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Dalbosee bis Dalhousie (Bd. 4, Sp. 425 bis 426)
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Artikelverweis Dalbosee, der südwestliche Teil des Wenersees (s. d.) in Schweden.
 
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Dale (schweizer.), die gemeine Kiefer (Pinus silestris).
 
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Dalechampĭa L., Gattung der Euphorbiazeen, schlingende oder kletternde, seltener aufrechte Sträucher oder Halbsträucher mit abwechselnden, ganzen, gelappten oder fingerförmig zusammengesetzten Blättern, oft großen Nebenblättern, von zwei großen weißen oder lebhaft gefärbten, ganzen oder gelappten Brakteen eingehüllten Blütenständen und harten, krustigen Kapseln. Etwa 60 Arten in den Tropen beider Hemisphären. D. Roezliana Müll. Arg. in Mexiko, s. Tafel Meyers »Euphorbiazeen«, Fig. 5.
 
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Dalekarlĭen, Landschaft, s. Meyers Dalarne.
 
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Dalelf, Hauptfluß der schwed. Landschaft Dalarne, entsteht aus zwei Armen, der Österdalelf und der Westerdalelf. Jene kommt aus der Alp Salfjallet an der norwegischen Grenze sowie aus dem See Gröfvelsjö, bildet dann den Siljansee (s. d.) bei Mora, verläßt denselben wieder bei Leksand und vereinigt sich bei Djurås mit der reißenden Westerdalelf, die sich aus der Vereinigung der Flüsse Löra und Fulu bildet, von denen jener an der norwegischen Grenze, dieser in den Fuluseen seinen Ursprung hat. Die ungemein fischreiche D. durchfließt sodann das südwestliche Dalarne, bildet mehrere Wasserfälle, weshalb sie nur streckenweise schiffbar ist, erweitert sich mehrmals zu ansehnlichen Seen und mündet östlich von Gefle bei Elfkarleby nach einem Laufe von 450 km in den Bottnischen Meerbusen. Ihr Stromgebiet beträgt 28,930 qkm (525,4 QM.). Kurz vor seiner Mündung bildet der Fluß noch einen berühmten Wasserfall (s. Meyers Elfkarleby). Der Lachsfang unterhalb des Wasserfalles ist der ergiebigste in Schweden.
 
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D'Alembertsches Prinzip, s. Meyers Alembert.
 
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Daleminzi (Dalaminzi; slaw. Glomaci, noch im Namen der Stadt Lommatzsch fortlebend), ein sorbischer, von Heinrich I. tributpflichtig gemachter Stamm; von ihm hat einer der beiden Gaue der alten Mark Meißen (der andre hieß Nisani) seinen Namen erhalten. Der Gau Daleminza erstreckte sich von der Chemnitz ostwärts über die Elbe bis zur Pulsnitz und grenzte im S. an das Erzgebirge; der nördlichste Punkt war Strehla. Heinrich I. begründete 928 durch Eroberung der daleminzischen Hauptfeste Jahna und Erbauung der Burg Meißen (s. d.) in ihrer unmittelbaren Nähe dauernd die deutsche Herrschaft. Vgl. E. O. Schulze, Die Kolonisierung und Germanisierung der Gebiete zwischen Saale und Elbe (Leipz. 1896).
 
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Daler, schwed. Geldrechnungseinheit, bis 1776 zu 4 Mark oder 32 Or, seit dem 17. Jahrh. in Silber- oder 1/3 so großer Kupferwährung; 1 D. Silber zu 11 hie Lot sein = 0,771 Mark norddeutsch wurde dann auf 8 Schilling oder 1/3 Speziestaler bestimmt.
 
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Dalfinger (Alfinger, eigentlich Ehinger), Ambrosius, geb. in Ulm, gest. 1532, war seit 1526 Faktor der Welser (s. d.) in Santo Domingo, erwirkte aber 27. März 1528 von Karl V. für sich, seine Brüder und den Welserschen Agenten Hieronymus Sailler eine Belehnung mit dem spätern Venezuela (Klein-Venedig) und landete 23. Febr. 1529 mit 400 Mann bei der 1527 von Spaniern gegründeten Stadt Coro. Kraft seines Privilegs wurde D. Statthalter, siedelte unter Ernennung Saillers zum Statthalter nach Maracaibo über und drang bis zum 7.° nördl. Br.

[Bd. 4, Sp. 426]


ins Innere vor. Im ganzen über den Reichtum des Landes enttäuscht und von geringem Erfolge begleitet, mußte er seine Rechte an die Welser abtreten, wurde 17. Febr. 1531 deren Statthalter, fiel aber im Jahr darauf im Kampfe mit Eingebornen. Vgl. V. Hantzsch, Deutsche Reisende des 16. Jahrhunderts (Leipz. 1895).
 
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Dalgamun, Ortim Distrikt Kasr el Zayat der ägypt. Provinz (Mudirieh) Gharbieh, mit (1897) 8807 Einw.
 
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Dalhousie (spr. dälhūsĭ), Gesundheitsstation in einer im Vasallenstaate Tschamba gelegenen Exklave des Distrikts Gurdaspur der britisch-ind. Provinz Pandschab, 2343 m ü. M., auf den Gipfeln und Abhängen von drei Bergen des Himalaja, hat mit Garnison 1610 ständige Einw., im Sommer oft mehr als das Doppelte.

 

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