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Curĭus Dentātus bis Curros Enriquez (Bd. 4, Sp. 378)
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Artikelverweis Curĭus Dentātus, Manius, berühmter Römer, aus plebejischem Geschlecht, schlug 290 v. Chr. als Konsul die Samniten und Sabiner und machte dadurch dem dritten Samnitischen Krieg ein Ende. In seinem zweiten Konsulat 275 besiegte er den König Pyrrhus bei Benevent, der dadurch Italien aufzugeben genötigt ward, in seinem dritten 274 die Lukaner, Samniten und Bruttier. Außerdem ward er wegen seiner Einfachheit und Uneigennützigkeit gepriesen. Auch durch großartige Bauwerke machte er sich verdient; er erweiterte den Abzugskanal, durch den der See Velinus in den Nar (jetzt Nera) abfließt, und ließ als Zensor 272 aus dem Anio eine Wasserleitung in die Stadt führen. Er starb 270.
 
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Curling (spr. körl-), s. Meyers Eisspiele.
 
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Currachee (spr. körratschi), Stadtin Britisch-Indien, s. Meyers Karatschi.
 
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Curragh (spr. körrach), eine Heide mit stehendem Lager und Rennbahn unfern Kildare in der irischen Provinz Leinster.
 
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Curraghmore (spr. körramōr), Schloß, s. Meyers Portlaw.
 
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Currency (spr. körrenßi), der englische Ausdruck für Kurant, erweitert auf alle gesetzlichen Zahlungsmittel, deren Annahme nicht verweigert werden darf. Im engern Sinne versteht man unter C. in Amerika nur Papiergeld und Banknoten. Ost werden aber auch (z. B. von Macleod) Wertpapiere, die keine Geldsurrogate sind, hierher gerechnet, wie Wechsel, Schecks etc. Unter Currencyfrage versteht man die Frage nach den besten Einrichtungen zur Versorgung des Verkehrs mit den erforderlichen Umlaufs- u. Zahlungsmitteln.
 
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Currencytheorie (Currencyschule, Currency principle), die hauptsächlich von Normann und Lord Overstone verteidigte und auch von R. Peel angenommene Lehre, nach der Münzen und Banknoten zusammen das Landesgeld bilden. Ein Land könne nur eine bestimmte Menge von Umlaufsmitteln (Münzen und Noten) beschäftigen. Werde dieselbe durch übermäßige Ausgabe von papiernen Zahlungsmitteln vermehrt, so würden die Warenpreise steigen, und da die edlen Metalle, nicht aber die Noten überall Abnehmer fänden, müßten erstere aus dem Lande abfließen. Da nun Münze das beste Umlaufsmittel sei, so müsse die Ausgabe von Banknoten beschränkt werden, bez., wie konsequente Vertreter der Theorie verlangen, es dürften nur metallisch voll gedeckte Banknoten ausgegeben werden. In England hat die Peels-Akte dieses Ziel durch Kontingentierung erstrebt. Im Gegensatze zur C. führt die Bankingtheorie (banking principle) aus, die Menge der in einem Lande erforderlichen Umlaufsmittel werde jeweilig durch das Verkehrsbedürfnis bestimmt. Darum müsse die Bank sich nur von letzterm leiten lassen und in der Lage sein, bei steigenden Warenpreisen mehr Noten auszugeben. Eine Beschränkung sei entbehrlich, wenn nur die nötigen Mittel zur Einlösung immer bereit seien und die Einlösungspflicht streng aufrecht erhalten werde. Sie sei auch unnötig, weil die Bank die Scheine nicht beliebig vermehren könne, sondern lediglich dem Begehr nach Darlehen und dem Wechseldiskont folgen müsse. Habe ein lebhafter Aufschwung des Verkehrs zu einer ungewöhnlich starken Notenemission geführt, so fließe in ruhigern Zeiten der nicht erforderliche Betrag an Noten zur Bank zurück. Beide Theorien übersahen aber die Bedeutung der sonstigen Kreditorganisation (Scheck- und Clearingverkehr) für die Preisbestimmung.
 
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Currer Bell (spr. körrer), Schriftstellerin, s. Meyers Bronté.
 
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Curricŭlum (lat.), bei den Römern Wettrennen, auch Rennwagen, Rennbahn und Laufbahn. Daher C. vitae, der Lebenslauf.
 
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Currie-Line (spr. körrĭ-lain), Bezeichnung für die Union Castle Line (Donald Currie u. Co., Southampton); s. Meyers Dampfschiffahrt (Textbeilage, S. H, 4).
 
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Curros Enriquez (spr. enrikeds), Manoel, galicischer Dichter der Gegenwart von bedeutendem Talent, hat den Dialekt seiner Heimat zu philosophischen Dichtungen geschmeidig gemacht. Die Kühnheit seiner Gedanken zog ihm Exkommunikation von seiten des Bischofs von Orense zu, was dem Erfolg seiner Werke nur nutzte. Den beanstandeten Versen: »Aires da minha terra« (Coruña 1879; 3. Aufl. 1886; in kastil. Übersetzung von C. Hombart, Madr. 1892) folgte das nicht minder wertvolle Werk: »O divino Sainete« (Coruña 1888).

 

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