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Cykloïde bis Cymbidĭum (Bd. 4, Sp. 389)
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Artikelverweis Cykloïde, Cyklon etc., s. Zykloide, Zyklon etc.
 
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Cyklōpen, s. Kyklopen.
 
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Cyklus (Mehrzahl: Cyklen), s. Meyers Zyklus.
 
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Cylinder, s. Meyers Zylinder.
 
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Cylindrōm (Siphonom, Schleimkankroid), bösartige Geschwülste (Carcinome oder Sarkome), in denen eigenartige schleimige oder hyaline Umwandlungen vorkommen, durch die hyaline Kugeln und verzweigte sowie keulen- und kolbenförmige Massen gebildet werden.
 
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Cylon, Athener, s. Meyers Kylon.
 
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Cyma (lat.), Trugdolde; cymöser Blütenstand, s. Meyers Blütenstand, S. 93.
 
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Cymbal (lat. cymbalum, Cimbal), soviel wie Hackbrett (s. d.), der Vorfahr des Klaviers, welch letzteres nichts als ein C. ist, das mittels einer Klaviatur geschlagen wird. Der Name C. ging in seiner italienischen Form Cembalo auf das Klavier über (Clavicembalo). In Ungarn heißt das Hackbrett noch heute Czimbal. In der Orgel ist C. eine gemischte Stimme von sehr kleinen Dimensionen, gleichbedeutend mit Scharf (Acuta).
 
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Cymbalarĭa Baumg. (Cymbelkraut, Zimbelkraut), Gattung der Skrofulariazeen, kriechende, ausdauernde Kräuter, besonders auf Mauern und Felsen, mit langgestielten, meist gelappten Blättern, achselständigen, weißen oder violetten Blüten und aufspringenden Kapseln. 9 Arten im Mittelmeergebiet und in Westeuropa. C. Cymbalaria Wettst. (Linaria Cymbalaria L., s. Text zur Tafel Meyers »Erdfrüchtler«), in Süd- und Mitteleuropa, mit 60 cm langen, liegenden oder hängenden Stengeln, herzförmigen, fünflappigen, abwechselnden Blättern und einzeln stehenden, gestielten, hellvioletten oder weißen Blumen mit gelb geflecktem Gaumen. Es wird als Garten- und Ampelpflanze kultiviert. Früher benutzte man es arzneilich, auch soll es ein Bestandteil der Aqua Tofana gewesen sein.
 
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Cymbălum, bei den Römern eine Art Becken (Schlaginstrument); im Mittelalter eine Art kleiner Pauken, welche die Mönche im 10.12. Jahrh. skalenweise abgestimmt anfertigten und wie ein Glockenspiel bearbeiteten (vgl. Zimbelstern).
 
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Cymbidĭum Sw. (Kahnlippe), Gattung der Orchideen, auf Bäumen wachsende Pflanzen mit riemenförmigen Blättern, hängenden oder aufrechten, arm- oder vielblumigen Blütentrauben und kahnförmiger Honiglippe. Etwa 30 Arten in Ostindien, dem malaiischen Archipel, in China, einzelne in Japan, Afrika, Australien, Neukaledonien. Mehrere Arten werden als Zierpflanzen kultiviert. C. giganteum Vall., in Nepal, C. aloëfolium Sw., in Malabar, C. eburneum Lindl., C. Mastersii Lindl., beide in Ostindien, C. Lowianum Rchb. til., in Birma, sind die verbreitetsten Arten.

 

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