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Schk bis Schlachcice (Bd. 6, Sp. 814)
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Artikelverweis Schk., bei naturwissenschaftl. Namen Abkürzung für Franz v. Paula v. Meyers Schrank (s. d.), auch für Christian Schkuhr, geb. 14. Mai 1741 in Pegau bei Leipzig, gest. 17. Juli 1811 als Universitätsmechaniker in Wittenberg; schrieb: »Beschreibung und Abbildung von Riedgräsern« (Wittenb. 180106, 2 Tle.); Kryptogamen etc.
 
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Schkeuditz, Stadt im preuß. Regbez. und Kreis Merseburg, an der Elster und der Staatsbahnlinie Leipzig-Halle, 130 m ü. M., hat eine evangelische und eine kath. Kirche, Amtsgericht, Oberförsterei, Fabrikation von Malz, landwirtschaftlichen Maschinen, Drahtseil- und Hängebahnen, Röhrendampfkesseln, Pumpen, Gebläsen, Möbeln, Holz- und Papierwaren, Margarine, Etuis, Steinkohlenteerprodukten, Rauchwaren-Zurichterei und Färberei und (1905) 6860 meist evang. Einwohner. Angrenzend in der Elsteraue das ehemalige Rittergut Altscherbitz, jetzt Provinzial-Irrenanstalt (Pavillonsystem; vgl. darüber die Schrift von Paetz: »Die Kolonisierung der Geisteskranken«, Berl. 1893).
 
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Schkiperia (Schkjiperia, von schkip, »Felsen«), Schkipetaren, einheimischer Name für Albanien, Albanesen.
 
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Schkodra, türk. Name für Skutari (s. d. 1).
 
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Schkölen, Stadt im preuß. Regbez. Merseburg, Landkreis Weißenfels, hat eine evang. Kirche, Leimlederfabrikation, Braunkohlengruben und (1905) 1722 meist evang. Einwohner.
 
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Schkumbi, wasserreicher Grenzfluß zwischen dem gegischen Nord- und dem toskischen Südalbanien, entspringt in den westlichen Randgebirgen des Ochridasees und durchbricht das albanesische Faltengebirgsland in tiefer, schroffwandiger, von O. nach W. gerichteter Engschlucht, die sich zur fruchtbaren, gut bebauten Ebene von Elbasan erweitert. Im Unterlauf durchfließt der S. die sumpfige, aber gut bebaute Küstenebene.
 
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Schl., bei Tiernamen Abkürzung für Ernst Fr. v. Meyers Schlotheim (s. d.) oder Herm. Schlegel (s. d. 6).
 
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Schlabberraum, s. Meyers Injektor.
 
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Schlabberrohr, s. Meyers Injektor.
 
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Schlabrendorf, 1) Ernst Wilhelm von, preuß. Staatsmann, geb. 4. Febr. 1719 aus einem märkischen Adelsgeschlecht, gest. 14. Dez. 1769, ward Vizepräsident der Kriegs- und Domänenkammer in Stettin, dann Wirklicher Geheimer Rat, Staats- und Kriegsminister und vollendete, seit 1755 dirigierender Minister von Schlesien, durch musterhafte Verwaltung das Werk der kriegerischen Eroberung trotz der Leiden des Siebenjährigen Krieges. Eine Dotation von 50,000 Tlr. erlaubte ihm den Ankauf der Herrschaft Kolzig im Kreis Grünberg.
   2) Gustav, Graf von, Sohn des vorigen, geb. 22. März 1750 in Stettin, gest. 22. Aug. 1824 in Paris, studierte in Halle und Frankfurt a. O., bereiste Deutschland, Frankreich und England und ließ sich nach dem Beginn der Revolution in Paris nieder. Als Freund der Girondisten 1793 in deren Fall verwickelt, entging er nur durch einen Zufall der Guillotine und ward durch Robespierres Sturz befreit. Napoleon I. ließ ihn, obwohl sich S. ungescheut und offen gegen ihn aussprach, als einen unschädlichen Sonderling unbelästigt, aber als er sich 1813 zu tätiger Teilnahme am Befreiungskrieg nach Preußen begeben wollte, verweigerte man ihm Pässe. Die letzten Jahre seines Lebens beschäftigte er sich vorzüglich mit Erfindung einer Sprachmaschine, die vollkommen die menschliche Stimme nachahmen sollte. Durch sein bereits 1785 errichtetes Testament gründete S. eine schlesische Schulstiftung, aus der mehrere Waisenhäuser und Seminare für Katholiken und Protestanten hervorgingen. Er hatte wesentlichen Anteil an der Schrift seines Freundes J. F. Reichardt: »Bonaparte und das französische Volk unter seinem Konsulat« (1804).
 
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Schlachcice (Szlachcice), s. Meyers Schlachtschitz.

 

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