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Schildfisch bis Schildknappe (Bd. 6, Sp. 790)
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Artikelverweis Schildfisch, s. Meyers Schiffshalter.
 
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Schildflechte, s. Parmelia und Peltigera.
 
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Schildförmig, s. Tafel Meyers »Blattformen I«, Fig. 6.
 
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Schildgroschen (Landsberger), Groschen der Markgrafen von Meißen im 15. Jahrh., von achtlötigem Silber mit Schild und meißnischem Löwen im Gepräge, 92 auf die Mark.
 
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Schildhalter (früher zuweilen auch Wappenknechte genannt), hinter, neben oder unter dem Schild befindliche Menschen- und Tiergestalten, die auf einem Boden, auf Zweigen, Konsolen u. dgl. zu stehen pflegen und den Schild halten. Die S., die schon im 13. Jahrh. vorkommen, waren ursprünglich nicht erblich; jeder einzelne konnte sie nach Willkür annehmen. Dies ist im Grund auch heute noch der Fall, obgleich man seit Mitte des 17. Jahrh. begonnen hat, sie diplommäßig und erblich zu verleihen. Auch eine Reihe landesherrlicher Wappen haben bestimmte S., die durch Verordnungen ein für allemal festgesetzt sind. Wird der Schild von den Schildhaltern nicht angefaßt, so nennt man die Figuren Schildwächter. S. Tafel Meyers »Heraldik«, Fig. 10 u. 12.
 
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Schildhorn, Landzunge am linken Havelufer, am Westrande des Grunewaldes, südwestlich von Berlin, mit einer von Friedrich Wilhelm IV. 1845 errichteten Steinsäule mit Kreuz und Metallschild (über die sich daran knüpfende Sage s. Meyers Jaczo von Köpenick).
 
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Schildhuhn, soviel wie Birkhuhn.
 
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Schildigel, s. Meyers Seeigel.
 
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Schildkäfer (Cassida L.), Gattung der Blattkäfer (Chrysomelidae), eiförmige, flach gewölbte, oberseits meist hellgrüne Käfer, mit verbreiterten, frei vorstehenden Seitenrändern der Flügeldecken, zuweilen mit metallisch glänzenden Binden, mit halbkreisförmigem, über den Kopf hinweggezogenem Thorax und keulenförmigen Fühlern. Die Larven sind ganz flach, breit, seitlich mit verästelten Dornen besetzt, über dem After mit langem Gabelfortsatz, mit dem sie ihre Exkremente auf dem Rücken auftürmen. Die zahlreichen Arten leben meist auf Sumpfpflanzen. C. nebulosa L., 7 mm lang, rotbraun, kupferig glänzend und schwarz gezeichnet, lebt wie seine flache, grüne Larve an niedern Pflanzen und wird bisweilen an Runkelrüben sehr schädlich. C. viridis L. (s. Tafel Meyers »Käfer I«, Fig. 48), 8 mm lang, oben grün, unten schwarz, ist in Europa sehr häufig und lebt besonders auf Wasserminze.
 
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Schildklee, soviel wie Esparsette, s. Onobrychis.
 
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Schildknappe, s. Meyers Knappe.

 

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