Wörterbuchnetz
Meyers Großes Konversationslexikon Bibliographische AngabenLogo textgrid zeno bmbf · Logo textgrid zeno bmbf · Logo textgrid zeno bmbf
 
Dachshaken bis Dachsteine (Bd. 4, Sp. 409)
Abschnitt zurück Abschnitt vor
Artikelverweis Dachshaken, eiserner Haken, mit dem man den Dachs, auch Fuchs, beim Graben aus der Röhre zieht.
 
Artikelverweis 
Dachsharn, s. Meyers Klippschliefer.
 
Artikelverweis 
Dachshaube (Dachssack), sackförmiges Netz, das man vor die Röhren stellt, um die nachts zu Bau getriebenen Dachse zu fangen.
 
Artikelverweis 
Dachshund, s. Meyers Hund.
 
Artikelverweis 
Dachspließen (Dachspäne), dünne, gespaltene Brettchen, die bei Eindeckung der Spließdächer (s. Meyers Dachdeckung) unter die Fugen der Dachziegel gelegt werden, um das Eindringen des Wassers zu verhindern.
 
Artikelverweis 
Dachsschwarte, Haut des Dachses.
 
Artikelverweis 
Dachsspitzen, s. Meyers Dachsfelle.
 
Artikelverweis 
Dachstein, 2996 m hoher Berg der Salzburger Kalkalpen (s. Karte »Salzburg«), höchster Gipfel des Dachsteingebirges, das außer dem Hauptstock das Kammergebirge (Kammspitze 2141 m) und den Grimming (2351 m) im O., den Sarstein (1973 m) und den Hallstätter Salzberg (Plassen 1952 m) im N. und den Gosauer Stein (Bischofsmütze 2454 m) im W. umfaßt. Der Zentralstock, eine Hochebene von 16002200 m Höhe, stürzt gegen N. steil zum Hallstätter See und zu den Gosauseen und noch steiler gegen S. in das Ennstal ab. Er enthält in der Südwestumwallung außer dem Hohen D. insbes. den Torstein (2946 m) und sechs Gletscher (die östlichsten in den Alpen), darunter den 500 Hektar großen Hallstätter Gletscher, auch Karls-Eisfeld genannt. Der aussichtsreiche D., der die dreifache Grenze von Oberösterreich, Salzburg und Steiermark bildet, wird von Hallstatt aus auf dem Franz Joseph-Reitweg über die Simonyhütte (2210 m), von Schladming über die Austriahütte (1630 m) und von Gosau über die Grobgesteinhütte (1700 m) bestiegen. Vgl. F. Simony, Das Dachsteingebiet (Wien 188995); Geyer, Führer durch das Dachsteingebirge (das. 1886).
 
Artikelverweis 
Dachstein, Wolfgang, geistlicher Liederdichter, gest. um 1530, war zu Anfang des 16. Jahrh. katholischer Priester in Straßburg, trat 1524 zum Luthertum über und ward Vikar und Organist an der Straßburger Thomaskirche. Er ist der Verfasser der noch heute gesungenen Kirchenlieder: »O Herr, wer wird Wohnung han« (Psalm 15), »Der Törecht spricht: es ist kein Gott« (Ps. 53) und »An Wasserflüssen Babylon« (Ps. 137).
 
Artikelverweis 
Dachsteinbivalve (Megalodus triqueter Hauer). eine Muschel, charakteristisches Leitfossil des Dachsteinkalks, s. Meyers Triasformation.
 
Artikelverweis 
Dachsteine, die zum Dachdecken benutzten natürlichen und künstlichen Steine, wie Schiefer, Dachziegel, Zement-, Glasplatten, Drahtglas etc.

 

Eingabe
Wörterbuchtext:
Stichwort: