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Cumbrian Mountains bis Cunao (Bd. 4, Sp. 372)
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Artikelverweis Cumbrian Mountains (spr. kömmbrĭ-ĕn mauntĕns, Kumbrisches Gebirge), die höchste Berggruppe Englands, erstreckt sich zwischen dem Solway- und Morecambebusen in den Grafschaften Cumberland und Westmorland, im S. durch die Kumbrische Ebene von jeder Verbindung mit südlichen Gruppen abgeschnitten, im O. durch die Täler des Eden und Lune von der Penninischen Kette geschieden. Das kumbrische Bergland besitzt in seinen kühn gestalteten Gebirgsästen und seinen langen, engen Tälern, in denen langgestreckte, tiefe Seen liegen, überraschende Naturschönheiten. Dem Engländer gilt es als die englische Schweiz, das romantische »Land der Seen«. Man zählt deren gegen 20; die berühmtesten sind die von Windermeere, Derwentwater und Ullswater. Nirgends sonst in Europa fällt so viel Regen (200 cm im Durchschnitt, stellenweise bis 4,9 m). Die höchsten Gipfel sind: der Scafell (984 m), der Helvellyn (932 m) und der Skiddaw (921 m). Die Grundbestandteile des wilden und schwach bevölkerten Gebirges, das vom Oktober bis zum April und Mai mit Schnee bedeckt ist, bilden silurische Schiefer, von Granit, Syenit und andern plutonischen Gesteinen durchbrochen und von den der Kohlenformation angehörigen Gebilden umlagert. Steinkohlen, Eisen, Blei und Kupfer, Graphit und andre Mineralien werden ausgebeutet.
 
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Cum cura marīti (lat.), unter Beistand (Genehmigung) des Ehemannes.
 
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Cum grano salis (lat.), »mit einem Korn Salz«, d. h. mit etwas Witz oder Urteilskraft.
 
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Cum infamĭa (lat.), s. Infamie.
 
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Cumīno, Insel, s. Comino.
 
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Cumīnum L. (Stachelkümmel, Kreuzkümmel), Gattung der Umbelliferen, mit der einzigen Art C. Cyminum L. (Mutterkümmel), einem Sommergewächs im östlichen Mittelmeergebiet. Es hat vielteilige Blätter mit lineal-fadenförmigen Zipfeln, weiße oder rötliche Blüten in wenigstrahligen Dolden und oblonge, borstige Früchte, wird in Südeuropa und Ostindien kultiviert und liefert den römischen, ägyptischen, welschen, Mutter-, Pfaffen- oder Pfefferkümmel, Kuminsamen. Diese Samen riechen und schmecken unangenehm, entfernt fenchelartig, wurden im Altertum als Gewürz benutzt und auch im Mittelalter als Gewürz und Arzneimittel geschätzt. Sie geben bei Destillation mit Wasser gelbliches ätherisches Öl (Römischkümmelöl, Ausbeute 2,54 Proz.) vom spez. Gew. 0,92, das aus Kuminol mit Cymol und einem Terpen besteht und arzneilich sowie zu Likören benutzt wird.
 
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Cumming (spr. kömming), 1) John, schott. Kanzelredner, geb. 10. Nov. 1807 in Aberdeenshire, gest. ö. Juli 1881, wirkte 183279 in London als Prediger der schottischen Gemeinde in Covent-Garden, einer der berühmtesten Kanzelredner der Hauptstadt, der sich insbes. auch durch sein kraftvolles Auftreten gegen den römischen Katholizismus bekannt gemacht hat. In seinen zahlreichen Schriften deutet er die biblischen Weissagungen auf die Zustände der Gegenwart.
   2) Roualeyn George Gordon, Reisender und Jäger, geb. 15. März 1820, gest. 24. März 1866 in Fort Augustus, Sohn eines schottischen Barons, diente in Madras, Kanada und am Kap, gab aber 1845 die militärische Laufbahn auf, um sich ausschließlich der Jagd zu widmen. Ein auf seinen Jagdzügen geführtes Tagebuch: »Five years of a hunter's life in the far interior of South Africa« (Lond. 1850, 2 Bde.; 6. Aufl. 1870; deutsch, Wurzen 1852), enthält über das Tierleben in Südafrika wertvolle Mitteilungen. Seine Schwester Constance Frederika, geb. 24. Mai 1837, schrieb zahlreiche Werke über ihre Reisen in Indien, Ostasien, Australien und der Südsee.
 
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Cumnock (spr. kömmnock), Binnenstadt in Ayrshire (Schottland), am Lugar, hat Kohlen- und Eisengruben, Wollweberei, Fabrikation landwirtschaftlicher Maschinen und (1901) 3087 Einw.
 
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Cumulatĭo actiōnum (lat.), Klagenhäufung (s. Meyers Klage).
 
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Cumŭlus (lat.), der Hause; die Haufenwolke, s. Meyers Wolken.
 
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Cunao, s. Katechu.

 

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