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Scheelesches Süß bis Scheerer (Bd. 6, Sp. 718 bis 719)
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Artikelverweis Scheelesches Süß, soviel wie Glyzerin.
 
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Scheelisieren, das Versüßen von Wein, Bier, Essig mit Glyzerin, was auch die Vollmundigkeit des Weines und Bieres erhöht
 
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Scheelīt (Tungstein, Schwerstein), Mineral, wesentlich wolframsaurer Kalk Ca WO4, findet sich in tetragonalen Kristallen sowie in knospenförmigen Gruppen, meist grau, gelb, braun, seltener farblos, fett- bis diamantglänzend, durchscheinend bis kantendurchscheinend, Härte 4,55, spez. Gew. 5,96,1, besonders mit Zinnerz zusammen, so im Erzgebirge bei Zinnwald und Schlaggenwald etc. und in Cornwall, dann auch auf Eisenerzlagern bei Framont und Traversella sowie selten auf Klüften alpiner kristallinischer Schiefer. S. dient zur Darstellung von Wolframpräparaten.
 
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Scheelĭum, soviel wie Wolfram.
 
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Scheel-Plessen, Karl Theodor August, Graf von, schleswig-holsteinischer Staatsmann, geb. 18. März 1811 in Kiel, gest. 7. Juli 1892 zu Varese in Oberitalien, studierte die Rechte, trat in den dänischen Staatsdienst, kam 1841 ins Kabinett Christians VIII., wurde Amtmann in Norburg und Sonderburg und Mitglied der Ständekammer. Bei der Erhebung der Herzogtümer 1848 unbeteiligt, wurde er 1853 Oberpräsident in Altona, dann Mitglied und Präsident der holsteinischen Stände, trat an die Spitze der Opposition gegen die dänischen Gewaltmaßregeln und sprach sich gleich nach dem Wiener Frieden 1864 für den engsten Anschluß an Preußen aus. 186674 Oberpräsident der neuen Provinz Schleswig-Holstein, ward er zum Grafen und Mitglied des Herrenhauses ernannt.
 
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Scheelsäure, soviel wie Wolframsäure.
 
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Scheeplast (spr. ßchep-, »Schiffslast«), früher niederländ. Frachtgewicht von 4000 Ponden, = 1976,36 kg.

[Bd. 6, Sp. 719]



 
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Scheer, Stadt im württemberg. Donaukreis, Oberamt Saulgau, an der Donau und der Staatsbahnlinie Ulm-Tuttlingen, 564 m ü. M., hat eine schöne kath. Kirche, eine Lorettokapelle, ein Schloß, Holzstoff-, Zellulose- und Papierfabrikation, Bierbrauerei und (1905) 1121 meist kath. Einwohner.
 
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Scheeren, den Kohlenflözen eingelagerte oder dieselben regellos durchsetzende taube Bergmittel.
 
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Scheeren, Inseln, s. Meyers Schären.
 
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Scheerer, Theodor, Chemiker und Mineralog, geb. 28. Aug. 1813 in Berlin, gest. 19. Juli 1875 in Dresden, studierte in Berlin und Freiberg, war 183339 praktischer Bergmann in Norwegen, wurde 1841 Lektor an der Universität in Christiania, 1848 Professor an der Bergakademie in Freiberg und lebte seit 1872 in Dresden. Er schrieb: »Lehrbuch der Metallurgie« (Braunschw. 184653, 2 Bde.); »Lötrohrbuch« (das. 1851, 2. Aufl. 1857); »Der Paramorphismus« (das. 1854).

 

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