Wörterbuchnetz
Meyers Großes Konversationslexikon Bibliographische AngabenLogo textgrid zeno bmbf · Logo textgrid zeno bmbf · Logo textgrid zeno bmbf
 
Scheidenklappe bis Scheidt (Bd. 6, Sp. 724 bis 725)
Abschnitt zurück Abschnitt vor
Artikelverweis Scheidenklappe, s. Meyers Scheide.
 
Artikelverweis 
Scheidenmuschel, soviel wie Messerscheide.
 
Artikelverweis 
Scheidennekrose, s. Meyers Scheidenkatarrh.
 
Artikelverweis 
Scheidenschnabel (Chionis Forst.), Watvögelgattung aus der Familie der Scheidenschnäbel (Chionididae), hühnerähnliche Vögel mit mittellangem.

[Bd. 6, Sp. 725]


Schnabel, knöcherner oder horniger Schuppe auf den Nasenlöchern, langen, spitzen Flügeln, mäßig langem Schwanz und kurzen, kräftigen Läufen. Die beiden Arten C. alba Forst. und C. minor Hartl. sind weiß, leben auf den Inseln des antarktischen Ozeans, nördlich bis Kerguelenland, und nähren sich von Eiern und Jungen der Pinguine, von niedern Seetieren und Aas.
 
Artikelverweis 
Scheidenvorfall (Prolapsus), das Heraustreten eines Teiles oder der ganzen Wand der Scheide aus ihrer natürlichen Lage infolge einer Erschlaffung der normalen Befestigungen und des Organs selbst, kommt fast nur bei Frauen vor, die geboren haben, und namentlich bei zu frühem Verlassen des Wochenbettes. Prädisponierend wirken Dammriß oder anderweitige Verwundung. Längere Zeit bestehender und hochgradiger S. hat Gebärmuttervorfall zur Folge. Der S. erzeugt lästiges Ziehen und Drängen, die Funktionen der Blase und des Mastdarms sind gestört, auch entstehen hartnäckige Katarrhe der Scheide und Gebärmutter. Ein kleiner S. läßt sich zuweilen durch ein eingelegtes Pessar zurückhalten, meist ist aber Beseitigung des Vorfalls durch Operation erforderlich.
 
Artikelverweis 
Scheiderze, s. Meyers Aufbereitung, S. 86.
 
Artikelverweis 
Scheideschlamm, s. Meyers Zucker.
 
Artikelverweis 
Scheidetrichter, Apparat zur Trennung von Flüssigkeiten, die sich nicht miteinander mischen. Der meist aus Glas hergestellte S. besteht aus einem kugel- oder eiförmigen Körper, oben mit kurzem verschließbaren Rohr (Tubulus) und einem dem erstern diametral gegenüber befindlichen längern Rohr mit Hahn. Hat man den S. durch das obere kurze Rohr gefüllt, so trennen sich alsbald die beiden Flüssigkeiten, und wenn man dann den Hahn öffnet, kann man die schwerere abfließen lassen, so daß die leichtere rein zurückbleibt.
 
Artikelverweis 
Scheidewasser, s. Meyers Salpetersäure.
 
Artikelverweis 
Scheidingen, s. Meyers Burgscheidungen.
 
Artikelverweis 
Scheidt, Dorf im preuß. Regbez. Trier, Kreis Saarbrücken, Knotenpunkt der preußischen Staatsbahnlinien Saarbrücken-S. und St. Ingbert-Saarbrücken sowie Homburg-S. der Pfälzischen Eisenbahn, hat (1905) 3356 Einw.

 

Eingabe
Wörterbuchtext:
Stichwort: