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Schlammgesteine bis Schlammteufel (Bd. 6, Sp. 826 bis 827)
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Artikelverweis Schlammgesteine, soviel wie Tongesteine, pelitische Gesteine (s. Meyers Pelite).

[Bd. 6, Sp. 827]



 
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Schlammgrundel (Periophthalmus Bl.), Gattung der Stachelflosser aus der Familie der Grundeln (Gobiidae), gestreckt gebaute Fische mit sehr langen, beschuppten Brustflossen, verwachsenen Bauchflossen, vortretenden, nahe beieinander stehenden Augen, enger Kiemenöffnung und kegelförmigen Zähnen. Sie leben in Küstensümpfen und brackigen Gewässern in den Tropen der Alten Welt und verbringen einen großen Teil des Tages in feuchtem Schlamm, hüpfen in kurzen Sätzen vorwärts, klettern auch an Wurzeln in die Höhe und nähren sich von Krebsen und Insekten. Der Schlammhüpfer (P. Koelreuteri Bl.), 15 cm lang, hellbraun oder graugrünlich mit silbernen, braunen und blauen Flecken, lebt an der Küste Westafrikas.
 
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Schlammherd, s. Tafel Meyers »Aufbereitungsmaschinen I«, S. III.
 
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Schlämmkreide, s. Meyers Kreide.
 
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Schlammpitzger, s. Meyers Schmerle.
 
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Schlammquellen, s. Meyers Schlammvulkane.
 
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Schlammregen, atmosphärischer Niederschlag, dessen Wasser mineralische Stoffe suspendiert enthält, die als Staub in der Luft schwebten und wohl meist von Vulkanasche herrühren (vgl. Staubregen).
 
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Schlammschnecke (Limnaeus L.), Gattung der Lungenschnecken, mit durchscheinender Schale, spitzem, kurzem Gewinde und großer Endwindung (s. Tafel Meyers »Schnecken II«, Fig. 12 u. 15). Am Grunde der plattgedrückten, dreieckigen Fühler liegen die Augen und vorn rechts unter dem Mantelrand das Atemloch. Die S. lebt in weichem Wasser mit schlammigem Boden und kann mit der Sohle unmittelbar an der Wasserfläche hangen und kriechen. Die große oder gemeine S. (L. stagnalis L.), 6,5 cm lang, variiert sehr in der Form des Gehäuses und in der Farbe des Tieres. Abbildung des fossilen L. pyramidalis s. Tafel Meyers »Tertiärformation I«, Fig. 10.
 
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Schlammsprudel, s. Meyers Schlammvulkane.
 
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Schlammströme, Schlammassen mit sich führende Wasserergüsse, s. Vulkane.
 
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Schlammteufel (Hellbender, Cryptobranchus [Menopoma] alleghaniensis Harlan.), Amphibie aus der Ordnung der Schwanzlurche und der Familie der Rie enmolche (Menopomidae), 5055 cm lang, mit großem. sehr glattem Kopf, sehr fleischigem Leib, kräftigem, seitlich zusammengedrücktem Schwanz und sehr stark entwickelten Hautsäumen an den Gliedmaßen und äußern Zehen, ist dunkelgrau mit schwarzen Flecken, lebt im Mississippi und in den Flüssen von Louisiana und Nordcarolina, nährt sich von Würmern, Krebsen und Fischen, verläßt niemals das Wasser und heftet seine Eier mit kräftigen Strängen an die Unterlage. Er ist völlig harmlos.

 

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