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Schlafdaumen bis Schlafkoller (Bd. 6, Sp. 821)
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Artikelverweis Schlafdaumen (Diebsfinger, franz. Main de gleire), in der Gaunersprache der linke Daumen eines Verstorbenen, der neun Wochen im Grabe gelegen und bei Neumond ausgegraben worden ist. Sein Besitz bewirkt, daß in dem zu beraubenden Hause niemand aufwacht.
 
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Schlafdecken, dicker, beiderseitig gut gerauhter Wollen oder Kamelhaarstoff, wird auch oft mit Baumwollkette und gröbern Wollenschuß erzeugt und derart gemustert, daß Ober- und Unterschuß je nach dem Musterbild zur rechten Seite tritt. Ordinäre Decken macht man aus Baumwollenkette und Vigogneschuß.
 
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Schlafdeich, s. Meyers Deich, S. 589.
 
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Schläfen, s. Meyers Schlaf, S. 820.
 
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Schläfenbein, s. Meyers Schädel, S. 667.
 
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Schlafende Augen, s. Meyers Knospe, S. 193.
 
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Schläfenringe, offene, meist silberne oder bronzene Ringelchen mit S-förmiger Öse an einem Ende, wurden mit einem Reinen od. dgl., immer mehrere zusammen, so am Kopf oder der Kopfbedeckung befestigt, daß sie an beiden Schläfen herabhingen, und bildeten einen beliebten Schmuck der Slawen in vor- und frühgeschichtlicher Zeit. Man findet sie vorzugsweise in slawischen Gräbern.
 
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Schläfer, s. Meyers Siebenschläfer und Meyers Schlafmäuse.
 
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Schlaffsucht der Seidenraupe (Flacherie), s. Meyers Seidenspinner.
 
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Schlafgänger, s. Meyers Schlafstelle.
 
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Schlafkoller, s. Meyers Dummkoller.

 

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