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Schiffsmumme bis Schiffsprovisionsliste (Bd. 6, Sp. 783)
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Artikelverweis Schiffsmumme, s. Meyers Braunschweiger Mumme.
 
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Schiffsmünzen, kantig gehauene Piaster und größere Teilstücke, die auf der Silberflotte unterwegs oder wahrscheinlicher in Amerika angefertigt waren.
 
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Schiffsoffizier, s. Meyers Schiffsmannschaft.
 
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Schiffspapiere (Papiers de bord, Lettres de mer), Urkunden, die an Bord eines Schiffes zum Ausweis für Schiff, Besatzung und Ladung zu führen sind. Sie sind namentlich zum Nachweis der Nationalität und im Seekrieg zur Feststellung der Neutralität notwendig. Wesentlich sind das Schiffszertifikat, der Schiffsbrief (s. Meyers Schiffsregister), der Meßbrief (s. Meyers Schiffsvermessung) und das Meyers Schiffsjournal (s. d.). Die Seemannsordnung schreibt in den § 14 ff. ferner die Mitführung der Musterrolle vor, die von den Seemannsämtern auszustellen ist und Namen und Nationalität des Schiffes, Namen und Wohnort das Schiffers, Namen, Wohnort und dienstliche Stellung jedes Schiffsmannes und die Bestimmungen des Heuervertrages enthalten muß. Außerdem werden aber auch der Gesundheitspaß, wo ein solcher erforderlich ist, die Meyers Chartepartie (s. d.), Meyers Konnossemente (s. d.) u. dgl. als S. bezeichnet.
 
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Schiffspart, der Anteil eines Mitreeders an dem gemeinschaftlichen Schiff. Ein Mitreeder kann mehrere Parten besitzen. Dieselben sind veräußerlich und vererblich (vgl. Handelsgesetzbuch, § 474 ff., 491,502 ff., 507). Vgl. Reeder.
 
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Schiffspech, s. Meyers Pech.
 
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Schiffspfandrecht, s. Meyers Pfandrecht, S. 689.
 
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Schiffspfund, früheres Gewicht für Seefrachten, seltener und dann öfters abweichend für Landfrachten: in Preußen bis 1858 = 3 Zentner oder 154,345 kg, in Mecklenburg 162,638 kg und 186171 meist 168 kg, in Lübeck 1860 zu 20 Liespfund von 14 Pfund = 136,213 kg, in Hamburg 135,691 kg, in Bremen bis 1857 zu 22 Liespfund von 14 Pfund = 153,538 kg, in Sachsen und Frankfurt 3 Zentner.
 
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Schiffsposten, s. Meyers Briefpostamt und Meyers Marinebriefsendungen.
 
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Schiffsprokureur (spr. -ör), s. Meyers Schiffsmäkler.
 
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Schiffsprovisionsliste, die spezielle Nachweisung (Deklaration) über die an Bord eines aus dem Ausland einlaufenden Schiffes befindlichen, für den Gebrauch der Schiffsmannschaft und des Schiffes bestimmten Mund- und andern Vorräte, die Effekten der Schiffsmannschaft und die Schiffsinventarienstücke. Die S. ist mit dem sogen. Manifest (s. d.) nach § 78 des deutschen Vereinszollgesetzes vom 1. Juli 1869 der Zollbehörde des Eingangshafens von dem Schiffsführer zu unterbreiten, falls das Schiff nicht unter amtlicher Bewachung bleibt. Sie hat den Zweck, die deklarierten Gegenstände von der versteuerbaren Ladung abzugrenzen.

 

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