Wörterbuchnetz
Meyers Großes Konversationslexikon Bibliographische AngabenLogo textgrid zeno bmbf · Logo textgrid zeno bmbf · Logo textgrid zeno bmbf
 
Blutmehl bis Blutpräparate (Bd. 3, Sp. 98)
Abschnitt zurück Abschnitt vor
Artikelverweis Blutmehl, soviel wie Blutdünger, s. Meyers Dünger.
 
Artikelverweis 
Blutmelken (Lac cruentum), krankhafte Rotfärbung der Milch infolge Berstung eines Blutgefäßes im Euter der Kuh, tritt meist in den ersten Tagen nach dem Kalben auf. Da meist nur eine Zitze rote Milch gibt, so wird diese für sich ausgemolken und die betreffende Milch beseitigt, weil sie, obwohl unschädlich, doch ekelhaft ist. Die Milch aus den andern Eutervierteln kann genossen werden. Das kranke Viertel muß gemolken werden, weil die Milchansammlung eine Entzündung verursachen würde. Anderseits verzögert aber das Melken die Heilung; eine sonstige Behandlung ist nutzlos.
 
Artikelverweis 
Blutmole, s. Meyers Mole.
 
Artikelverweis 
Blutnelke, s. Meyers Dianthus.
 
Artikelverweis 
Blutnetzen, s. Meyers Blutharnen.
 
Artikelverweis 
Blutnuß, s. Meyers Haselstrauch.
 
Artikelverweis 
Blutohr, s. Meyers Ohrblutgeschwulst.
 
Artikelverweis 
Blutpfropf (Thrombus), s. Thrombosis.
 
Artikelverweis 
Blutpilz (Satanspilz), s. Boletus.
 
Artikelverweis 
Blutplasma, s. Meyers Blut, S. 81.
 
Artikelverweis 
Blutpräparate, Arzneimittel, die, aus Säugetierblut hergestellt, im wesentlichen den eisenhaltigen Blutfarbstoff Hämoglobin enthalten und vielfach gegen Blutarmut etc. angewendet werden (Hämatogen, Hämoglobin, Hämol etc.). Vorzüge vor andern Eisenpräparaten kommen ihnen kaum zu; neuerdings werden beachtenswerte Warnungen gegen dieselben laut, da ihre Zersetzung im Darmkanal zur Bildung schädlicher Stoffe führen zu können scheint.

 

Eingabe
Wörterbuchtext:
Stichwort: