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Schiffsgeschütze bis Schiffshospital (Bd. 6, Sp. 778 bis 779)
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Artikelverweis Schiffsgeschütze (Marinegeschütze), s. Meyers Geschütz, S. 708.
 
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Schiffsgeschwindigkeitsmesser, s. Meyers Log.
 
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Schiffsgläubiger, diejenigen Gläubiger, denen ein bevorzugtes gesetzliches Pfandrecht am Meyers Schiffsvermögen (s. d.) des Reeders zusteht. Die Rechte eines Schiffsgläubigers gewähren unter andern die öffentlichen Schiffs-, Schiffahrts- und Hafenabgaben, die Forderungen der Besatzung aus den Dienst- und Heuerverträgen, die Lotsengelder, die Bergungs-, Hilfskosten, die Beiträge zur großen Haverei, Bodmereidarlehen, die Forderungen aus dem Verschulden einer Person der Schiffsbesatzung etc. (s. Meyers Handelsgesetzbuch, § 754 ff.). Die Rangordnung der Pfandrechte der S. untereinander regeln die § 766770. Vgl. Mittelstein, Deutsches Schiffspfandrecht und Schiffsgläubigerrecht (Hamb. 1889).
 
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Schiffsgräber, s. Meyers Schiffssetzungen.
 
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Schiffsgruß, s. Meyers Seezeremoniell.
 
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Schiffshalter (Schildfisch, Echeneïs L.), Gattung der Stachelflosser aus der Familie der Makrelen (Scomberidae), Fische mit spindelförmigem Körper, sehr kleinen Schuppen, flachem Kopf, kräftigem Gebiß und einer ovalen Haftscheibe am Kopf und Nacken.

[Bd. 6, Sp. 779]


Diese besteht aus aufrichtbaren, am Hinterrand mit Hakenzähnen versehenen, gleich hohen Plat len, die durch eine unbewegliche, die Scheibe teilende Leiste in zwei gleiche Teile zerlegt werden (s. Abbildung). Indem nun mittels eines die Scheibe umgebenden ovalen Ringmuskels der Scheibenrand erhoben und an einen andern Gegenstand angedrückt wird, entsteht infolge der Ausrichtung der Platten ein luftverdünnter Raum, und die Scheibe heftet sich fest an. Auf diese Weise saugen sich diese Fische an größern Fischen fest, namentlich an Haie, aber auch an Schiffe, und lassen sich mit fortschleppen, vielleicht um sich leichter ihre Nahrung zu verschaffen. Früher glaubte man, sie könnten selbst ein Schiff aufhalten. Man benutzt sie zum Fangen von Schildkröten, an die sie sich festsaugen. Die erste Rückenflosse fehlt, die zweite steht weit nach hinten, Brust- und Bauchflossen sind klein, die Schwanzflosse ist verhältnismäßig groß, ausgeschnitten oder zugerundet. Sie nähren sich von Krustern und kleinen Muscheln. Der S. (E. Remora L.), in allen Meeren tropischer und gemäßigter Breiten, auch im Mittelmeer, und schon den Alten bekannt, ist 2025 cm lang, hat 18 Blätter in der Scheibe und ist mit kleinen, klebrigen, glänzenden, braunen Schuppen bedeckt. Der große S. (E. Naucrates L.), mit 2125 Blättern in der Scheibe, ist oberseits ölgrün, unten weißlich, 1 m lang und findet sich in allen tropischen Meeren. Das Fleisch soll wohlschmeckend sein.
 
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Schiffshalter, s. Meyers Landfeste.
 
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Schiffshändler, ein Kaufmann in Hafenstädten, der Schiffsbedarf aller Art liefert.
 
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Schiffshebewerke, s. Meyers Schiffhebewerke.
 
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Schiffshebung, s. Meyers Schiffhebung.
 
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Schiffshospital, soviel wie Meyers Hospitalschiff (s. d.); auch die Einrichtung zur Verpflegung der Kranken auf Auswandererschiffen, auch wohl soviel wie schwimmendes Sanatorium.

 

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