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Schisma bis S'chiza (Bd. 6, Sp. 813)
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Artikelverweis Schisma (griech., Trennung) bedeutet im Sprachgebrauch der katholischen Kirche im Unterschied von Meyers Häresie (s. d.) die Lostrennung vom Gemeinschaftsverband der Kirche mit grundsätzlicher Gehorsamsweigerung gegenüber ihrem Haupte, die das Ausscheiden aus der »alleinseligmachenden Meyers Kirche« (s. d.) bedeutet. Auch die infolge der Ausstellung oder Wahl mehrerer Päpste entstandenen Spaltungen werden als Schismen bezeichnet, z. B. das große S. von 13781417. In der Musik der kleinste bei der mathematischen Tonbestimmung in Betracht kommende Wert, der des Intervalls c: his (= 32,805: 32,768).
 
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Schismatiker, Anhänger einer durch ein Meyers Schisma (s. d.) hervorgerufenen Kirchenpartei.
 
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Schistoskop (griech.), von Brücke angegebener Apparat zur Erzeugung komplementärer Farben, besteht aus einer dichroskopischen Lupe, durch die eine Gipsplatte im polarisierten Licht betrachtet wird. Um verschiedene Paare von Komplementärfarben zu erhalten, werden Gipsplatten von verschiedener Dicke angewandt.
 
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Schistostega, s. Meyers Leuchten der Pflanzen.
 
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Schistova (Sistova, Svistov), bulgar. Stadt, s. Meyers Swischtow.
 
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Schita (Tën, Tao), in Anam Getreidemaß zu 2 Hao = 56,54 Lit.
 
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Schiti, bedrucktes Kalikogewebe in Sansibar zu Decken, Bettbezügen und Vorhängen, von England und Indien geliefert.
 
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Schitomir, Stadt, s. Shitomir.
 
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Schivelbein (Schiefelbein), Kreisstadt im preuß. Regbez. Köslin, an der Rega, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Stettin-Belgard und S.-Gramenz, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, Synagoge, ein altes Schloß (vormals Residenz eines Johanniterkomturs), ein Denkmal Kaiser Wilhelms I., Landwirtschaftsschule, Amtsgericht, Hauptsteueramt, Wollwarenfabrikation, Damastweberei, Mostrich-, Essig- und Dachpappefabrikation, Dampfmahl- u. Schneidemühlen und (1905) 7219 meist evang. Einwohner. S. ist Geburtsort R. Virchows (vgl. »Drei historische Arbeiten Virchows zur Geschichte seiner Vaterstadt S.«. neu hrsg., Berl. 1903).
 
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Schiwah (hebr., »sieben«), bei den Israeliten Bezeichnung der sieben Trauertage nach der Beerdigung.
 
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S'chiza (Cabrera), die südlichere der beiden unbewohnten, Messeniens Südspitze vorgelagerten Inseln (Olinussai der Alten, s. Meyers Önussä 2), 15,9 qkm groß.

 

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