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Damböck bis Damen Unsrer Lieben Frau von der christlichen Liebe (Bd. 4, Sp. 436)
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Artikelverweis Damböck, Marie, s. Meyers Straßmann-Damböck.
 
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Dambose, soviel wie Inosit, findet sich im Kautschuk von Gabun in der Form des Dimethyläthers (Dambonit) C6H6 (OH)4 (OCH3)2, der farblose, in Wasser lösliche Prismen bildet, bei 195° schmilzt und bei 200210° sublimiert. Der Monomethyläther (Bornesit), im Kautschuk von Borneo, schmilzt und sublimiert leichter.
 
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Dambowitza, Fluß, s. Meyers Dimbowitza.
 
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Dame (franz.; ital. Dama, Donna, v. lat. domina, »Herrin«), Ehrentitel, der ursprünglich nur den adligen Franen zustand und als Notre Dame sogar der Mutter Gottes gegeben wurde. Später setzte man meist das zueignende Fürwort ma (Madame) davor. Die Königin von Frankreich wurde Madame angeredet (hier also gleichbedeutend mit Majestät), und die königlichen Prinzessinnen Frankreichs hießen Dames oder Mesdames de France (vgl. Madame). D. d'honneur ist Bezeichnung einer Hofdame, der diese Würde aus Rücksicht auf ihren Stand oder den ihres Mannes verliehen ist (s. Meyers Ehrendame), während D. de la cour jede D. genannt wird, die Zutritt bei Hofe hat. Unter Dames du palais (Palastdamen) verstand man am französischen Hofe früher alle Damen, die zum Hofstaate der Prinzessinnen gehörten und ihnen je nach der Art ihres Dienstes und gemäß ihrer Rangordnung aufwarten mußten. Den ersten Platz unter ihnen nahm die Oberhofmeisterin (D. d'honneur) ein; diejenige, die speziell mit der Toilette beauftragt war, hieß D. d'atours. Ironisch, aber allgemein nennt man schon seit langer Zeit die Fisch- und Hökerweiber der großen Pariser Markthalle, überhaupt sämtliche Marktweiber Damen (les dames de la halle), weil sie dem König bei gewissen Gelegenheiten gratulieren und einen Blumenstrauß überreichen durften. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrh. kam der Titel D. auch nach Deutschland, wurde anfangs nur in anrüchiger Bedeutung gebraucht und gelangte erst allmählich zu Ehren. Jetzt gebraucht man das Wort D., besonders in Frankreich, für Frauen der bessern Stände (vgl. Dietrich, Frau und D., Marb. 1864). In den französischen Spielkarten heißt D. die im Rang zwischen dem König und dem Buben stehende Figur, im Schachspiel die Königin; vgl. Damespiel.
 
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Damenbrett, s. Meyers Damespiel.
 
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Damenbrettartige Stoffe, Gewebe aus Seide, Wolle, Baumwolle, Leinen u. dgl., bei denen in quadratischen Formen Ketten- und Schußköper oder Ketten- und Schußatlas abwechseln.
 
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Damenfriede, der Friede von Cambrai (s. d.).
 
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Damenisation, s. Meyers Solmisation.
 
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Damenmeer, der tropische Teil des Atlantischen Ozeans, in dem die Damenwinde (s. d.) wehen.
 
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Damentuch, leichtes seines Wollentuch (1 m von 130 cm Breite wiegt ca. 300 g) mit 28 Ketten- und 32 Schußfäden auf 1 cm, Kette u. Schuß Streichgarn 22,000 m auf 1 kg, Bindung dreischäftiger Köper, auch mit 23/17 Fäden auf 1 cm mit Nr. 42 Kammgarnkette und Nr. 20 metr. Streichgarnschuß oder D., Atlas bindend, mit 34/22 Fäden auf 1 cm, Nr. 42 Kammgarnkette und Nr. 221/2 metr. Streichgarnschuß.
 
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Damen Unsrer Lieben Frau von der christlichen Liebe (Damen von St. Michel, auch Schwestern von der Zuflucht genannt), Frauenorden, wurde 1640 von Jean Eudes (s. Meyers Eudisten) zu Caen gestiftet, 1651 nach der Augustinerregel bestätigt, erlosch 1790, ist aber seit 1808 wieder aufgeblüht. Er bezweckt die besondere Verehrung der Herzen Jesu und Marias und die Bekehrung unordentlich lebender Frauenzimmer. Die Tracht ist weiß mit schwarzem Schleier, über dem Skapulier ein silbernes Herz mit dem Bilde der heiligen Jungfrau mit dem Jesuskind, von einem Kranz aus Lilien und Rosen umgeben.

 

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