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Cunninghamĭa bis Cupedĭae (Bd. 4, Sp. 374)
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Artikelverweis Cunninghamĭa R. Br. (Belis Salisb., Spießtanne), Gattung der Koniferen mit der einzigen Art C. sinensis R. Br., einem 1012 m hohen Baum mit mehr oder weniger quirlständigen Ästen, lanzettlich-sichelförmigen, gesägten, 36 cm langen Blättern, am Grunde heuriger Sprosse kopfig gehäuft stehenden Blüten und hellbraunen, glänzenden, kugelig eiförmigen Zapfen von 34 cm Durchmesser, wächst in Kotschinchina und im südlichen China, wird in Nordjapan und Nordchina, auch bei uns vielfach kultiviert, hält aber in Deutschland nur in geschützter Lage und unter guter Decke im Freien aus. Er liefert sehr schönes und dauerhaftes Nutzholz.
 
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Cunnus (lat.), die weibliche Scham (vulva), s. Meyers Scheide.
 
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Cuntis (früher Caldas de C.), Badeort in der span. Provinz Pontevedra, Bezirk Caldas, mit Schwefelquellen (1757°) und (1900) 5866 Einw.
 
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Cuny, Ludwig von, deutscher Rechtsgelehrter und Politiker, geb. 14. Juni 1833 in Düsseldorf, gest. 20. Juli 1898 in Berlin, studierte die Rechte, trat 1853 in Kleve in den Staatsjustizdienst, war 1870/71 Vorsitzender des Kriegsgerichts im Elsaß, 187175 Appellationsgerichtsrat in Kolmar und wurde 1875 außerordentlicher und 1889 ordentlicher Honorarprofessor der Rechte an der Universität zu Berlin. Seit 1873 war C. nationalliberales Mitglied des Abgeordnetenhauses, 187481 und seit 1884 des Reichstags, seit 1884 auch Mitglied der Hauptverwaltung der Staatsschulden.
 
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Cuōco (Coco), Vincenzo, ital. Geschichtschreiber, geb. 1770 im Neapolitanischen, gest. 23. Dez. 1823, studierte die Rechte, betrieb aber zugleich mit Eifer Geschichte und Philosophie. Noch nicht 30 Jahre alt, wurde er durch die Verfolgungen des Königs Ferdinand IV. nach Frankreich vertrieben, nahm aber bald darauf seinen Wohnsitz in Mailand. Hier veröffentlichte er 1800 sein »Saggio storico sulla rivoluzione di Napoli«, worin er die neapolitanischen Verhältnisse des Jahres 1799 mit der Lebendigkeit eines Augenzeugen und doch unparteiisch schilderte. In seinem »Platone in Italia« (Mail. 1804; in fast alle gebildeten Sprachen übersetzt) stellte er in der Form der Beschreibung einer Reise Platons und Kleobulos' die Geschichte und die Zustände des alten Italien dar. Ende 1806 nach Neapel zurückgekehrt, wurde C. unter Murat Staatsrat und Schatzmeister (Direttore del Tesoro); als er aber 1815 die Rückkehr der Bourbonen mit ansehen mußte, verfiel er in Wahnsinn. Vgl. M. d'Apala, Vita di Vincenzo C. (Flor. 1865).
 
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Cuon, s. Meyers Hund.
 
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Cuorgnè (spr. -njē), Flecken in der ital. Provinz Turin, Kreis Ivrea, am Orco und an der Sekundärbahn Turin-C., hat Baumwollspinnereien und (1901) ca. 3650 (als Gemeinde 5313) Einw.
 
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Cupa (Cuppa, lat.; franz. Coupe), Trinkschale, ein Kelch in Halbkugel- oder Kegelform. S. Tafel Meyers »Goldschmiedekunst«, Fig. 5.
 
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Cupar (C. Fife, spr. kūpĕr faif), Hauptstadt (municipal burgh) der schott. Grafschaft Fife, am Eden, 7 km vom Meer, mit altertümlichen Gebäuden, Fabrikation von Leinwand, Tuch und Leder und (1901) 4511 Einw.
 
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Cupar Angus, Stadt, s. Meyers Coupar Angus.
 
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Cupedĭae, arzneilich benutzte Zuckerwerksformen, wie Pfefferminzküchelchen, Santoninzeltchen, überzuckerte Wurmsamen etc.

 

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