Wörterbuchnetz
Meyers Großes Konversationslexikon Bibliographische AngabenLogo textgrid zeno bmbf · Logo textgrid zeno bmbf · Logo textgrid zeno bmbf
 
Daffinger bis Dagh (Bd. 4, Sp. 413)
Abschnitt zurück Abschnitt vor
Artikelverweis Daffinger, Moritz Michael, Maler, geb. 25. Jan. 1790 in Wien, gest. daselbst 22. Aug. 1849, wurde auf der Akademie Schüler Fügers und widmete sich dann der Porzellanmalerei. Seit 1809 war D. ausschließlich im Porträtfach und zwar insbes. mit der Elfenbeinminiaturmalerei beschäftigt. Später ließ er sich von dem englischen Porträtmaler W. Lawrence beeinflussen, der 1815 aus Anlaß des Kongresses in Wien anwesend war. Seine Porträte, über 1000 an der Zahl (Herzog von Reichstadt, Kaiser Franz Joseph als Kind, die Familie Metternich, Grillparzer u. a.), sind meist im Besitz der österreichischen Aristokratie.
 
Artikelverweis 
Dag (Dagr, »Tag«), in der nord. Mythologie Sohn Dellings und der Nôtt (»Nacht«). Er umfährt täglich auf einem Wagen die Erde, wobei sein Pferd Skinfaxi (»Glanzmähne«) Luft und Erde erleuchtet.
 
Artikelverweis 
Dagadó Forrás (spr. -fórrāsch), Schwefelquelle in Ungarn, s. Meyers Kalugyér.
 
Artikelverweis 
Dagana (Daghana), Hauptort des gleichnamigen Kreises in der franz. Kolonie Senegal, am linken Ufer des Senegal, inmitten schöner Gärten und Pflanzungen, hat ein Fort und (1885) 5275 Einw., die mit den Trarza Tauschhandel treiben.
 
Artikelverweis 
Dagbladet (»Das Tageblatt«), Name einer dänischen, seit 1851 in Kopenhagen erscheinenden politischen Tageszeitung konservativer Richtung und einer 1868 in Christiania gegründeten norwegischen Tageszeitung, die die Forderungen der radikalen Liberalen und Demokraten vertritt. Am letztern arbeiten Björnstjerne Björnson, Alex. Kielland und andre Vertreter dieser Richtung in Politik und Literatur mit.
 
Artikelverweis 
Dagden, Insel, s. Meyers Dagö.
 
Artikelverweis 
Däge, Eduard, Maler, geb. 10. April 1805 in Berlin, gest. daselbst 6. Juni 1883, erhielt seine Ausbildung auf der Kunstakademie und bei Wach und bereiste später Italien. Durch ein anmutiges Bild: die Erfindung der Malerei, nach Plinius (1832, Berliner Nationalgalerie), machte ersich zuerst bekannt. Später malte er eine Reihe von Altarbildern und nahm auch an der Ausmalung der Kapelle des königlichen Schlosses zu Berlin und der Halle des Museums daselbst teil. Hervorragender als diese Werke sind seine Genrebilder, wie: der wohltätige Mönch, der Mesner von einem Knaben durchs Wasser geleitet (in der Berliner Nationalgalerie), die Einkleidung der Nonne, die Zuflucht zum Altar u. a. Seit 1838 war er als Lehrer an der Antikenklasse der Akademie tätig und führte 186175 deren Direktorialgeschäfte.
 
Artikelverweis 
Dagen, Dagerort, s. Meyers Dagö.
 
Artikelverweis 
Daggeïsches Fieber, s. Meyers Denguefieber.
 
Artikelverweis 
Dagget, s. Meyers Birkenteer.
 
Artikelverweis 
Dagh (westtürk.), Berg, Gebirge.

 

Eingabe
Wörterbuchtext:
Stichwort: