Wörterbuchnetz
Meyers Großes Konversationslexikon Bibliographische AngabenLogo textgrid zeno bmbf · Logo textgrid zeno bmbf · Logo textgrid zeno bmbf
 
Bodpa bis Boë (Bd. 3, Sp. 134)
Abschnitt zurück Abschnitt vor
Artikelverweis Bodpa, tibet. Volk, s. Meyers Bhot.
 
Artikelverweis 
Bodrog, 1) fischreicher Fluß im NO. Ungarns, entsteht im Komitat Zemplin aus der Vereinigung des Tapoly, der Ondava, Ung, Laborcza und Latorcza und mündet bei Tokaj in die Theiß. Das Sumpfland zwischen dieser und dem untern B. heißt Bodrogköz. 2) Name eines bis zu den Türkenkriegen bestehenden und 1715 wieder errichteten ungarischen Komitats, das 1802 mit dem Komitat Bács (s. Meyers Bács-Bodrog) vereinigt wurde.
 
Artikelverweis 
Bodrog-Olaszi, Dorf im ungar. Komitat Zemplin, auf der Insel Bodrogköz, an der Staatsbahnlinie Szerenes-Sátoralja-Ujhely, mit Kastell des Grafen Lónyai und (1901) 1124 magyar. Einwohnern.
 
Artikelverweis 
Bodt, Jean de, Architekt, geb. 1670 in Paris, stand seit 1700 in preußischen Diensten, wurde 1714 Kommandant von Wesel, wo er namentlich im Festungsbau tätig war, trat 1728 in kursächsische Dienste und starb 1745 als Generalfeldzeugmeister in Dresden. Er gab dem Berliner Zeughaus (s. Tafel Meyers »Architektur XII«, Fig. 2) seine jetzige Gestalt, erweiterte das Schloß in Potsdam und leitete den Bau des Japanischen Palais in Dresden. Vgl. Steche, Pläne für das königliche Zeughaus und ein königliches Stallgebäude zu Berlin; aus dem Nachlaß des Generals de B. (Berl. 1891).
 
Artikelverweis 
Bödtcher, Ludwig, dän. Lyriker, geb. 22. April 1793 in Kopenhagen, gest. daselbst 1874. Seine zwei kleinen Gedichtsammlungen sind von sanfter Freude über die Schönheit des Lebens erfüllt. Eine Gesamtausgabe seiner »Digte, ældre og nyere« erschien in 4. Ausgabe, mit Biographie von Arentzen, Kopenhagen 1878. Vgl. G. Brandes, Danske Digtere (2. Aufl., Kopenh. 1896).
 
Artikelverweis 
Boduognātus, Häuptling der belgischen Nervier, fiel 57 v. Chr. an der Sambre gegen die Römer. 1861 wurde ihm in Antwerpen ein Standbild errichtet.
 
Artikelverweis 
Bodva, linker Nebenfluß des Sajó in Ungarn.
 
Artikelverweis 
Bodza (rumän. Buzau), rechter Nebenfluß des Sereth, entspringt im Bodzaer Gebirge, am Fuß des Csukás (in den Siebenbürgischen Südostkarpathen), wendet sich, den Bodzaer Engpaß durchbrechend, südlich nach Rumänien, wo er bei Serbescivechi in den Sereth mündet. 1888 wurden im Engpaß zwölf punzierte Goldstangen aus der römischen Kaiserzeit gefunden.
 
Artikelverweis 
Bodzaer Gebirge, s. Meyers Karpathen.
 
Artikelverweis 
Boe..., in niederländisch-ind. Ortsnamen, s. Bu...
 
Artikelverweis 
Boë, Franz de la (Sylvius), Mediziner, geb. 1641 in Hanau, gest. 1672, war seit 1658 Professor der Medizin zu Leiden. Er begründete das chemiatrische System, indem er lehrte, daß Verdauung und Blutbildung lediglich durch Fermentwirkung in der Lymphe, Galle und dem Blut zu stande kämen, und daß die meisten Krankheiten gleichen Ursprung hätten; auf irgend ein vitales Moment teate er kein Gewichi. Er schrieb: »Disputationum medicarum decas« (Amsterd. 1663 u. ö., Frankf. 1676); »Praxeos medicae idea nova« (Leid. 1667, Amsterd. 1674). Seine sämtlichen Werke erschienen Amsterdam 1671, zuletzt Genf 1739.

 

Eingabe
Wörterbuchtext:
Stichwort: