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Csorba bis Ctr (Bd. 4, Sp. 361 bis 362)
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Artikelverweis Csorba (spr. tschórba), Dorf im ungar. Komitat Liptau, an der Kaschau-Oderberger Bahn, mit (1901) 1643 slowak. Einwohnern. 7 km nördlich, auf der Hohen Tatra, liegt der 20,5 Hektar große Csorbaer See (bis 20,7 m tief) und an dessen Ufer der klimatische Sommerkurort C. (1387 m ü. M.) mit Villenkolonie und Badeanstalten, wohin von C. aus eine Zahnradbahn führt. 1902 wurde der See mit Umgebung vom Staat angekauft und an eine Gesellschaft verpachtet, um daselbst Hotels und Villen anzulegen.
 
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Csorich de Monte Creto (spr. tschóritsch), 1) Franz, Freiherr von, k. k. Feldmarschalleutnant, aus kroatischem Geschlecht, geb. 3. Okt. 1772 zu Zengg im Litorale, gest. 4. März 1847 in Temesvar, trug als Oberleutnant 13. Mai 1800 viel zum Sieg bei Monte Creto bei (daher sein Freiherrentitel von 1818), war seit 1839 Kommandierender in Tirol und seit 1842 im Banat.
   2) Anton, Freiherr von, k. k. Feldmarschallleutnant und Kriegsminister, geb. 1795 zu Machichno in Kroatien, gest. 15. Juli 1864 in Dornbach bei Wien, Neffe und Adoptivsohn des vorigen, befehligte 1848 als Feldmarschalleutnant beim Oktoberaufstand in Wien in der Leopoldstadt und übernahm später das Kommando der Truppen, welche die innere Stadt zernierten. 185053 war er Kriegsminister.
 
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Csorna (spr. tschor-), Großgemeinde im ungar. Komitat Ödenburg, Knotenpunkt der Eisenbahnen Raab-Ödenburg, Preßburg-Steinamanger und C.-Pápa, mit Prämonstratenserstift (1180 gegründet), Bezirksgericht und (1901) 7313 magyar. Einwohnern. Am 14. Juni 1849 siegten hier die Ungarn unter Kmety über die Österreicher unter Wyß.
 
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Csudálókö, Höhle, s. Meyers Almas 3).
 
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Csukás (spr. tschūkāsch), Gipfel des Bodzaer Gebirges (Siebenbürgen), s. Meyers Bodza und Meyers Karpathen.
 
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Csurgó (spr. tschúrgō), Großgemeinde im ungar. Komitat Somogy, an der Staatsbahnlinie Dombovár-Gyékényes, mit Bezirksgericht, Lehrerpräparandenanstalt, reformiertem Gymnasium und (1901) 3955 magyar. Einwohnern.
 
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Csurog (spr. tschú-), Großgemeinde im ungar. Komitat Bács-Bodrog, an der Eisenbahn Ó-Becse-Újvidék, mit (1901) 9483 serbischen und magyar. Einwohnern.

[Bd. 4, Sp. 362]



 
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Csutoren (spr. tschu-), s. Meyers Holzflaschen.
 
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Ctenomys, s. Meyers Kammratte.
 
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Ctenophŏra, soviel wie Rippenquallen (s. d.).
 
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Ctr. (Ztr.), Abkürzung für Zentner.

 

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