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Dacīt bis Dadūchos (Bd. 4, Sp. 412 bis 413)
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Artikelverweis Dacīt, Gestein, soviel wie Quarzandesit, s. Andesite.
 
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Däcker, soviel wie Decher.
 
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Dacrydĭum Soland., Gattung der Koniferen, Bäume und Stäucher mit flach-nadelförmigen oder schuppenförmigen Blättern und einzeln endständigen, meist zweihäusigen Blüten. 12 Arten im malaiischen Gebiet, in Neuseeland und Tasmania. D. cupressinum Soland. (Trauerzypresse, Rimu, Harzeibe, s. Tafel Meyers »Koniferen I«, Fig. 6), mehr als 20 m hoher Baum mit langen, elegant herabhängenden Zweigen, auf Neuseeland, liefert ein hartes, im Trocknen sehr dauerhaftes Holz. Aus jungen Zweigen wird Bier gebraut, das antiskorbutisch wie Sprossenbier wirkt. D. Franklini Hook. lil. (Huontanne), ein 30 m hoher Baum auf Tasmania, dessen Holz zu Kähnen, auch für gröbern Holzschnitt benutzt wird.
 
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Dactylethra, s. Meyers Frösche.
 
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Dactli marīni, s. Belemniten.
 
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Dactlis L. (Knaulgras), Gattung der Gramineen, mit der einzigen Art D. glomerata L. (Hundsgras, s. Tafel Meyers »Gräser III«, Fig. 3), in Europa, dem gemäßigten Asien und Nordafrika, naturalisiert in Amerika. Dies Gras ist ausdauernd, mit zweizeiliger Rispe u. knäuelförmig in derselben stehenden, seitlich zusammengedrückten, zwei- bis siebenblütigen Ährchen, wächst am schönsten auf berieselten Wiesen, ist äußerst ertragreich und nahrhaft, verträgt auch Beschattung (daher Orchardgras [Obstgartengras] in Amerika), bleibt aber auf Sandland klein und wird hart. Der Gebrauchswert der Samen beträgt 17 Proz. D. caespitosa Forst. (Tussockgras), s. Meyers Poa.
 
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Dactylĭum oogenum, s. Meyers Eierpilze.
 
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Dädalĕum (griech.), s. Meyers Stroboskop.
 
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Dädalos, der mythische Repräsentant aller Kunstübung bei den Griechen, wie schon der »Künstler« bedeutende Name zeigt, eine bloße Personifikation, auf die man die ältesten Erzeugnisse der Architektur. Holzschnitzkunst und die nützlichsten technischen Erfindungen (die Axt, den Bohrer, die Setzwage u. a.), deren Urheber unbekannt waren, zusammentrug. Spätere Zeit hat die verschiedenen Lokalsagen von D. in Verbindung gebracht. Sohn oder Enkel des Atheners Eupalamos (d. h. des

[Bd. 4, Sp. 413]


»Kunstfertigen«) und Urenkel des Königs Erechtheus, tötete er aus Neid seinen erfinderischen Schüler und Neffen Talos und floh, vom Areopag zum Tode verurteilt, zum König Minos von Kreta. Hier verfertigte er die Kuh der Pasiphaë (s. d.) und erbaute das Labyrinth, ward aber von Minos, weil er Ariadne (s. d.) zur Rettung des Theseus geholfen, mit seinem Sohn Ikaros ins Labyrinth gesperrt. Sie entflohen mittels künstlicher Flügel von Wachs und Federn. Ikaros (s. d.) stürzte ins Meer; D. aber entkam nach Sizilien zu König Kokalos, dessen Töchter den verfolgenden Minos in einem warmen Bad erstickten (s. Meyers Minos). In Sizilien zeigte man an verschiedenen Orten angebliche Bauwerke von ihm, ebenso in Sardinien und Italien, wo man ihm in Cumä den Apollotempel zuschrieb. In Griechenland führte man eine Reihe uralter Holzbilder auf ihn zurück. Er sollte zuerst menschliche Gestalten mit geöffneten Augen, ausschreitenden Füßen und beweglichen Armen dargestellt haben. Die Kunst behandelte von der Dädalossage besonders das Zimmern der Kuh der Pasiphaë, das Anfertigen der Flügel (s. Abbildung) und den Sturz des Ikaros (häufig in pompejanischen Wandbildern).
 
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Dadapbaum, s. Erythrina.
 
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Dadūchos (griech.), Fackelträger, Titel des zweiten Oberpriesters bei den eleusinischen Mysterien. Vgl. Eleusis.

 

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