinen. Sie bilden seit alten Zeiten in allen warmen Ländern, wo Giftschlangen häufig sind, eine verbreitete Zunft und führen ihre Künste auf öffentlichen Plätzen und gegen Bezahlung vor. Schon die Bibel berichtet von ägyptischen Schlangenbeschwörern, die sich mit Moses in einen Wettstreit einließen; Älian und Plinius erzählen von den Marsern in Italien, die ihren Stammbaum bis auf Circe zurückführten, von den Ophiogenern auf Cypern, die von einer Schlange abzustammen vorgaben, und von den Psyllern in Afrika, die vermöge einer eignen Hautausdünstung von den Schlangen nicht angegriffen würden. Die S. blasen auf Pfeifen oder okarinaartigen Instrumenten eine eintönige Melodie, worauf sich die Schlangen (in der Alten Welt meist die Brillenschlange [Naja tripudians] oder die ägyptische Aspis [Naja Haje]), dem Takte der Musik (oder wahrscheinlicher den Bewegungen des Instruments) folgend, aus ihrem Korb erheben und mit funkelnden Augen den auf der Schwanzspirale gestützten Oberkörper hin und her bewegen (Schlangentanz). Über einen alle zwei Jahre im August unter großem Zulauf von Neugierigen ausgeführten Schlangentanz der Tusayan- oder Moqui-Indianer in Arizona, wobei zahlreiche lebende Klapperschlangen mitwirken, berichtet Bourke in »The snake dance of the Moquis of Arizona« (Lond. 1884). Die S. locken auch die gefürchteten Reptile durch eigentümliche Pfeiftöne aus einem Gehöft zusammen, lassen sich beißen, ohne sich um die Wunden zu kümmern, und die afrikanischen Giftdoktoren beschäftigten sich außerdem mit der Heilung gebissener Personen. Man hat angenommen, die Kunst der S. gründe sich auf eine genaue Kenntnis der Gewohnheiten dieser Reptile, Abrichtung und auf die Verwendung von Schlangen, denen die Giftzähne vorher ausgebrochen seien, oder die ihres Giftes durch vorheriges Beißenlassen auf Filz völlig entleert würden. Nach neuen Beobachtungen und Versuchen wird aber die Giftfestigkeit durch fortgesetzten Genuß oder Impfung von Schlangengift erworben. Manche Künste beruhen nur auf genauer Kenntnis der Natur der Schlangen, soz. B. die in der Bibel berichtete Verwandlung der ägyptischen Aspis in einen Stab. Diese Art streckt sich nämlich infolge einer Art von Starrkrampf steif wie ein Stock aus, sobald man ihre Nackenmuskeln dicht hinter dem Kopf stark zusammendrückt oder sie mit Wasser bespritzt. Auch wendet sie gereizt ihren Blick niemals von einem vor ihren Augen bewegten Gegenstand ab, sie kann ruhig angefaßt werden und folgt nur den Bewegungen des Instruments. Der S. hat nur ihren gelegentlichen Versuchen, in die vor ihre Augen gehaltene Faust zu beißen, auszuweichen. Weitverbreitet ist der Glaube an die schlangenabhaltende und giftwidrige Kraft gewisser Pflanzenstoffe, welche die S. benutzen sollen, um sich giftfest zu machen und Schlangenbisse zu heilen. In dieser Beziehung stehen in Indien und auf den indischen Inseln namentlich die Schlangen- oder Mungowurzel (Ophiorrhiza Mungos) sowie das

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Schlangenholz (Ophioxylon serpentinum) in großem Ruf. Ägyptische S. waschen sich vor ihren Probuktionen mit der Abkochung einer Aristolochia-Art, ebenso benutzt man Aristolochia Serpentaria in Nordamerika, A. anguicida in Mexiko und Westindien, a. cymbiflora und A. kr agrantissima in Brasilien und Peru als Gegenmittel gegen Schlangenbiß. Auch sollen sich die amerikanischen S. durch regelmäßigen innerlichen Gebrauch und Einimpfung des Saftes der Guacopflanze (Mikania Guaco) giftfest machen. Eine ähnliche Wirksamkeit soll die naheverwandte Eupatoria Ayiapane besitzen.

 

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