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Cryptomerĭa bis Csákó (Bd. 4, Sp. 358 bis 359)
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Artikelverweis Cryptomerĭa Don., Gattung der Koniferen mit der einzigen Art C. japonica Don. (japanische Zeder oder Zypresse, s. Tafel Meyers »Koniferen I«, Fig. 11), schlanker, pyramidaler, immergrüner Baum von 40 m Höhe, pfriemlich sichelförmigen, allseitswendigen Nadeln, männlichen Blüten in Ähren, weiblichen einzeln am Ende kurzer Zweige, 1630 mm langen eiförmigen Zapfen (s. Tafel Meyers »Koniferen II«, Fig. 10) und scharf zwei- bis dreikantigen Samen, wächst in Gebirgen des südlichen Japan bei 200400 m Meereshöhe als Waldbaum, auch in China in einer Höhe von 1000 m, kam 1842 durch Fortune aus China und ein Jahrzehnt später durch Lobb aus Japan nach Europa und wird jetzt in mehreren Varietäten als Zierpflanze kultiviert. Sie verlangt vor allem Luftfeuchtigkeit, junge Pflanzen halten unter guter Winterdeckung

[Bd. 4, Sp. 359]


auch in Norddeutschland aus, ältere bedürfen in geschützter Lage keines besondern Schutzes. In Japan liefert C. ein leichtes, weißes, sehr widerstandsfähiges Holz.
 
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Cryptosporĭum Corda, eine nur in der Pyknidenform bekannte Pilzgattung aus der Gruppe der Pyrenomyceten. C. leptostromiforme J. K., der Stengeltöter der Lupinen, lebt für gewöhnlich als unschädlicher Parasit an den ausgereiften Stengeln der Lupinen. Wenn der Pilz sich ausnahmsweise an der Stengelbasis junger blühender oder halbreifer Pflanzen entwickelt, so veranlaßt er Krankheit und Absterben der befallenen Stengel. Entfernung des pilzbehafteten Lupinenstrohes und tiefes Unterpflügen der Stoppeln dienen zur Bekämpfung der Krankheit.
 
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Cryptūrus, s. Meyers Steißhuhn; Crypturidae, Familie der Hühnervögel (s. d.).
 
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Crystalli tartări, gereinigter Weinstein.
 
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Cs, in der Chemie Zeichen für 1 Atom Cäsium.
 
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Csaba, Stadt, s. Meyers Békés-Csaba.
 
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Csacza (spr. tschatza), Markt im ungar. Komitat Trentschin, am Bache Kisucza, Knotenpunkt an der Bahn Kaschau-Oderberg, mit Holzindustrie und (1901) 4629 slowak. Einwohnern.
 
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Csaïken, s. Meyers Tschaïken.
 
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Csákány (spr. tscháhkānj), ungar. Waffe des Mittelalters in Form eines Schlachtbeiles. Der heutige C., zumeist die Waffe des Csikós (s. Tschikosch), besteht aus einer auf einem Holzstiel befestigten eisernen Hacke, deren eine Seite spitz ausläuft.
 
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Csakathurn (ungar. Csáktornya, spr. tscháhktornja), Großgemeinde im ungar. Komitat Zala, Hauptort der Murinsel (s. d.) und Knotenpunkt der Bahnlinien Budapest-Pragerhof, C.-Boba und C.-Agram, mit altem Schloß und der Grabstätte der Familie Zrinyi, Bezirksgericht, Lehrerpräparandie und (1901) 4860 kroatischen, ungarischen und deutschen Einwohnern.
 
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Csákó (ungar.), s. Meyers Tschako.

 

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