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Curicó bis Curraghmore (Bd. 4, Sp. 377 bis 378)
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Artikelverweis Curicó, chilen. Provinz, zwischen Colchagua im N., Talea im S., den Anden im O. und dem Meer im W., 7545 qkm mit (1900) 119,811 Einw., die von Landbau und Viehzucht leben. Die Hauptstadt C. (San José de C.), 1742 gegründet, liegt beim Rio Lontué, 284 m ü. M., hat regen Handel, ein Lyzeum und (1900) 14,577 Einw.
 
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Curicta, s. Meyers Veglia.
 
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Curĭo, C. Scribonius, geb. um 84 v. Chr., gest. 49, zeichnete sich als Redner aus, wurde 54 Quästor in Kleinasien und erlangte 50 das Tribunat. Bis dahin Freund des Pompejus und der damals mit ihm verbündeten Senatspartei, schloß er sich jetzt an Cäsar an und wurde einer seiner gewandtesten Anhänger. Er verteidigte Cäsars Sache im Senat, wußte nach seinem Wunsch die Entscheidung bis zum Ende des Jahres 50 hinauszuschieben und floh, als diese endlich erfolgte und gleichzeitig sein Amt ablief, zu Cäsar. Nachdem er Sizilien für ihn in Besitz genommen hatte, setzte er nach Afrika über, fand dort aber in einem unvorsichtigen Angriff auf das überlegene Heer des Juba seinen Tod. Die Frau des C. war Fulvia, vorher Witwe des Clodius und nachherige Gemahlin des M. Antonius.
 
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Curiōsa (lat., Kuriositäten; Einzahl: Curiosum), Seltenheiten, Sehenswürdigkeiten, welche die Neugierde und Aufmerksamkeit erregen; curiositatis causa, der Neugierde oder Seltenheit wegen.
 
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Curiōsum urbis Romae, eine aus der zweiten Hälfte des 4. Jahrh. stammende amtliche Übersicht der 14 Regionen (Stadtquartiere) Roms (ähnlich dersogen. Notitia, s. d.) nebst Angabe ihres Umfanges, ihrer Bebauung etc. (hrsg. von Jordan, »Topographie der Stadt Rom«, Bd. 9, Berl 1871, und »Forma urbis Romae«, das. 1874). Eine aus demselben und andern

[Bd. 4, Sp. 378]


Quellen hergestellte Art topographischen Leitfadens gaben Italiener des 15. Jahrh. für das Werk eines Schriftstellers P. Victor aus.
 
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Curityba, Hauptstadt des brasil. Staates Paraná, unter 25°25' südl. Br., 1065 m ü. M., am Yoo, einem der Quellflüsse des Iguassú, durch Eisenbahn mit Paranagua verbunden, auf fruchtbarer Hochebene, hat gute städtische Einrichtungen, Schatzamt, Krankenhäuser, Schulen, eine deutsche Zeitung, deutsches Berufskonsulat und (1890) 24,553 Einw. (darunter viel Polen).
 
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Curĭus Dentātus, Manius, berühmter Römer, aus plebejischem Geschlecht, schlug 290 v. Chr. als Konsul die Samniten und Sabiner und machte dadurch dem dritten Samnitischen Krieg ein Ende. In seinem zweiten Konsulat 275 besiegte er den König Pyrrhus bei Benevent, der dadurch Italien aufzugeben genötigt ward, in seinem dritten 274 die Lukaner, Samniten und Bruttier. Außerdem ward er wegen seiner Einfachheit und Uneigennützigkeit gepriesen. Auch durch großartige Bauwerke machte er sich verdient; er erweiterte den Abzugskanal, durch den der See Velinus in den Nar (jetzt Nera) abfließt, und ließ als Zensor 272 aus dem Anio eine Wasserleitung in die Stadt führen. Er starb 270.
 
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Curling (spr. körl-), s. Meyers Eisspiele.
 
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Currachee (spr. körratschi), Stadtin Britisch-Indien, s. Meyers Karatschi.
 
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Curragh (spr. körrach), eine Heide mit stehendem Lager und Rennbahn unfern Kildare in der irischen Provinz Leinster.
 
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Curraghmore (spr. körramōr), Schloß, s. Meyers Portlaw.

 

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