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Dächsel bis Dachsspitzen (Bd. 4, Sp. 409)
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Artikelverweis Dächsel, der Dachshund, s. Meyers Hund.
 
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Dachsfelle, die Felle des gemeinen Dachses, werden zu Vorlagen, zum Schmücken der Kummete (Fuhrmannsdachs), zum Überziehen von Tornistern etc., meist aber zu Pinseln verarbeitet. Die Felle des amerikanischen Dachses, die zwar ungefähr dasselbe Aussehen, aber viel feineres und dichteres Haar besitzen, verarbeitet man zu Muffen, Boas, Besätzen etc. Häufig werden einzelne Haare (Dachsspitzen) zur Verschönerung in allerlei dunkles Pelzwerk eingesetzt.
 
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Dachsfinder, ein Hund, der zur nächtlichen Hetze auf Dachse abgerichtet ist.
 
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Dachsgabel, zweizinkige Gabel mit Stiel, mit der man beim Graben oder der Nachthatz den Dachs ersticht.
 
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Dachshaken, eiserner Haken, mit dem man den Dachs, auch Fuchs, beim Graben aus der Röhre zieht.
 
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Dachsharn, s. Meyers Klippschliefer.
 
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Dachshaube (Dachssack), sackförmiges Netz, das man vor die Röhren stellt, um die nachts zu Bau getriebenen Dachse zu fangen.
 
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Dachshund, s. Meyers Hund.
 
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Dachspließen (Dachspäne), dünne, gespaltene Brettchen, die bei Eindeckung der Spließdächer (s. Meyers Dachdeckung) unter die Fugen der Dachziegel gelegt werden, um das Eindringen des Wassers zu verhindern.
 
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Dachsschwarte, Haut des Dachses.
 
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Dachsspitzen, s. Meyers Dachsfelle.

 

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