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Damenfriede bis Damersamen (Bd. 4, Sp. 436 bis 437)
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Artikelverweis Damenfriede, der Friede von Cambrai (s. d.).
 
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Damenisation, s. Meyers Solmisation.
 
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Damenmeer, der tropische Teil des Atlantischen Ozeans, in dem die Damenwinde (s. d.) wehen.
 
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Damentuch, leichtes seines Wollentuch (1 m von 130 cm Breite wiegt ca. 300 g) mit 28 Ketten- und 32 Schußfäden auf 1 cm, Kette u. Schuß Streichgarn 22,000 m auf 1 kg, Bindung dreischäftiger Köper, auch mit 23/17 Fäden auf 1 cm mit Nr. 42 Kammgarnkette und Nr. 20 metr. Streichgarnschuß oder D., Atlas bindend, mit 34/22 Fäden auf 1 cm, Nr. 42 Kammgarnkette und Nr. 221/2 metr. Streichgarnschuß.
 
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Damen Unsrer Lieben Frau von der christlichen Liebe (Damen von St. Michel, auch Schwestern von der Zuflucht genannt), Frauenorden, wurde 1640 von Jean Eudes (s. Meyers Eudisten) zu Caen gestiftet, 1651 nach der Augustinerregel bestätigt, erlosch 1790, ist aber seit 1808 wieder aufgeblüht. Er bezweckt die besondere Verehrung der Herzen Jesu und Marias und die Bekehrung unordentlich lebender Frauenzimmer. Die Tracht ist weiß mit schwarzem Schleier, über dem Skapulier ein silbernes Herz mit dem Bilde der heiligen Jungfrau mit dem Jesuskind, von einem Kranz aus Lilien und Rosen umgeben.
 
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Damen vom heiligen Herzen Jesu oder vom Glauben Jesu, s. Meyers Gesellschaft des heil. Herzens I.
 
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Damen von der christlichen Liebe und den armen Kranken, s. Meyers Vinzentinerinnen.
 
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Damenwinde, soviel wie Passatwinde, die so stetig und ruhig wehen, daß auch eine Dame das Schiff steuern könne.
 
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Damerghu, Landschaft an der Südgrenze der Sahara gegen Bornu, unter 15° nördl. Br. und 8° östl. L., ein fruchtbares Oasenland, bewohnt von Negern, die das Kanuri sprechen, und Haussa. Die wichtigsten Orte sind die Handelsplätze Taghelel und Kulan'kerki.

[Bd. 4, Sp. 437]



 
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Damerow, Heinrich, Mediziner, geb. 28. Dez. 1798 in Stettin, gest. 22. Sept. 1866 in Halle, studierte seit 1817 in Berlin, habilitierte sich daselbst 1822 als Privatdozent, wurde 1830 außerordentlicher Professor, ging 1836 als Arzt und Direktor des provisorischen Irrenheilinstituts nach Halle, arbeitete dann mehrere Jahre in der Medizinalabteilung des Kultusministeriums und kehrte erst 1342 nach Halle zurück, um die Direktion der nach seinen Plänen erbauten Irren-, Heil- und Pfleganstalt für die Provinz Sachsen bei Halle zu übernehmen. Damerows Hauptverdienst beruht in einer wesentlichen Verbesserung der Anlagen der Irrenanstalten in Deutschland. Er schrieb: »Über die relative Verbindung der Irren-, Heil- und Pfleganstalten« (Leipz. 1840); »Sefeloge, eine Wahnsinnsstudie« (Halle 1853); »Zur Kretinen- und Idiotenfrage« (Berl. 1858); »Über die Grundlage der Mimik und Physiognomik, als freier Beitrag zur Anthropologie und Psychiatrie« (das. 1860). Mit Flemming und Roller gründete D. 1844 die »Allgemeine Zeitschrift für Psychiatrie« (Berl.).
 
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Damersamen, s. Meyers Daphne.

 

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