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Cumberland-Sance bis Cumīno (Bd. 4, Sp. 372)
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Artikelverweis Cumberland-Sance, eine kalte Sauce für Schweinebraten und Wildschwein, besteht aus Johannisbeer- oder Himbeergelee, Senf, Salz, Zitronenschale und Wacholderbeeren. Letztere bleiben fort, wenn die Sauce zu anderm Fleisch, namentlich zu kaltem Geflügel, serviert wird.
 
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Cumberland Valley (spr. kömberländ wällĭ), ein Teil des großen Appalachischen Tales (s. Meyers Appalachen) in Pennsylvanien, zwischen Harrisburg am Susquehanna und Williamsport am Potomac, eingefaßt von den Kittatinny- und South Mountains, vom Conedoowinit und Conococheague bewässert und sehr fruchtbar.
 
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Cumbo, Trockenmaß im portug. Ostindien zu 20 Candils, von 20 Curos = 982/3 hl.
 
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Cumbrae (spr. kömmbrē), zwei schott. Inseln im Firth of Clyde, dicht an der Ayrshireküste, aber zu Buteshire gehörig, 14 qkm groß mit (1891) 1801 Bewohnern. Hauptort ist Millport.
 
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Cumbre (span., »Gipfel«), viel mit Bergnamen verbunden, z. B. C. de Mulahacén (s. d.). Cumbrepaß (auch Portillo de la C. oder de Uspallata genannt), 3960 m hoher Paß in den Anden, an der Straße von Mendoza nach Valparaiso, den die Bahn in einem 5065 m langen Tunnel in 3140 m Höhe überschreitet.
 
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Cumbrĭa, im Mittelalter ein Königreich in Großbritannien, benannt nach den Kymren, das bis um die Mitte des 10. Jahrh. selbständig war und außer der jetzigen englischen Grafschaft Cumberland die schottischen Grafschaften Dumbarton, Renfrew, Ayr, Lanark, Peebles, Selkirk, Roxburgh und Dumfries umfaßte. Vgl. Ferguson, History of Cumberland (Lond. 1890).
 
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Cumbrian Mountains (spr. kömmbrĭ-ĕn mauntĕns, Kumbrisches Gebirge), die höchste Berggruppe Englands, erstreckt sich zwischen dem Solway- und Morecambebusen in den Grafschaften Cumberland und Westmorland, im S. durch die Kumbrische Ebene von jeder Verbindung mit südlichen Gruppen abgeschnitten, im O. durch die Täler des Eden und Lune von der Penninischen Kette geschieden. Das kumbrische Bergland besitzt in seinen kühn gestalteten Gebirgsästen und seinen langen, engen Tälern, in denen langgestreckte, tiefe Seen liegen, überraschende Naturschönheiten. Dem Engländer gilt es als die englische Schweiz, das romantische »Land der Seen«. Man zählt deren gegen 20; die berühmtesten sind die von Windermeere, Derwentwater und Ullswater. Nirgends sonst in Europa fällt so viel Regen (200 cm im Durchschnitt, stellenweise bis 4,9 m). Die höchsten Gipfel sind: der Scafell (984 m), der Helvellyn (932 m) und der Skiddaw (921 m). Die Grundbestandteile des wilden und schwach bevölkerten Gebirges, das vom Oktober bis zum April und Mai mit Schnee bedeckt ist, bilden silurische Schiefer, von Granit, Syenit und andern plutonischen Gesteinen durchbrochen und von den der Kohlenformation angehörigen Gebilden umlagert. Steinkohlen, Eisen, Blei und Kupfer, Graphit und andre Mineralien werden ausgebeutet.
 
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Cum cura marīti (lat.), unter Beistand (Genehmigung) des Ehemannes.
 
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Cum grano salis (lat.), »mit einem Korn Salz«, d. h. mit etwas Witz oder Urteilskraft.
 
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Cum infamĭa (lat.), s. Infamie.
 
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Cumīno, Insel, s. Comino.

 

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