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Bockmühle bis Bockshorn (Bd. 3, Sp. 114)
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Artikelverweis Bockmühle, s. Meyers Windrad.
 
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Bockold (Bockolt), s. Meyers Johann von Leiden.
 
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Bocksbart, s. Tragopogon.
 
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Bocksberger (Boxberger), Hans, Maler, geb. um 1520 in Salzburg, malte Schlachten, Jagdstücke, historische und allegorische Bilder und war vorzugsweise als Dekorationsmaler in Fresko bei der Ausschmückung von Fassaden und Innenräumen der Häuser in München, Augsburg, Passau, Regensburg, Ingolstadt und Salzburg in der Art der italienischen Renaissance tätig. Von 154255 führte er umfangreiche Wandmalereien in der Residenz zu Landshut aus. Auch lieferte er Zeichnungen für den Holzschnitt.
 
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Bocksbeutel, kurze, bauchige, etwas breitgedrückte Weinflasche, auf welche die besten Frankenweine abgezogen werden; Bocksbeutelei, pedantisches Festhalten an veralteten Sitten und Gewohnheiten, angeblich vom niederdeutschen Booksbüdel (Bücherbeutel), einem Tragbeutel, in dem die Frauen ihr Gesangbuch, die Ratsherren in Hamburg, wenn sie zum Rathause gingen, ihr streng beobachtetes, obwohl veraltetes Statutenbuch trugen.
 
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Bockschiff, eine mit Mastenbock versehene Hulk, zum Auf- und Abtakeln von Segelschiffen.
 
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Bocksdorn, s. Lycium.
 
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Böckser, nach Schwefelwasserstoff riechender junger Wein; vgl. Most.
 
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Bocksgeruch, s. Meyers Ziege.
 
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Bocksgras, s. Meyers Nardus.
 
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Bockshorn, soviel wie Bockshornklee; s. Meyers Trigonella. Die Redensart »ins B. jagen« wird von einem germanischen Osterbrauch hergeleitet, bezieht sich aber vielleicht auf den panischen Schrecken oder auf den Sündenbock (s. Asasel) der Juden.

 

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