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Csepreg bis Csikós (Bd. 4, Sp. 360)
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Artikelverweis Csepreg (spr. tsché-, deutsch Tschapring), Großgemeinde im ungar. Komitat Ödenburg, mit (1901) 4065 Einw. und Branntweinbrennerei. 1591 fand hier ein Religionsgespräch zwischen Lutheranern und Calvinisten statt (Csepreger »Colloquium«).
 
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Cserei (spr. tschérei), Michael, siebenbürg. Historiker, geb. 21. Okt. 1668 in Rákos, gest. 22. April 1756 in Nagy-Ajtai, diente unter Mich. Teleki, dem allmächtigen Günstling Apasis, dann unter Thököly, schwur hierauf 1691 Leopold I. Treue, wurde königlicher Kommissar, war von 170710 Königsrichter in Csík und widmete sich dann ganz der Literatur. Seine lebhafte, aber höfisch gefärbte und parteiische »Siebenbürgische Chronik« (in ungar. Sprache) reicht von 16111712 (gedruckt 1852). 1893 sind auch seine »Jugendaufzeichnungen« (169098) von Z. Ferenczy herausgegeben warden.
 
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Cserhalom (spr. tschér-, soviel wie Eichenhügel), Anhöhe bei Kerlés am Szamos im ungar. Komitat Szolnok-Doboka, auf der König Salomon und Herzog Béla 1070 die Kumanen besiegten.
 
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Cserhát (spr. tschérhāt), der sich im ungar. Komitat Neográd zwischen der Donau und der Mátra (von Waitzen nordöstlich bis Salgó-Tarján) erstreckende Teil des ungarischen Mittelgebirges, erhebt sich im Nagyszál bis 652 m. Der Berg C. ist nur 349 m hoch.
 
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Cservenka (spr. tschérw-), Großgemeinde im ungar. Komitat Bács-Bodrog, am Franzenskanal, mit (1901) 7563 meist deutschen Einwohnern.
 
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Csetate mare und mike (spr. tsché-), Berggipfel, s. Meyers Kirnik.
 
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Csiger (spr. tschi-), linker Nebenfluß der Weißen Körös im ungar. Komitat Arad.
 
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Csik (spr. tschik), ungar. Komitat in Siebenbürgen, grenzt an die Komitate Maros-Torda, Udvarhely und Háromszék und an Rumänien und umfaßt 4493 qkm (81,6 QM.) mit (1901) 128,382 Einw. Sitz des Komitats ist C.-Szereda (s. d.).
 
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Csiker Gebirge, Zweig der Südkarpathen, erstreckt sich in Ungarn (Siebenbürgen) vom Ursprung der Aluta durch das Csiker Komitat südostlich bis zum Paß Ojtoz im Komitat Háromszék, bis 1640 m hoch.
 
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Csiklova, 1) C.-Bánya (spr. tschīklŏwā-bānja) und 2) Rumänisch-C., Bergwerksorte bei Oravicza im ungar. Komitat Krassó-Szörény, ersterer mit Kupferwerken, Eisenhämmern, Sägemühle und (1901) 2305, letzterer mit 3149 rumän. Einwohnern.
 
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Csikós, s. Tschikosch.

 

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