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Blutige Hand nimmt kein Erbe bis Blutkrankheit (Bd. 3, Sp. 98)
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Artikelverweis Blutige Hand nimmt kein Erbe (mag kein Erbgut empfahen), altes deutsches Rechtssprichwort, bedeutend: wer den Tod des Erblassers, mit oder ohne Absicht, verursacht, ist (falls er sich nicht im Zustande der Notwehr befand) unfähig, ihn zu beerben. Nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch, § 2339, tritt in einem solchen Fall Erbunwürdigkeit ein, d. h. der Erbunwürdige wird zwar Erbe, aber es kann ihm die Erbschaft wieder entzogen werden.
 
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Blutigel, s. Meyers Blutegel.
 
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Blutikterus, s. Meyers Gelbsucht.
 
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Blutindianer, ein Stamm der Blackfeet (s. d.).
 
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»Blut ist dicker als Wasser«, in fast allen europäischen Sprachen vorhandenes Sprichwort, im italienischen, russischen etc. in der Form »Blut ist nicht Wasser«, oder dänisch »Blut ist nie so dünn, es ist immer dicker als Wasser«, um die vereinende Wirkung der Bluts- und Rassenverwandtschaft zu betonen.
 
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Blutjaspis (Heliotrop), Mineral, s. Chalcedon.
 
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Blutklee, s. Meyers Klee.
 
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Blutknoten, s. Meyers Blutung.
 
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Blutkohle wird durch Verkohlen von eingetrocknetem Blut mit kohlensaurem Kali und Auswaschen mit angesäuertem Wasser erhalten; dient zum Entfärben.
 
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Blutkörperchen, s. Meyers Blut und Meyers Blutbildung.
 
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Blutkrankheit, soviel wie Dyskrasie.

 

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