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Culēbra bis Cullera (Bd. 4, Sp. 369)
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Artikelverweis Culēbra, westind. Insel, s. Meyers Jungferninseln.
 
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Culebra, Höhenzug auf der Landenge von Panama, bildet die Wasserscheide zwischen dem Stillen Ozean und dem Karibischen Meer und wird von der Panama-Eisenbahn bei der Station C. überschritten. Nach Lesseps' Plan sollte durch diesen Höhenzug ein Einschnitt bis zur Höhe des Meeresspiegels folgen.
 
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Culemborg, s. Meyers Kuilenburg.
 
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Culĕus, s. Culleus.
 
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Culex, s. Meyers Mücken.
 
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Culham (spr. kölläm), Dorf bei Abingdon (s. d.).
 
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Culiacān, Hauptstadt des mexikan. Bundesstaats Sinaloa, am linken Ufer des Rio de C., durch Eisenbahn mit seinem Hafen Altata verbunden, ist Regierungs- und Bischofsitz, mit alter, verfallender Kathedrale, Staatshaus, höherer Schule (Colegio Rosales), Münze, Baumwollfabrik, Zuckerraffinerie und (1900) 10,380 Einw. C. wurde 1532 gegründet und nimmt die Stelle der berühmten Indianerstadt Hyeicolhuacan ein.
 
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Culilawanzimt, s. Cinnamomum.
 
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Cullen (spr. köllen), Stadt (royal burgh) in Banffshire (Schottland), 14 km nordwestlich von Banff, mit Hafen, Fischerei, Schiffbau, einigem Handel und (1901) 4059 Einw.
 
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Cullen (spr. köllen), 1) William, Arzt, geb. 15. April 1710 zu Hamilton in der Grafschaft Lanark, gest. 5. Febr. 1790, studierte in Glasgow, wurde Wundarzt bei der Ostindischen Kompagnie, studierte dann in Edinburg, ward 1746 Professor der Chemie in Glasgow und 1751 Professor der Pharmakologie, ging 1756 nach Edinburg, erhielt daselbst 1766 den Lehrstuhl der praktischen Medizin und ward später erster Arzt des Königs. Er schrieb: »Synopsis nosologiae methodicae« (Edinb. 1772,1795, 2 Bde.; deutsch, Leipz. 1786); »First lines of the practice of physics« (Edinb. 1777, 2 Bde.; Lond. 1816, 2 Bde.; deutsch, Leipz. 1800, 4 Bde.); »Physiology« (Edinb. 1785; deutsch, Leipz. 1786); »Treatise on the materia medica« (Edinb. 1789, 2 Bde.; deutsch von Consbruch, Leipz. 1790); »Nosology, or systematic arrangement of diseases« (Lond. 1800) und »The Edinburgh practice of physic, surgery and midwifery« (das. 1805, 5 Bde.). Eine Gesamtausgabe seiner Werke besorgte 1827 I. Thomson, der auch ein »Account of the life of W. C.« (Edinb. 1832; Bd. 2 von Craigie, 1859) herausgab.
   2) Paul, irischer Erzbischof, aus einer alten keltischen Familie abstammend, geb. 27. April 1803 zu Ballytore in der Grafschaft Kildare, gest. 24. Okt. 1878, studierte zu Carlow und im Kollegium der Propaganda zu Rom, wurde 1829 Priester, dann Rektor des Irischen Kollegiums und 1848 Rektor des Propagandakollegiums, 1849 zum katholischen Erzbischof von Armagh, 1852 zum Erzbischof von Dublin und 1866 zum Kardinal ernannt. Weder als Prediger noch als Schriftsteller hervorragend, war er doch als eifriger Vorkämpfer des Papsttums und der ultramontanen Bestrebungen sehr einflußreich. Die Revolution zur Zeit des Fenieraufstandes bekämpfte er entschieden. Durch die Gründung vieler Kirchen und Hospitäler, insbes. des Diözesankollegiums zu Cloncliffe und der katholischen Universität für Irland, schuf er sich ein dauerndes Andenken.
 
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Cullera (spr. kuljēra), Stadt in der span. Provinz Valencia, Bezirk Sueca, links vom Jucar, unfern seiner Mündung in das Meer, südlich von der im Kap C. auslaufenden Sierra de Zorras an der Eisenbahn Silla-C. gelegen, hat alte Mauern und Schloßruinen aus der Maurenzeit, einen Hafen und (1900) 11,947 Einw., die Reisbau und Handel (Ausfuhr von Reis, Getreide und Orangen, Einfuhr von Guano) betreiben.

 

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