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Crucĭger bis Crusher-gauge (Bd. 4, Sp. 356 bis 357)
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Artikelverweis Crucĭger (Creuziger), Kaspar der ältere, Luthers Mitarbeiter an der Bibelübersetzung, geb. 1. Jan. 1504 in Leipzig, gest. 16. Nov. 1548,1525 Rektor und Prediger in Magdeburg, 1528 Professor der Theologie und Schloßprediger zu Wittenberg, führte 1539 die Reformation in Leipzig ein. Vgl. Th. Pressel, Kaspar C. (Elberf. 1862). Sein Sohn Kaspar, der jüngere, geb. 19. März 1525 in Wittenberg, daselbst Melanchthons Nachfolger als Professor und Führer der Philippisten (s. d.), 1576 als Kryptocalvinist aus Sachsen verwiesen, gest. 16. April 1597 als Konsistorialpräsident in Kassel.
 
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Crucis (lat., »des Kreuzes«), der dritte Quatember, der Mittwoch nach dem Tage der Kreuzeserhöhung (Exaltatio sanctae C.), 14. September.
 
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Crüger, Johann, Komponist evangelischer Kirchenlieder, geb. 9. April 1598 in Großbreesen bei Guben, studierte von 1620 an in Wittenberg Theologie, wurde 1622 Kantor an der Nikolaikirche in Berlin und starb daselbst als Musikdirektor 22. Febr. 1662. Auch als Musikschriftsteller hat er sich vorteilhaft bekannt gemacht durch seine »Praecepta musicae practicae figuralis« (Berl. 1625, später u. d. T.: »Rechter Weg zur Singkunst«); »Synopsis musica etc.« (das. 1624 u. ö.); »Quaestiones musicae practicae« (für Schulen, das. 1650) etc. Seine Kompositionen, die in fast alle Gesangbücher seiner Zeit übergingen und z. T. (z. B. »Jesus meine Zuversicht«, »Nun

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danket alle Gott«, »Schmücke dich, o liebe Seele«) noch heute gesungen werden, erschienen in verschiedenen Sammlungen unter den Titeln: »Praxis pietatis, oder geistliche Melodien über Dr. Luthers und andrer Gesänge etc.« (Leipz. 1644, sehr oft aufgelegt); »Paradisus musicus, musikalisches Lustgärtlein« (Frankf. a. O. 1622); »Recreationes musicae, d. h. Neue poetische Amorösen etc.« (Leipz. 1651) u. a.
 
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Cruikshank (spr. krūckschenk), George, engl. Karikaturenzeichner und Kupferstecher, geb. 27. Sept. 1792 in London, gest. daselbst 1. Febr. 1878, zeichnete schon seit seinem 8. Jahr Skizzen aus dem Londoner Volksleben und erwarb sich später durch eine Satire auf die Banknotenfälschung und eine Reihe von politischen Karikaturen einen geachteten Namen. Den größten Teil seiner humorvollen, wenn auch bisweilen zu stark übertriebenen Karikaturen schöpfte er jedoch aus dem bürgerlichen Leben seiner Zeit. Eine Sammlung dieser Zeichnungen gab er in Kupferstich in den »Squibs, or satirical sketches« (Lond. 1832,3 Hefte) heraus. Es folgten die »Twelve sketches illustrative of Sir V. Scott's Demonology and Witchcraft« (das. 1832) und die Zeichnungen zu den »Points ot humor« und zu Pettigrews »History of Egyptian mummies« (Lond. 1834). In seiner letzten Zeit zeichnete er auch Illustrationen zu Romanen, namentlich zu Dickens' Werken, und malte auch mehrere Genrebilder. Mit seinem ältern Bruder, Robert (17901856), einem Miniaturmaler, gab er ausgezeichnete Skizzen über das Sprichwort »The life in London is death« (»Das Leben in London ist Tod«) heraus. Die Zahl seiner Radierungen und Holzschnitte beläuft sich auf etwa 3400. Vgl. Reid, Complete catalogue of the engraved works of G. C. (Lond. 1873); Biographien von Bates (das. 1878), Jerrold (das. 1882, 2 Bde.; 1898 in 1 Bd.) und Stephens (das. 1891).
 
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Crumpsall, früher Stadt in Lancashire (England), seit 1885 Vorort im N. von Manchester.
 
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Cruor (lat.), das geronnene Blut. Andre bezeichnen damit den vom Plasma durch Sedimentierung oder Zentrifugieren getrennten Blutkörperchenbrei.
 
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Crurālis arteria, vena, nervus (lat.), Oberschenkelschlagader, -Blutader, -Nerv.
 
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Crus (lat.), Schenkel, Unterschenkel, s. Meyers Bein.
 
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Crusca, Accademia della, s. Meyers Akademie, S. 217.
 
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Crusenstolpe, Magnus Jakob von, schwed. Politiker und Schriftsteller, geb. 11. März 1795 in Jönköping, gest. 18. Jan. 1865 in Stockholm, 18251834 Assessor am dortigen Hofgericht, 182830 im Ritterhaus und als Mitherausgeber der »Riksdagstidning« (s. Meyers Hierta) in oppositionellem Sinne, 183033 als Redakteur des »Fäderneslandet« im Interesse Karl XIV. Johanns tätig, trat aus persönlichen Gründen seit 1834 von neuem als heftiger Gegner der Regierung auf, deren Mitglieder er in den mehrfach ausgelegten »Skildringar ur det inre af dagens historia« (Stockh. 1834, 2 Bde.) mit scharfem Spott überschüttete. Weite Verbreitung fanden auch die bis zu seinem Tode fortgesetzten »Ställningar och förhållanden« (seit 1838), worin er Tagesfragen in anziehender, oft sarkastischer Form behandelte; er wurde deswegen schon 1838 zu dreijähriger Festungshaft verurteilt, was zu mehreren Straßentumulten in Stockholm Anlaß gab. Glänzend geschrieben, aber wenig zuverlässig sind seine historisch-romantischen Erzählungen: »Morianen eller Holstein-Gottorpska huset i Sverige« (Stockh. 184044, 6 Bde.; deutsch, Berl. 184244); »Carl Johan och Svenskarne« (18451846, 3 Tle.; deutsch, Vert. 1845 und Stuttg. 1847); »Huset Tessin under enväldet och frihetstiden« (184750, 5 Bde.; deutsch, Berl. 184753, 3 Bde.). Strenger geschichtlich gehalten sind: »1720,1772 och 1809« (2. vermehrte Aufl. 1837); »Historisk tafla af Gustaf IV. Adolfs första lefnadsår« (1837); »Portefeuille« (183745, 5 Bde.); »Europas hof« (185354); »Historiska personligheter« (18611863, 2 Bde.). Von seinen Novellen seien genannt: »Kleine Erzählungen« (Berl. 1844). Vgl. Ahnfelt, Magnus Jakob C. (Stockh. 188081, 2 Bde.).
 
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Crusher-gauge (engl., spr. kröscher-gēdsch), s. Meyers Gasdruckmesser.

 

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