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Cystoskopīe bis Cytōden (Bd. 4, Sp. 396 bis 397)
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Artikelverweis Cystoskopīe (griech.), Untersuchung der Blase mittels endoskopischer Apparate (Cystoskope), s. Meyers Beleuchtungsapparate, medizinische.
 
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Cystospasmus (griech.), Blasenkrampf.
 
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Cystostōm, Zellenmund, s. Infusorien.
 
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Cystotomīe (griech.), Blasenschnitt, Eröffnung der Harnblase; chirurgische Operation, die ausgeführt wird, um Fremdkörper (Steine etc.) und Geschwülste der Blase zu entfernen, seltener, um bei Verlegung des natürlichen Abflußkanals (Harnröhre), z. B. durch Vergrößerung der Vorsteherdrüse, dem gestauten und zersetzten Urin einen Weg nach außen zu verschaffen.
 
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Cythēra, Insel, s. Kythira.
 
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Cytherēa, s. Meyers Kythereia.
 
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Cythērenapsel, s. Spondias.
 
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Cytĭnus L. (Hypocist), Gattung der Rafflesiazeen, niedrige, gefärbte, auf Wurzeln schmarotzende Gewächse mit kurzem Stengel, schuppenförmigen Blättern, monözischen oder diözischen Blüten in traubigem Blütenstand und beerenartigen Früchten. Von den zwei Arten wächst C. Hypocistis L. (s. Tafel Meyers »Schmarotzerpflanzen I«, Fig. 7) auf den Wurzeln verschiedener Arten von Cistus im südlichen Mittelmeergebiet und bildet durch leuchtend gelb- bis karminrote Blüten eine der größten Zierden der Cistrosenheiden. Aus ihrem Saft bereitete man ein Extrakt (Hypocistensaft, Zistensaft), das säuerlich, herb und zusammenziehend schmeckt und arzneilich angewendet wurde. Die schleimig-süßlichen Beeren werden in Portugal von den Kindern gegessen.
 
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Cytĭsus L. (Geißklee, Bohnenbaum, Bohnenstrauch), Gattung der Leguminosen, unbewehrte Sträucher, selten mit dornig endenden Zweigen, mit dreizähligen Blättern, die selten auf ein Blättchen reduziert sind oder fehlen, gelben, purpurnen oder weißen Blüten in endständigen verlängerten oder kurzen gebüschelten Trauben, seltener in seitlichen oder scheinbar achselständigen Trauben und länglicher oder linealer, zusammengedrückter, vielsamiger Hülfe. Etwa 45 Arten im Mittelmeergebiet. C. purpureus Scop., in Norditalien, Kärnten, Kroatien etc., ein niedriger Strauch mit meist unbehaarten Blättern und roten, seitenständigen Blüten, wird als Zierstrauch kultiviert und ist besonders auf Laburnum-Stamm veredelt als Kronenbaum sehr schön. Auch C. hirsutus L., 1,3 m hoch, rauhhaarig, bisweilen zottig, mit behaarten Blättern, seiten- und gipfelständigen gelben Blüten und oft etwas gekrümmten, behaarten Hülsen, in Mittel- und Südeuropa und im Orient, wird als Zierstrauch kultiviert. C. scoparius Lk. (Sarothamnus scoparius Lk., Spartium scoparium L., Besenginster, Besenkraut, Besen- oder Binsenpfriemen, Pfriemenstrauch), dornenloser, immergrüner, 3 m hoher Strauch, bisweilen mit echtem Stamm, ziemlich gerade aufsteigenden grünen Ästen, kleinen, rundlichen, behaarten Blättchen, großen goldgelben

[Bd. 4, Sp. 397]


Blüten in Trauben und schwärzlichen Hülsen, in Mitteleuropa, liefert in den Ästen Material zu Besen und zur Korbflechterei; auch hat man die Blüten zum Färben und als diuretisches Mittel, die Knospen als Kapernsurrogat benutzt. Er wird auf sandigem, schlechtem Boden bisweilen als Futterpflanze, zu forstlichen Zwecken und als Hecke angepflanzt; anderseits wird er im Forstbetrieb auch ein lästiges Unkraut. Mehrere Varietäten kultiviert man als Ziersträucher. Er enthält ein Alkaloid Sparteïn (s. d.). C. Laburnum, s. Meyers Laburnum.
 
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Cytoblást (griech.), Zellkern (s. Meyers Pflanzenzelle).
 
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Cytōden, in der Zoologie und Botanik Bezeichnung für Zellen ohne Kern (s. Meyers Zelle).

 

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