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Schießpulvermonopol bis Schietto (Bd. 6, Sp. 765)
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Artikelverweis Schießpulvermonopol, s. Meyers Pulvermonopol.
 
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Schießregeln, s. Meyers Schießen.
 
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Schießscharten, die in Deckungen, Mauern, Brustwehren etc. angebrachten Öffnungen, durch die man mit Geschützen (Geschützscharten) oder Gewehren (Gewehrscharten, in Bretterzäunen und Hecken Schießschlitze, Schießlücken) feuert. Bei Mauerscharten sind die Seitenflächen (Schartenbacken oder Schartenwangen) gebrochen (Schartenbruch), um bei möglichst großem Gesichtsfeld an Deckung wenig zu verlieren. S. auch Meyers Créneaux. Senkscharten gestatten schräg oder senkrecht nach unten zu feuern, s. Meyers Festung, S. 475; Maulscharten sind breit und schmal (für Gewehrfeuer). Über Minimalscharten s. Laffete, S. 40. Die S. in Schiffswänden heißen Stückpforten oder Pforten. In Panzerwänden wendet man, um die Panzerwand möglichst wenig zu schwächen und an Deckung nichts zu verlieren, Lasseten an, bei denen der Drehpunkt des Geschützes in der Geschützmündung liegt, so daß Minimalscharten genügen, die nur wenig größer sind als der Kopf des Geschützes. Über die S. im Mittelalter vgl. Piper, Burgenkunde (2. Aufl., Münch. 1906).
 
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Schießschulen, s. Meyers Militärschießschulen.
 
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Schießspiel, vom Generalleutnant Rohne erfundene Anleitung zum applikatorischen Studium der Schießregeln und Feuerleitung der Feldartillerie. Der Spieler erhält eine Aufgabe, die er unter Vornahme der Korrektur auf Grund der ihm gegebenen Beobachtungen und unter Abgabe der reglementarischen Kommandos zu lösen hat. Aufschlag der Granaten, Lage des Sprengpunktes der Schrapnells werden mit Hilfe einer Tabelle und von Losen durch den Leitenden ermittelt. Vgl. Rohne, Das Artillerieschießspiel (2. Aufl., Berl. 1894).
 
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Schießstand, s. Meyers Schießplatz.
 
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Schießübungen, die zur Anerziehung der kriegsmäßigen Verwendung der Schußwaffen im Frieden stattfindenden Truppenübungen (s. Meyers Schießdienst). Insbesondere heißt Schießübung das alljährliche Scharfschießen der Artillerie, das nur auf den Artillerieschießplätzen erledigt werden kann. Diese bestehen in Deutschland für Fußartillerie in Thorn, Wahn (Kreis Mülheim a. Rh.) und Kummersdorf (Kreis Teltow, für die Artillerieprüfungskommission), für die Feldartillerie auf Truppenübungsplätzen (s. d.).
 
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Schießvorschrift, s. Meyers Schießdienst.
 
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Schießwolle, soviel wie Schießbaumwolle.
 
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Schietfontein, Ort in der Kapkolonie, s. Meyers Carnarvon (Distrikt).
 
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Schietto (spr. ßkjetto, schiettamente, ital.), musikal. Vortragsbezeichnung, soviel wie schlicht, ohne Affekt.

 

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