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Scheinfrucht bis Scheinschmarotzer (Bd. 6, Sp. 726)
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Artikelverweis Scheinfrucht (Halb-, Achsen-, Sammelfrucht), s. Meyers Frucht, S. 177.
 
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Scheinfüßchen, s. Pseudopodien.
 
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Scheingehen, s. Meyers Bahrrecht.
 
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Scheingeld, s. Meyers Antizipationsscheine.
 
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Scheingelenk, s. Meyers Gelenk.
 
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Scheingeschäft (simuliertes Geschäft, Simulation), ein Geschäft, bei dem die Interessenten darüber, daß sie nur zum Schein handeln, einverstanden sind, und das, weil es an der Ernstlichkeit des Willens fehlt, nichtig ist. Eine Ausnahme bildet jedoch die Ehe, die nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen (s. Meyers Eherecht, S. 405, II) nichtig ist. Sollte durch das S. nur ein andres, aber ernstlich gewolltes Rechtsgeschäft verdeckt werden, so gilt das verdeckte Rechtsgeschäft nur, wenn sämtliche gesetzliche Erfordernisse für sein Zustandekommen vorhanden sind.
 
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Scheingräser, s. Meyers Cyperazeen.
 
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Scheinkauf, ein nur zum Schein vorgenommenes Kaufgeschäft. Es wird nicht selten von einem zahlungsunfähigen Schuldner vorgenommen, um den Gläubigern ein Exekutionsobjekt, nämlich den Kaufgegenstand, der angeblich um einen fingierten Preis an einen andern verkauft wird, zu entziehen. Ein S. ist nichtig. Vgl. Scheingeschäft und Fiduziarische Geschäfte.
 
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Scheinknollen, soviel wie Luftknollen, s. Meyers Orchideen, S. 97.
 
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Scheinparenchym, soviel wie Pseudoparenchym.
 
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Scheinschmarotzer, s. Meyers Epiphyten.

 

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