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Schlag bis Schlägel (Bd. 6, Sp. 823)
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Artikelverweis Schlag (Kanonenschlag), s. Meyers Feuerwerkerei, S. 529.
 
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Schlagadern, s. Arterien.
 
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Schlaganfall, soviel wie Schlagfluß.
 
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Schlagball (Partieball, Kaiserball), altes deutsches, jetzt durch das englische Lawn-Tennis verdrängtes Bewegungsspiel. Es wird von zwei Parteien zu je 4,5,6 oder mehr Personen auf einer Fläche von 4050 Schritt Länge und 30 Schritt Brei le mit einem kleinen elastischen Ball von 56 cm Durchmesser und Schlaghölzern gespielt. Die beiden Parteien, die je einen Anführer haben, sind die herrschende (Schlagpartei) und dienende (Fangpartei). Inmitten der beiden schmälern Grenzlinien des Spielrechtecks befinden sich Schlagmal und Fangmal. Vom Schlagmal aus wird der Ball »ausgeschenkt«, d. h. einem Schläger zugeworfen, der ihn mit dem Holze nach dem Fangmale zu Genossen zu schlagen sucht und danach einen Lauf bis zu diesem Ziel und wieder zurück vollführt. Herrschende wie Dienende streben den Ball zu erhaschen, und letztere sind verpflichtet, ihn ins Schlagmal zurückzuwerfen, sobald sich ihnen nicht sofort Gelegenheit bietet, den Schlag zu gewinnen, worauf die Rollen der Parteien wechseln. Der Schlaggewinn erfolgt: 1) wenn ein Dienender den Ball aus der Luft fängt, 2) wenn ein Dienender mit dem Balle den laufenden Schläger treffen kann, und 3) wenn das Schlagmal beim Einwurfe des Balles von Herrschenden entblößt ist. Sind die Parteien schwach besetzt, so kann das Amt des Aufschenkers entfallen, der erste Schläger schenkt sich dann den Ball selbst auf.
 
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Schlagbäume, s. Meyers Wegegeld.
 
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Schlagbohrmaschine (Stoßbohrmaschine), s. Gesteinsbohren, S. 747.
 
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Schlagbug, soviel wie Streckbug (s. Meyers Kreuzen).
 
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Schläge (Schlageinteilung), s. Meyers Feldeinteilung und Meyers Forsteinteilung.
 
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Schlagebauch, s. Meyers Dämpfigkeit.
 
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Schlägel (Fäustel), Arbeitswerkzeug der Bergleute, ein auf beiden Seiten des starken Stiels (Helm) gleichgestalteter, flach gebogener Hammer aus Eisen mit verstählten Endflächen (Bahnen) oder aus Gußstahl, dient zur Arbeit mit dem Eisen (Bergeisen), einem in der Mitte meist mit einer Öffnung (Auge) zum Aufstecken auf einen schlanken Holzstiel versehenen Spitzkeil, der, schräg gegen das Gestein gehalten, mit dem S. kräftig geschlagen wird, so daß kleinere Gesteinsstückchen abplatzen. Die alte Schlägel und Eisenarbeit ist fast gänzlich durch die Sprengarbeit (Schießarbeit) verdrängt worden. Das gekreuzte S. und Eisen ist gleichwohl das Wahrzeichen der Arbeit des Bergmanns geblieben.
 
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Schlägel, s. Meyers Botschaftsstab.

 

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