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Croquants bis Crossopodĭa (Bd. 4, Sp. 353 bis 354)
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Artikelverweis Croquants (franz., spr. krŏkāng, »Lumpenkerle«), Schimpfname der aufständischen Bauern in Guienne unter Heinrich IV. und Ludwig XIII.
 
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Croquet, s. Meyers Krocket.
 
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Croquettes (franz., spr. krokett'), Frikassee von seinen Fleischsorten, gebackenes Filet, als Zwischengericht.
 
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Croquis (franz.), s. Meyers Kroki.
 
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Crore (Kuron), in Britisch-Ostindien eine Summe von 100 Lak, in Geld 10 Mill. Rupien, = 4 Areb.
 
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Crosby (Great C.), Stadt und Badeort, 10 km nordwestlich von Liverpool (Lancashire), mit (1901) 7555 Einw.
 
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Croskillwalze, s. Meyers Walze.
 
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Crosnes, die Knollen von Stachys tuberifera, s. Meyers Stachys.
 
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Croß, Richard Assheton, Viscount, engl. Staatsmann, geb. 1823 bei Preston in Lancashire,

[Bd. 4, Sp. 354]


studierte in Cambridge und wurde 1849 Barrister. Er trat 1857 als Abgeordneter für Preston ins Unterhaus, wo er sich der konservativen Partei und besonders eng an Lord Derby anschloß. Ein gewandter und schneidiger Redner, erlangte er bald solche Bedeutung innerhalb der Partei, daß Disraeli ihm 1874, obwohl er niemals ein Regierungsamt bekleidet hatte, das Ministerium des Innern übertrug. C. bekleidete diese Stellung bis zum April 1880 und erhielt das gleiche Amt im ersten Ministerium Salisbury (Juni 1885 bis Januar 1886). Im August 1886, als Salisbury sein zweites Kabinett bildete, wurde C. zum Viscount und Mitgliede des Oberhauses erhoben und zum Minister für Indien ernannt; im August 1892 trat er mit Salisbury zurück; im dritten Kabinett Salisbury war er seit 1895 Geheimsiegelbewahrer, legte aber im November 1900 bei der Umbildung des Ministeriums dies Amt nieder.
 
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Croß Fell, Berg, s. Meyers Penninische Kette.
 
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Crossopodĭa, s. Meyers Pseudoorganismen.

 

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