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Croskillwalze bis Crotalarĭa (Bd. 4, Sp. 353 bis 354)
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Artikelverweis Croskillwalze, s. Meyers Walze.
 
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Crosnes, die Knollen von Stachys tuberifera, s. Meyers Stachys.
 
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Croß, Richard Assheton, Viscount, engl. Staatsmann, geb. 1823 bei Preston in Lancashire,

[Bd. 4, Sp. 354]


studierte in Cambridge und wurde 1849 Barrister. Er trat 1857 als Abgeordneter für Preston ins Unterhaus, wo er sich der konservativen Partei und besonders eng an Lord Derby anschloß. Ein gewandter und schneidiger Redner, erlangte er bald solche Bedeutung innerhalb der Partei, daß Disraeli ihm 1874, obwohl er niemals ein Regierungsamt bekleidet hatte, das Ministerium des Innern übertrug. C. bekleidete diese Stellung bis zum April 1880 und erhielt das gleiche Amt im ersten Ministerium Salisbury (Juni 1885 bis Januar 1886). Im August 1886, als Salisbury sein zweites Kabinett bildete, wurde C. zum Viscount und Mitgliede des Oberhauses erhoben und zum Minister für Indien ernannt; im August 1892 trat er mit Salisbury zurück; im dritten Kabinett Salisbury war er seit 1895 Geheimsiegelbewahrer, legte aber im November 1900 bei der Umbildung des Ministeriums dies Amt nieder.
 
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Croß Fell, Berg, s. Meyers Penninische Kette.
 
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Crossopodĭa, s. Meyers Pseudoorganismen.
 
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Crossopterygĭi, s. Meyers Quastenflosser.
 
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Crossŏpus, die Wasserspitzmaus, s. Meyers Spitzmäuse.
 
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Cross-staff (engl.), Jakobsstab; s. Tafel Meyers »Astronomische Instrumente«, S. I.
 
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Croß Timbers, mit niedrigem Eichenwuchs bedeckter, weidereicher Landstrich in Texas und Arkansas, am Übergang von dem östlichen Wald- und Wiesengebiete zur westlichen Steppe.
 
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Croston (spr. kroßt'n), Stadt in Lancashire (England), 9 km westlich von Chorley, am Yarrow, mit (1901) 2102 Einw.
 
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Crotalarĭa L. (Klapperschote), Gattung der Leguminosen, Kräuter, Halbsträucher oder Sträucher mit abwechselnden, einfachen oder gefingerten Blättern, gelben, auch blauen oder purpurnen Blüten in endständigen oder den Blättern gegenüberstehenden Trauben und kugeligen oder länglichen, aufgeblasenen, vielsamigen, bei der Reise klappernden Hülsen. Etwa 250 Arten in den Tropen und Subtropen beider Halbkugeln. C. juncea C, (s. Tafel Meyers »Faserpflanzen I«, Fig. 8) liefert aus den Stengeln eine Bastfaser (Sun-, Bombayhanf, Bengalischer Hanf, Cocoanade-, Conkanéehanf), die zu Seilen etc. verarbeitet wird. Auch C. Burhia Hamilton und C. retusa L., in Ostindien, liefern Gespinstfasern; andre Arten werden als Zierpflanzen kultiviert.

 

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