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Schipofka bis Schirau (Bd. 6, Sp. 810)
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Artikelverweis Schipofka, ein russischer moussierender Obstwein.
 
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Schippe, s. Meyers Schaufel.
 
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Schippen, eine Farbe in der französischen Karte, soviel wie Meyers Pik (s. d.).
 
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Schippenbeil, Stadt im preuß. Regbez. Königsberg, Kreis Friedland, an der Mündung der Guber in die Alle, hat eine evang. Kirche, ein Amtsgericht, eine Maschinenfabrik, ein großes Mühlwerk, zwei Dampfsägemühlen und (1905) 2369 Einw. S. wurde 1319 gegründet und 1351 zur Stadt erhoben. Vgl. Lieck, Die Stadt S. (Königsb. 1874).
 
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Schipper, Jakob, Anglist, geb. 19. Juli 1842 zu Friedrich Augusten-Groden in Oldenburg (Kirchspiel Middoge), studierte in Heidelberg und Berlin Theologie und Philosophie, darauf in Bonn neuere Philologie, verweilte 186869 in Paris, Rom und London, war darauf ein Jahr lang in Oxford als Mitarbeiter an der Neubearbeitung des angelsächsischen Wörterbuchs von J. Bosworth tätig und erhielt 1872 eine Professur für neuere Sprachen an der Universität Königsberg, von wo er 1877 als ordentlicher Professor der englischen Philologie nach Wien ging. Von seinen Veröffentlichungen nennen wir: »De versu Marlovii« (Bonn 1867); »Englische Alexiuslegenden« (1. Version, Straßb. 1877; 2. Version, Wien 1887); »Englische Metrik« (Bonn 188188, 3 Bde.); »William Dunbar, sein Leben und seine Gedichte« (Berl. 1884), gefolgt von einer kritischen Ausgabe der Gedichte (»The poems of Will. Dunbar«, Wien 18911894, 5 Tle.); »Zur Kritik der Shakespeare-Bacon-Frage« (das. 1889); »Grundriß der englischen Metrik« (das. 1895) und die Ausgabe von König Alfreds Beda-Übersetzung (Hamb. 189799). S. ist Herausgeber der »Wiener Beiträge zur englischen Philologie«, Mitglied der Wiener Akademie der Wissenschaften und Ehrendoktor von Edinburg.
 
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Schipperke, s. Meyers Hund, S. 647.
 
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Schippond (»Schiffpfund«), früheres niederländ. Großgewicht zu 3 Centenaars oder 20 Lijsponden = 148,227 kg, in Antwerpen = 141,047 kg.
 
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Schirakssteppe, Steppe im Kreis Signach des russisch-transkaukasischen Gouv. Tiflis, zwischen den Flüssen Alasan und Jora (durch letztern von der Karajassteppe getrennt), auf der die Bergvölker Daghestans im Winter ihre Schafherden weiden.
 
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Schir Ali, Emir von Afghanistan, geb. 1825, gest. 21. Febr. 1879 in Mazarascherif, gelangte nach dem Tod seines Vaters Dost Mohammed (9. Juni 1863) auf den Thron, den ihm vier Brüder streitig machten; erst 1869 gelang es ihm, diese zu besiegen. Von England, als dessen Freund er sich 1869 in dem Durdar von Umballa erklärt hatte, nahm S. vertragsmäßig Geld und Waffen an, suchte aber seine Untertanen während des russisch-türkischen Krieges im Februar 1877 zum Religionskrieg der Mohammedaner gegen Britisch-Indien zu führen, um früher afghanische Provinzen wiederzugewinnen, mußte den Plan jedoch wegen Ungehorsams afghanischer Stämme aufgeben und verlor die englische Unterstützung. Darauf empfing er 23. Juli 1878 eine russische Gesandtschaft unter General Stoljetow, verweigerte aber die Aufnahme einer englischen, worauf die englisch-indischen Truppen 21. Nov. 1878 die Grenze überschritten. Die Regierung seinem Sohn Jakub Chan übertragend, flüchtete er im Dezember mit der russischen Gesandtschaft nach Turkistan.
 
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Schiras, Pelzwerk, s. Meyers Lammfelle.
 
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Schirau, früherer Name des Rio Meyers Volta (s. d.).

 

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