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Schirrholz bis Schisch-Kebab (Bd. 6, Sp. 812)
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Artikelverweis Schirrholz, s. Meyers Sattelholz.
 
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Schirrmacher, Friedrich Wilhelm, deutscher Geschichtsforscher, geb. 28. April 1824 in Danzig, gest. 19. Juni 1904 in Rostock, studierte in Berlin und Bonn, war 184954 Lehrer am Friedrichswerderschen Gymnasium in Berlin, danach Professor der Geschichte an der Ritterakademie in Liegnitz und seit 1866 an der Universität Rostock, seit 1896 auch Oberbibliothekar daselbst. Er schrieb: »Kaiser Friedrich II.« (Götting. 185965, 4 Bde.), »Die letzten Hohenstaufen« (das. 1871), »Albert von Possemünster, genannt der Böhme« (Weim. 1871), »Die Entstehung des Kurfürstenkollegiums« (Berl. 1873), »Johann Albrecht I., Herzog von Mecklenburg« (Wism. 1885, 2 Tle.), »Geschichte von Spanien 11081516« (als Bd. 47 des Werks von Lembke u. Schäfer, Gotha 18811902) und gab heraus: »Urkundenbuch der Stadt Liegnitz« (Liegn. 1866), »Beiträge zur Geschichte Mecklenburgs, vornehmlich im 13. Jahrhundert« (Rost. 187275, 2 Bde.), »Briefe und Akten zur Geschichte des Religionsgesprächs zu Marburg 1529 und des Reichstags zu Augsburg 1530« (Gotha 1876).
 
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Schirrmeister, die im Feldwebelsrang stehenden Unteroffiziere bei den Pionierbataillonen und Eisenbahntruppen, die mit der Verwaltung des Materials beauftragt sind.
 
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Schirting (engl. shirting, von shirt, »Hemd«), Hemdenkattun aus Baumwollengarn der Feinheitsnummern 1240, mäßig dicht gewebt.
 
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Schirwa (Schilwa, Kilwa), früher ein See auf der Grenze vom Britisch-Zentralafrika-Protektorat und Portugiesisch-Ostafrika, durchschnitten vom 15.° südl. Br. und 35.° 40' östl. L., 593 m ü. M., der 65 km lang, 30 km breit und 1640 qkm groß war. Er war rings umschlossen von den Luasibergen im O., den Milandschi- und Zombabergen und dem Tschikalaberge mit dem Somba (1565 m) im Süden; im N. trennte ein nur 49 m hoher Landrücken den S. von dem kleinen Tschiutasee. Der S. selbst empfing kleinere Zuflüsse, hatte aber keinen Abfluß. Sein Wasser war schwachsalzig, Krokodile und Nilpferde zahlreich. Seine Uferlandschaften erzeugten Getreide, Bataten, Zitronen, Orangen; eine Handelsstraße führte vom Schire über die Missionsstation Blantyre am Ostufer nach N. Der in ganz Afrika beobachteten intensiven Trockenperiode ist auch der S. zum Opfer gefallen. Schon seit 20 Jahren stark in Abnahme begriffen, ist der von Livingstone 1859 entdeckte S. seit 1903 verschwunden; nur kleinere Teiche sind übriggeblieben, die Inseln Mchisi und Tongwe landfest geworden. Vgl. die Berichte der Missionare in »Life and work in British Central Africa« (Lond. 1903).
 
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Schirwals, leichter Wollenstoff als Unterkleidung für die orientalischen Frauen.
 
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Schirwan (das Albania der Alten), früher russ. Provinz in Kaukasien, gebildet aus den 1813 von Persien zwischen Kaspischem Meer, Kur und Ausläufern des Kaukasus abgetretenen Gebieten, jetzt Hauptbestandteil des Gouv. Baku. S. Karte »Kaukasien«.
 
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Schir we churschid (pers., »Sonne und Löwe«), das Nationalwappen Persiens; auch Name des persischen Sonnen- und Löwenordens (s. Meyers Sonnenorden 2).
 
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Schirwindt, Stadt im preuß. Regbez. Gumbinnen, Kreis Pillkallen, am Einfluß des Flusses S. in die Scheschuppe und an der Kleinbahnlinie Grumbkowkaiten-S., der polnischen Stadt Wladislanow gegenüber, hat eine gotische evang. Kirche, Synagoge, Reichsbanknebenstelle, Nebenzollamt I, eine Flachsbereitungsanstalt, Flachs- und Getreidehandel und (1905) 1302 meist evang. Einwohner. S., die östlichste Stadt des Deutschen Reiches, wurde 1724 von Friedrich Wilhelm I. gegründet.
 
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Schische, s. Nargile.
 
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Schisch-Kebab (türk.), s. Kebab.

 

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