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Dampfdichte bis Dampfer (Bd. 4, Sp. 446)
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Artikelverweis Dampfdichte, das spezifische Gewicht eines Dampfes, d. h. die Zahl, die angibt, wieviel schwerer bei gleichem Druck und gleicher Temperatur der Dampf ist als ein gleicher Raumteil Luft. Zur Bestimmung der D. ermittelt man nach den Methoden von Dumas und Bunsen das Gewicht des Dampfes, indem man ein von demselben erfülltes Gefäß von bekanntem Rauminhalt wägt, oder man verdampft eine gewogene Menge der Substanz und bestimmt das Volumen ihres Dampfes, und zwar entweder durch direkte Messung (Methoden von Gay- Lussac und A. W. Hofmann) oder durch Berechnung aus der äquivalenten Menge einer durch den Dampf verdrängten Flüssigkeit (Verdrängungsmethoden). Gegenwärtig benutzt man meist die Verdrängungsmethode von V. Meyer. Zur Ausführung derselben dient ein kleines längliches Gefäß (Birne), das aufwärts in ein enges Rohr ausläuft, dessen oberes Ende erweitert und durch einen Kork verschlossen wird. Eine Ansatzröhre führt von dem engen Rohr zu einer Glasbürette, eine zweite Ansatzröhre dient zum Einbringen der zu untersuchenden Substanz unter Luftabschluß. Man erhitzt den Apparat in einem Dampfbad auf eine konstante, über dem Siedepunkte der zu untersuchenden Substanz liegende Temperatur, bis keine Luft mehr austritt, läßt dann die Substanz in die Birne fallen und mißt das durch den gebildeten Dampf verdrängte Luftvolumen, das dem Volumen des Dampfes entspricht. Diese Methode ist für die Anwendung bei Temperaturen bis 1700° ausgebildet worden.
 
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Dampfdom, s. Meyers Dampfkessel, S. 449.
 
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Dampfdroschke, s. Meyers Motorwagen.
 
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Dampfdruckregulator, s. Meyers Reduzierventil.
 
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Dampfdruckwasserheber, Apparat zum Heben von Flüssigkeit, bei dem gespannter Wasserdampf unmittelbar zur Förderung benutzt wird. Wird der Dampf nach Ausübung der Druckwirkung kondensiert, so entsteht in dem D. ein Vakuum, das durch Nachdringen von Flüssigkeit unter dem Atmosphärendruck wieder ausgefüllt wird. Die D. wirken also in diesem Falle wie Pumpen, abwechselnd drückend und saugend, und durch Vereinigung zweier einfach wirkender D. wird eine Doppelwirkung erzielt. Sollen die D. vollkommen selbsttätig wirken, so bedürfen sie einer selbsttätigen Steuerung, die den Dampf abwechselnd zutreten läßt und absperrt. Andernfalls muß die Steuerung von Hand besorgt werden. Unselbständige D. sind Saverys Aspirationsmaschine (s. Meyers Dampfmaschine, S. 457) und der Druckkopf (Montejus), selbsttätige das Pulsometer und das Syphonoid. Als D. sind auch gewisse (wenig benutzte) Dampfkesselspeiseapparate (s. d.) anzusehen.
 
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Dampfdusche, s. Meyers Dampfbad.
 
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Dampfdynamomaschine, eine Dynamomaschine, deren Anker auf der Dampfmaschinenwelle sitzt.
 
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Dämpfen, die Behandlung von Substanzen mit Wasserdampf, wird meist in der Weise ausgeführt, daß man die zu dämpfenden Gegenstände (Spinnfasern, Garne, Gewebe, Holz etc.) in Kasten (Dämpfkasten) bringt und Dampf zuleitet. Das D. soll z. B. Holz auslaugen, rohe Baumwolle lockern, Garnen und Geweben größere Weichheit geben. In der Zeugdruckerei das Behandeln der Gewebe mit Dampf zur Befestigung der ausgedruckten Farben (Dampffarben); auch soviel wie Dekatieren, s. Meyers Tuch. In der Kochkunst heißt D. (Schmoren, Dünsten, franz. dauber, étuver) Fleisch (besonders Rindfleisch) im verschlossenen Gefäß mit Butter oder Fett und Bouillon gar werden lassen.
 
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Dämpfen von Viehfutter, s. Meyers Futterbereitung.
 
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Dampfentwässerungsapparate (im weitern Sinne des Wortes), Vorrichtungen, durch die das im Wasserdampf in Nebelform enthaltene Wasser von ersterm getrennt wird (Wasserabscheider, s. d.), und solche, die das abgeschiedene Wasser abführen (Kondensationswasserableiter, s. d.).
 
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Dampfer, soviel wie Dampfschiff.

 

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