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Schirbel bis Schirmbrett (Bd. 6, Sp. 810 bis 811)
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Artikelverweis Schirbel, s. Meyers Scherbe.
 
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Schire, Teil des Hochlandes von Meyers Abessinien (s. d.) in Nordostafrika, zwischen dem Mareb und Takazzé, südwestlich von Aksuin, mit den Dembelabergen.
 
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Schire, linker Nebenfluß des Sambesi (s. d.), unter dem Namen Mopango aus dem Nyassasee bei Fort Johnston (Maponda) abfließend, trotz seiner Kürze sehr wichtig. Nach Durchfließen des sumpfigen Malombesees durchbricht er den Plateaurand in Katarakten (Murchisonfälle) und Stromschnellen zwischen Matope und Katunga, nimmt links bei Tschiromo den an den Milandschibergen entspringenden Meyers Ruo (s. d.) auf, wo der wildreiche Elefantensumpf liegt, entsendet von Pinda einen Arm, der durch die großen Morambalasümpfe nach Sena zum Sambesi zieht, aber nicht schiffbar ist, und mündet, 600 km lang und 200 m breit, bei Schamo in umfangreicher Sumpflandschaft. Außer auf der Strecke Matope-Katunga

[Bd. 6, Sp. 811]


ist er überall, während des Hochwassers von Dezember bis Mai auch für Dampfboote befahrbar.
 
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Schiré, s. Meyers Most.
 
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Schirgiswalde, Stadt in der sächs. Kreis- und Amtsh. Bautzen, in gebirgiger Gegend an der Spree und der Staatsbahnlinie Bischofswerda-Zittau, 275 m ü. M., hat eine evangelische und eine schöne kath. Kirche, ein Schloß mit Park, Amtsgericht, mechanische Buntweberei, Blaudruckfärberei, Holzschleiferei, Fabrikation von Buntpapier und künstlichen Blumen, Granitbrüche u. (1905) 3411 meist kath. Einwohner. S. gehörte bis 1845 zu Böhmen (Enklave in Sachsen).
 
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Schir Hamaaloth (»Stufenlied«, bei Luther »Lied im höhern Chor«), bei den Hebräern die 15 Lieder vom 120.134. Psalm, wohl wegen der poetischen Bauart, welche die Wörter stufenweise fortschreiten läßt, so genannt. Nach andrer Erklärung »Wallfahrtslieder«, die von den nach Jerusalem hinaufziehenden Pilgern gesungen wurden.
 
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Schirm, soviel wie Dolde, s. Meyers Blütenstand, S. 93.
 
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Schirm, s. Meyers Kriegsmaschinen, S. 672, mit Tafel: »Kriegsmaschinen« (Belagerung im Mittelalter, 3).
 
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Schirmaer Groschen, s. Meyers Breitgroschen.
 
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Schirmbaum, s. Magnolia.
 
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Schirmbrett, in der Heraldik ein rundes oder fächerförmiges, auch ein sechs- und mehreckiges Helmkleinod, dessen Kanten oder Ecken meist mit Quasten, Kugeln oder Federn besetzt waren. Auf dem Schirmbrett wiederholt sich gewöhnlich das Schildbild in Figur und Farbe.

 

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