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Schicht bis Schichtholz (Bd. 6, Sp. 748)
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Artikelverweis Schicht, die tägliche Arbeitszeit eines Berg- oder Hüttenmannes, auch eines Fabrikarbeiters; auch die vorbereitete, beschickte Erzmenge, die in einer gewissen Zeit durchgeschmolzen wird. Daher die bergmännischen Ausdrücke: eine S. machen oder verfahren, Früh-, Tag-, Abend-, Nachtschicht; Feierschicht, eine S., in welcher der Bergmann nicht arbeitet; Häuerschicht, eine von einem Häuer verfahrene S., im Gegensatz zu Schichten andrer Arbeiter; Krankenschicht, eine S., die der Arbeiter wegen Krankheit nicht verfahren kann, für die er aber gleichwohl einen bestimmten Schichtlohn empfängt. S. machen, allgemein soviel wie die Arbeit beendigen, auch die Arbeit aussagen; die letzte S. verfahren haben: gestorben sein. Schichtarbeit, Arbeit, bei welcher der Arbeiter lediglich nach der Zahl der verfahrenen Schichten gelohnt wird (in Schichten stehen), falls eine Lohnbemessung nach der erzielten Arbeitsleistung nicht angängig ist, im Gegensatz zu Gedinge; Schichtlohn, Arbeitslohn für eine S. bei der Schichtarbeit oder für Schichtarbeiten überhaupt. Schichtmeister, Grubenrechnungsführer, vgl. Bergleute. Über S. in der Geologie s. Schich lung.
 
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Schicht, Johann Gottfried, Komponist, geb. 29. Sept. 1753 in Reichenau bei Zittau, gest. 16. Febr. 1823 in Leipzig, erhielt seine Ausbildung in Zittau und Leipzig und wurde 1785 Musikdirektor bei dem »großen Konzert« und Organist an der Neukirche, 1810 Kantor an der Thomasschule und Musikdirektor an den beiden Hauptkirchen in Leipzig, welche Ämter er bis zu seinem Tode bekleidete. Von seinen Kompositionen sind neben zahlreichen Choralmotetten zu erwähnen die Oratorien: »Das Ende des Gerechten« und »Die Feier des Christen auf Golgatha«. Auch schrieb er »Grundregeln der Harmonie nach dem Verwechselungssystem« (Leipz. 1812).
 
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Schichtamt, soviel wie Bergamt.
 
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Schichtarbeit, s. Meyers Schicht.
 
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Schichtenbau, soviel wie Lagerung der Schichten, s. Meyers Schichtung.
 
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Schichtenkarten, s. Meyers Landkarten, S. 112.
 
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Schichtenkopf, -System, -System etc., s. Meyers Schichtung.
 
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Schichtensucher, Hilfsmittel zur Konstruktion gleicher Meyers Höhenlinien (s. d.) bei topographischen Ausnahmen. Sie dienen besonders zur Einschaltung der Kurven zwischen je zwei genau bestimmten Punkten und stellen meistens Proportionalmaßstäbe dar. Hierher gehören die Strahlen- und Parallelendiagramme, Interpolationsmaßstäbe, -Quadranten, -Scheren, -Zirkel, -Dreiecke, der Metrostroph von Reitz u. a. Vgl. Jordan, Handbuch der Vermessungskunde, Bd. 2 (6. Aufl., Stuttg. 1904).
 
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Schichtfläche, soviel wie Schichtungsfläche, s. Schich lung.
 
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Schichtgesteine, soviel wie geschichtete Gesteine, s. Meyers Gesteine, S. 743, und Schichtung.
 
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Schichtholz, s. Meyers Holzsortimente.

 

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