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Schlammelevator bis Schlammpitzger (Bd. 6, Sp. 826 bis 827)
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Artikelverweis Schlammelevator, s. Meyers Strahlapparate.
 
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Schlämmen, Operation zur Trennung kleiner, ungleich schwerer, stoffgleicher oder stoffverschiedener Teilchen, besteht im allgemeinen darin, daß man das zu verarbeitende Material mit Wasser anrührt und die gebildete »Milch« nach längerer oder kürzerer Ruhe von den inzwischen zu Boden gefallenen schweren Stoffen abfließen läßt. Je länger man mit dem Ablassen der Milch wartete, um so feinere Teilchen setzen sich daraus ab. Handelt es sich um die Trennung stoffverschiedener Substanzen, so kommt auch deren spezifisches Gewicht in Betracht. In der Technik wendet man das S. besonders in der Tonwaren- und Farbenindustrie, in der Stärkefabrikation und bei der Aufbereitung an. Bei der Analyse von Ackererden, Tonen etc. schlämmt man die feinsten Teilchen durch einen von unten nach oben geführten Wasserstrom ab und benutzt hierzu besondere Schlämmapparate. S. heißt auch das Grundieren geputzter Wände mit Schlämmkreide.
 
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Schlammerde, s. Meyers Erden.
 
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Schlammfang, Behälter zum Auffangen von Sinkstoffen bei Ableitung von Abwässern etc. (vgl. Gully); auch ein Behälter zur Aufnahme von Produkten eines Schlämmprozesses.
 
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Schlammfisch, soviel wie Molchfisch; Schlammfische, s. Meyers Amien.
 
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Schlammfliege, s. Meyers Schwebfliegen.
 
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Schlammgesteine, soviel wie Tongesteine, pelitische Gesteine (s. Meyers Pelite).

[Bd. 6, Sp. 827]



 
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Schlammgrundel (Periophthalmus Bl.), Gattung der Stachelflosser aus der Familie der Grundeln (Gobiidae), gestreckt gebaute Fische mit sehr langen, beschuppten Brustflossen, verwachsenen Bauchflossen, vortretenden, nahe beieinander stehenden Augen, enger Kiemenöffnung und kegelförmigen Zähnen. Sie leben in Küstensümpfen und brackigen Gewässern in den Tropen der Alten Welt und verbringen einen großen Teil des Tages in feuchtem Schlamm, hüpfen in kurzen Sätzen vorwärts, klettern auch an Wurzeln in die Höhe und nähren sich von Krebsen und Insekten. Der Schlammhüpfer (P. Koelreuteri Bl.), 15 cm lang, hellbraun oder graugrünlich mit silbernen, braunen und blauen Flecken, lebt an der Küste Westafrikas.
 
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Schlammherd, s. Tafel Meyers »Aufbereitungsmaschinen I«, S. III.
 
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Schlämmkreide, s. Meyers Kreide.
 
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Schlammpitzger, s. Meyers Schmerle.

 

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