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Blockx bis Blödsinn (Bd. 3, Sp. 66)
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Artikelverweis Blockx, Jan, fläm. Komponist, geb. 25. Jan. 1851 in Antwerpen, war daselbst Schüler von Peter Benoit, auch einige Zeit am Leipziger Konservatorium, wurde 1886 Lehrer am Konservatorium zu Antwerpen und Dirigent des Cercle artistique und 1901 als Nachfolger Benoits Direktor des Konservatoriums. B. ist mit Orchesterwerken (Rubens-Ouvertüre), einer Reihe größerer Chorwerke mit Orchester, einem Ballett sowie mit mehreren flämischen Opern an die Öffentlichkeit getreten (»Die Herbergsprinzeß«, 1896, in Gent und Brüssel auch 1898 französisch; »Die Meeresbraut«, Brüssel 1902).
 
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Blockzentrale, Anstalt zur Erzeugung des elektrischen Stromes für einen Häuserblock.
 
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Blockzucker, s. Meyers Traubenzucker.
 
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Blocus (franz., spr. -kǖs), s. Meyers Blockade.
 
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Blödauge (Typhlops vermicularis Cuv.), Reptil aus der Familie der Blind- oder Minierschlangen, 33 cm lang, an beiden Enden gleich dick, mit kleinen, von den Kopfschilden bedeckten Augen, gelbbraun mit dunklern Punkten, lebt unterirdisch in Griechenland und Vorderasien, kommt nur bei Regenwetter hervor, kriecht ebenso gewandt vorwärts wie rückwärts und ist völlig harmlos. An das B. knüpft sich die Sage von der dreiköpfigen Schlange Amphisbaena, von der die Alten viel Wunderdinge zu erzählen wußten.
 
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Blödel, im Nibelungenliede der Bruder Etzels (s. Meyers Bleda).
 
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Blödenanstalten, Idiotenanstalten, s. Idiotie.
 
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Blödigkeit, s. Meyers Schüchternheit.
 
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Blödīt, Mineral, s. Astrakanit.
 
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Blödsichtigkeit, Volksausdruck sowohl für Lichtscheu als für Schwachsichtigkeit.
 
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Blödsinn, der höchste Grad krankhafter Geistesschwäche, wie er teils angeboren beim Kretinismus und Idiotismus, teils erworben als Endstadium mannigfacher Geisteskrankheiten, des paralytischen Irreseins und als Folge des Gehirnschwundes im höhern Greisenalter (seniler B.) zur Beobachtung kommt. Vgl. Geistesschwäche.

 

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