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Daaden bis Dabormida (Bd. 4, Sp. 403)
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Artikelverweis Daaden, Dorf im preuß. Regbez. Koblenz, Kreis Altenkirchen, an der Staatsbahnlinie Betzdorf-D., hat eine evang. Kirche, ein Amtsgericht, Bergrevier, Eisenerzgruben und (1900) 1989 Einw.
 
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Daae, Volk, s. Meyers Daher.
 
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Daae, Ludvig, norweg. Historiker, geb. 7. Dez. 1834 in Aremark bei Frederikshald, ward 1863 Dozent, 1869 Bibliothekar und 1876 Geschichtsprofessor an der Universität Christiania. Außer vielen wertvollen Abhandlungen, Tagebüchern, Urkunden etc. in der von ihm mitbegründeten und mitgeleiteten »Norsk Historisk Tidsskrift« veröffentlichte D. die größern Arbeiten: »Throndhjems Stifts geistlige Historie fra Reformationen til 1814« (Dronth. 1863); »Lärebog i Verdenshistorien« (Christ. 186465, 3 Bde.); »Norske Bygdesagn« (das. 187072; 2. vermehrte Aufl. 1881); »Det gamle Christiania« (das. 1871; 2. illustr. Aufl. 1891); »Historiske Skildringer« (das. 187378, 2 Bde.); »Norges Helgener« (das. 1879); »Kong Christiern I.'s norske Historie 14431458« (das. 1879); »Nordmänds Udvandringer til Holland og England« (das. 1880); »Matrikler over Nordiske Studerende ved fremmede Universiteter« (das. 1885, bisher 1 Heft); »En Krönike om Erkebiskopperne i Nidaros« (Dronth. 1897). Politisch zählt D. zu den Hauptvertretern der konservativen Partei Norwegens.
 
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Daalder, bis 1816 niederländ. Silbermünze zu 30 Stüver, im 17. Jahrh. etwa 9/10 fein und über 2,5 Mk. wert, später 11/12 fein = 2,605 Mk. der Talerwährung, besonders in Doppelstücken von 3 Gulden; unterschieden vom gröbern Albertustaler und vom Reichstaler zu 50 Stüver.
 
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Daba, Höhlensommerdorf in der tibetischen Provinz Ngari, 4536 m ü. M., südlich vom obern Satledsch, hat eine tibetische Besatzung und ist berühmt durch seine phantastischen Lößwohnungen und seine Klöster. Im Hochsommer entwickelt sich ein lebhafter Tauschhandel in Salz, Borax und Moschus gegen Reis und Tee. Vgl. H. v. Schlagintweit, Reisen in Indien und Hochasien, Bd. 3 (Jena 1872).
 
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Dabb, Eidechse, s. Meyers Dornschwanz.
 
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Dabbeh (Debbe), ansehnlicher Ort in Nubien, an der Strombiegung des Nils, 30 km oberhalb Alt-Dongola, Hauptstation für die von Dongola nach Dar Fur und Kordofan gehenden Karawanen.
 
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Daber, Stadt im preuß. Regbez. Stettin, Kreis Naugard, von mehreren Seen umgeben, 122 m ü. M., Knotenpunkt an der Randower Kleinbahn, hat eine gotische evang. Kirche, Schloßruine, Dextrin- und Mineralwasserfabrikation, Dampfsägemühle und (1900) 2305 Einw. D. ist im 13. Jahrh. angelegt und kam 1352 an die Herren von Dewitz, Grafen von Fürstenberg.
 
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Dabistân, persisches Werk des 17. Jahrh., das den Versuch einer allgemeinen Religionsgeschichte darstellt. Als Verfasser galt früher der 1670 gestorbene Mohsin Fâni aus Kaschmir, doch schwerlich mit Recht. Der Text ist mehrfach gedruckt worden, eine englische Übersetzung von Shea und Troyer erschien Paris 1843 (3 Bde.).
 
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Dabo, Ort in Lothringen, s. Meyers Dagsburg.
 
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Dabormida, Giuseppe, Graf, ital. General, geb. 21. Dez. 1799, gest. 10. Aug. 1869, trat mit 16 Jahren in die sardinische Artillerie, wurde 1848 als Generalmajor in die Kammer gewählt, war vom August bis zum Oktober d. I. Kriegsminister im Kabinett Alfieri und schloß 1849 als Bevollmächtigter den Frieden mit Österreich ab. Vom Mai 1852 bis zum Januar 1855 war er abermals Kriegsminister unter d'Azeglio und Cavour, trat dann aber zurück, weil er den Vertrag mit den Westmächten über Sardiniens Eintritt in den Krimkrieg nicht billigte. 1852 zum Senator ernannt und 1855 zum Generalleutnant befördert, verwaltete er das Kriegsministerium noch einmal unter Lamarmora vom Juli 1859 bis zum Januar 1860. Im J. 1863 wurde er in den Grafenstand erhoben, 1866 in den Ruhestand versetzt. Vgl. Chiala, La vita e i tempi del generale Giuseppe D. (Turin 1896).

 

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